Essen teilen – Projekte für gemeinsames Einkaufen, Kochen und Genießen
Mai 16th, 2013Zu viele Lebensmittel eingekauft, aber keine Zeit alles alleine auf zu essen? Keine Lust zu kochen, aber gerne mal mit internationalen Leuten zusammen? Neuerdings Gedanken über Verschwendung von Lebensmitteln, aber keine Ahnung wie es anders gehen könnte? Wir haben hier sechs Projekte, die euch neue Impulse geben können.
1. “Foodsharing”: Auf “Foodsharing” könnt ihr eure überschüssigen Lebensmittel abgeben oder selbst welche einheimsen. Gemeinsame Kochverabredungen sind auch möglich. Oder ihr engagiert euch ehrenamtlich, macht das Projekt über Flyer und Plakate bekannter oder beglückt z.B. die Tafeln mit aussortierten Lebensmitteln von Bäckern und Supermärkten.
foodsharing – damit ihr Lebensmittel teilen könnt, anstatt sie wegzuwerfen. from tastethewaste.com on Vimeo.
2. “Ein Teller Gutes”: Eure Freundin schafft es gerade nicht, sich selbst mit Essen zu versorgen, weil sie Tag und Nacht für eine wichtige Prüfung lernt oder krank im Bett liegt? Dann schenkt ihr doch einen “Teller Gutes”. Über die Plattform könnt ihr euch organisieren und die Person regelmäßig mit gutem Essen beköstigen.
3. “Mealsharing”: Nach “Couchsurfing” jetzt also eine Idee, um mit Reisenden aus der Welt zusammen zu kochen und zu speisen. Auf “Mealsharing” lernt ihr auch, welche Regeln Gäste und Gastgeber für ein angenehmes Abendessen beachten sollten. Das erste gemeinsame “Mealsharing”-Treffen fand übrigens in Siem Reap, Kambodscha, statt.
4. “Second Bäck”: Die Bäckerei “Second Bäck” in Prenzlauerberg (Berlin) verkauft Backwaren, die in üblichen Bäckereien übrig blieben aber noch frisch sind, zum halben Preis am Tag danach. Es gibt vor allem Bio- und Vollkornprodukte und Inhaberin Vesta Heyn konnte 8 neue Arbeitsplätze durch ihre Geschäftsidee schaffen.
5. “CulinARy MiSfiTS”: Manches Gemüse und Obst sieht schrumpelig aus, ist aber genauso lecker wie das formschöne Grünzeug. Das dachten sich Lea Brumsack und Tanja Krakowski von “CulinARy MiSfiTS” und bieten mit ihrem mobilen Essensstand vegetarische Gerichte aus Bio-Gemüse und -Obst “mit Charakter” an. Antreffen könnt ihr sie zum Beispiel in der Markthalle Neun in Berlin-Kreuzberg. Außerdem bieten sie Catering an und planen einen eigenen MiSfiTS-Laden.
CulinARy MiSfiTS – der Laden from Laurent Hoffmann on Vimeo.
6. “Forward the revolution”: In Berlin hat Raphael Fellmer eine Aktion gestartet, mit Supermärkten der Kette Biocompany ausrangierte Produkte abholen zu dürfen. Auf seinem Blog Forwardtherevolution und auf Facebook dokumentiert er außerdem weitere nachhaltige Projekte. Ihr könnt ihn dabei unterstützen.






