Technologie für Gerechtigkeit
Die Technologiefirma Cisco will offensichtlich einen “grünen Weg” beschreiten, auch wenn sie die Akzeptanz in der Branche für grüne Informationstechnik (IT) immernoch gering einschätzt. Dem Manager-Magazin stand Michael Ganser heute Rede und Antwort und sagte unter anderem:
Wir setzen uns sowohl für die Entwicklung als auch für die Nutzung energiesparender Technologien ein und wenden diese auch bei uns im Unternehmen an.
Grüne IT: Cisco und das schlechte Gewissen – manager-magazin.de
Als Branchengröße bei Netzwerktechnik hat Cisco’s Stimme doch ein gewisses Gewicht. Ob der Schwenk allerdings aus Eigenmarketing oder Überzeugung passiert ist schwer zu sagen, Informationen zu Umweltschutz und Nachhaltigkeit finden sich auf der Cisco-Homepage jedenfalls hauptsächlich bei den Pressemitteilungen und weniger bei den angebotenen “Produkten”. Aber wenn Ganser helfen kann die Themen Umweltgerechtigkeit (“grüne IT”) und Gerechtigkeit im Firmenumfeld (Corporate Social Responsibility – CSR) bei sich und seinen Kunden im IT-Umfeld bekannt zu machen und zu etablieren, wäre das ja ein sinnvoller erster Schritt und würde den Entwicklungen in den USA auf dem Fuße folgen.
An konkreten Maßnahmen stellt er sich übrigens folgendes vor:
- Stromsparende Infrastruktur
- Materialienverwendung und Recycling
- Technologien zur indirekten CO2-Reduzierung
Auch wir bei alles-was-gerecht-ist.de werden ja in naher Zukunft auf Server umziehen, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. In diesem Bereich ist insbesondere die Initiative atomstromfreies Internet von Greenpeace Energy hervorzuheben. Denn Erich Kästners Weisheit ist heute mehr denn je gültig und ein guter Maßstab für ernst gemeinte Gerechtigkeit: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Photo von Paha
