Ungerechte Sandwiches

In der aktuellen Ausgabe des Magazins Wirtschaftswoche wird das Franchise-System des Sandwich-Unternehmens Subway auseinandergenommen. Es ist mitlerweile ja kein Geheimnis mehr, dass Franchise-Nehmer nicht gerade die besten Arbeitsplätze innehaben, aber das hier bringt den Topf zum Überlaufen. “Die Idee, ohne Fachwissen und unternehmerisches Know-how schnell Geld zu verdienen, indem man belegte Brötchen verkauft, fällt auf fruchtbaren Boden in Zeiten von Hartz IV und rückläufigen Reallöhnen. [...] Und wenn die Kalkulation nicht aufgeht und die Kostenlast der Subway-Zentrale zu groß wird, bleibt immer noch der Ausweg, den wirtschaftlichen Druck an die Mitarbeiter weiterzugeben. Auch die sind häufig froh, einen Job gefunden zu haben – und akzeptieren nicht selten Hungerlöhne von unter sechs Euro pro Stunde.”, so die Autorin. Thank you, Tine, für die Story!
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