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Theorie und Praxis des Sustainable Designs

changing-the-change.gifVergangene Woche fand in Turin die internationale Designkonferenz “changing the change” zum Thema “Design and sustainability” statt, auf der über die Auswirkungen der Globalisierung auf das Design diskutiert wurde. “Wie können Gestalter die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungsprozesse begleiten und beeinflussen?”, war eine der Fragen, denen nachgegangen werden sollte. Abstracts der Vorträge gibt es hier, erste Dokumentationen hier. Eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung ist im Designmagazin form auch online nachzulesen.

In Turin war ich leider nicht, aber am Freitag zu einer Gesprächsrunde im Internationalen Design Zentrum Berlin (IDZ) eingeladen. Mit dabei war u.a. der Herausgeber des Buchs “Grünes Bauhaus. Wir brauchen völlig neue Formen“, eine Zusammenfassung einer Tagung, die im Juni zu dem Thema veranstaltet wurde. Gemeinsam mit einem interdisziplinären Team arbeitet das IDZ derzeit in Kooperation mit dem Netzwerk 3plusX an einem Sustainable Design Forum. Den entsprechenden Menüpunkt auf der Seite des Designzentrums gibt es immerhin. Aber sonst?

style.gifEinen ersten Eindruck, womit sich derzeit Mode-Designer im deutschsprachigen Raum und weitere Fashion-Interessierte konkret beschäftigen und was sie in die Tat umsetzen, gab es auf dem eco-fashion-Treffen im Bio-Restaurant Diwan in Berlin-Kreuzberg zu erfahren, zu dem am Samstag Frans und Cecilia von grass-routes.org sowie Christoph und Noel von karmakonsum.de eingeladen hatten. “Change the world with style…“, ist zum Beispiel ein guter Ansatz.

Bleibt zu hoffen, dass es konkrete Handlungsanweisungen für Designer sämtlicher Bereiche geben wird, Informationen und offene Diskussionen zum Ausstausch angeboten werden und es einen Shift von der Theorie in die Praxis geben wird. Designer dürfen auch reden, ja, aber sie können auch konkret etwas umsetzen. Das ist mitunter ihre Aufgabe. Ich hoffe sehr, dass zukünftigt mehr und mehr Designer einen nachhaltigen Beitrag leisten werden, sei es, dass sie sich über Möglichkeiten der Effizienz, Suffizienz, Ökologie oder Sozialverträglichkeit etc. ihres Arbeitsfeldes im Klaren sind.

Tags: Grünes Bauhaus, Nachhaltiges Design, Theorie

Montag,21. Juli 2008 | von Andrea Nienhaus | Beitrag kommentieren | Kommentare als RSS 2.0 Feed abonieren | Kategorien Bücher und Magazine, Design und Kunst, Soziales, Umwelt | direkten Link anzeigen

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