unvermittelt – eine Kampagne zum Arbeitsbegriff von heute

Diese Woche startet in Berlin die Kampagne “/unvermittelt – für einen Arbeitsbegriff jenseits von Überarbeitung und Mangel. Praxen, Techniken, Spielräume”.
Presseempfang
Freitag, den 15. August um 11:30 Uhr
in der NGBK | Oranienstraße 25 | Berlin-Kreuzberg
anschließend (12:30 Uhr) Demonstration
“Gebt der Arbeit eine Chance” zum Jobcenter in Berlin-Kreuzberg
Grundsätzlich geht es darum, einen Arbeitsbegriff in die breitere Öffentlichkeit zu tragen, der “jenseits von Überarbeitung und Mangel” angesiedelt ist. Die öffentliche Interventionsphase im Berliner Stadtraum dauert rund einen Monat (15. August – 17. September) und legt es darauf an BürgerInnen zum Nachdenken und Nachfragen anzuregen.
Das einjährige Projekt umfasst eine vorbereitende Veranstaltungsreihe, eine einmonatige multimediale Werbekampagne, sowie deren wissenschaftliche Evaluation und eine Abschlussausstellung der Kampagneergebnisse in der NGBK, Berlin. Wanderausstellungen sollen folgen.
Ich muss zugeben, ein klares Bild davon, was da konkret stattfindet, habe ich (noch) nicht, eher so ein Gefühl. Vergangenes Jahr hatte ich einen kurzen Einblick in die Veranstaltung “Wir nennen es Arbeit 9to5“, auf der ebenfalls über den “Arbeitsbegriff” diskutiert wurde. Das Thema ist wichtig und ich hoffe daher sehr, dass das Vorhaben der “unvermittelt-InitiatorInnen” in der breiteren Öffentlichkeit ankommt.
Nachtrag: mehr zum Thema heute (15.08.08) in der taz: Die Kampagne “unvermittelt” | Workstation, was ist das? | Die Arbeiterin an der Arbeit
