“…das Baufeld Möckernkiez in bürgerschaftlicher Eigenregie zu bebauen und das soziale Leben im Kiez zu fördern.”
Das ist das Ziel der Initiative Möckernkiez!
Zwischen Kreuzberg, Schöneberg und Tiergarten liegt das Gleisdreieck Gelände, ein ca. 3 ha großes Areal, auf dem in den nächsten Jahren bis zu 15 Gebäude mit Wohnungen und Gewerbeflächen erichtet werden sollen.
Um dem “Luxus-Quartier-Trend” (siehe Viktoria-Quartier in Kreuzberg) entgegenzutreten wurde 2007 die Initiative Möckernkiez gegründet.
Gemeinsam mit den Initiativen Die Wohngenossen und Autofrei Wohnen Berlin eG wird in zivilgesellschaftlicher Eigenregie der Bau eines modernen Stadtquartiers am Rand des neu entstehenden Gleisdreieck-Parks in Kreuzberg geplant.
Für den Bau haben sich die Initiatoren ehrgeizige Ziele gesetzt. Gemeinsam soll der Möckernkiez zu einem sozial und ökologisch gerechtem Wohnort für alle Bevölkerungsschichten gestaltet werden.
Im Fokus steht dabei zunächst ein sozial verträgliches Finanzierungskonzept, dass auch einkommensschwachen Menschen die Teilnahme ermöglichen soll. Die Umsetzung der Bauprojekte soll dann in direkter Abstimmung mit den Interessen und Bedürfnissen der künftigen Mieter und Eigentümer vollzogen werden, wobei ökologische Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit oberstes Gebot sind.
Um der Initiative arbeitsfähige Strukturen zu geben wurde im April 2008 der Verein Möckernkiez gegründet. Als zweites Standbein befindet sich die Genossenschaft Möckernkiez eG bereits in Gründung.
Wer mehr erfahren oder sich engagieren möchte, kann sich bereits am 21.01.2010 auf den Weg machen und im Leibniz-Gymnasium in der Schleiermacherstr. 23 von 17.00 bis 21.00 Uhr der Veranstaltung “Wohnen in der Innenstadt – bezahlbar oder Privileg?” beiwohnen.
Man mag gespannt sein, wie sich das Projekt weiterentwickelt, über Neuigkeiten wird selbstverständlich gerne hier berichtet.
Tags: barrierefrei, Klimaschutz, Nachhaltigkeit

Am 24. Januar 2010 um 19:20 Uhr
Ja, das Projekt ist wirklich spannend!
Die Themen soziales und ökologisches Wohnen werden in Berlin an Bedeutung gewinnen!
Ich hoffe auch bei den Politikern!