Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen & Projekte Ein Projekt der SOZIALHELDENAlles, was gerecht ist.
Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen & Projekte

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Was ist dran an am Ökotest zu Energiesparlampen?

Dienstag, den 30. September 2008

Glüh- und Energiesparlampe
Die aktuelle Ausgabe von Ökotest alarmiert: Energiesparlampen seien gar nicht so sparsam, einige verbrauchen sogar mehr Strom als Glühlampen. Zudem gefährdeten sie Mensch und Umwelt. Stimmt das? Ein Blick auf den Test der Stiftung Warentest vom März dieses Jahres kann entwarnen: Die dort gemessenen Feldstärken liegen sehr nah an, teilweise sogar unter dem Vorsorgewert der schwedischen TCO-Norm für Computermonitore (für Beleuchtung existieren keine eigenen Grenzwerte). Getestet wurden hier Markenlampen, aber auch Modelle im Angebot von Ikea und Aldi. Ökottest legt hingegen einen sehr starken Schwerpunkt auf Billiglampen. Daneben belegen die Messungen von Warentest, dass die dort geprüften Qualitätslampen die angegeben Vergleichshelligkeiten zu Glühlampen locker einhalten. Wer gezielt schlechte Lampen testet, bekommt auch miese, aufsehenerregende Ergebnisse. Ist das Absicht? Verbraucher sind in jedem Fall gut beraten, keine Billigimporte sondern nur Qualitätsprodukte zu kaufen. (weiterlesen…)

Die aktuelle Ausgabe von Ökotest alarmiert: Energiesparlampen seien gar nicht so sparsam, einige verbrauchen sogar mehr Strom als Glühlampen. Zudem gefährdeten sie Mensch und Umwelt. Stimmt das? Ein Blick auf den Test der Stiftung Warentest vom März dieses Jahres kann entwarnen: Die dort gemessenen Feldstärken liegen sehr nah an, teilweise sogar unter dem Vorsorgewert ...

Tags: Ökodesign, elektormagnetische Felder, Energieeffizienz, Energiesparlampen, Glühlampenverbot
Kategorie Shopping/Konsum, Umwelt, ungerecht | 6 Kommentare »

“I hate myself, I want to buy”

Mittwoch, den 20. Februar 2008

So lautet eine Überschrift im Buch “Nation of Rebels” der kanadischen Philosophieprofessoren Heath und Potter. Ihnen zu Folge ist die Anschaffung eines SUVs nur die logische Fortsetzung des Hippy-Lifestyles ab dem Moment, in dem seine Ex-AnhängerInnen gesellschaftlich etabliert sind. Die Gegenkultur schafft sich ihre eigene Konsumkultur, Rebellion wird zum größten Driver des Kapitalismus.

Eine “unbequeme Wahrheit” für die JüngerInnen strategischen Konsums. Unternehmen des Greenwashings zu bezichtigen ist bequem. Aber waschen wir uns nicht auch selbst grün in dem wir uns vormachen, Konsum sei wesentlicher Teil der Lösung, obwohl er im Wesentlichen das Problem ist? Es geht nicht darum, Unternehmen von ihrer Verantwortung freizusprechen. Doch auch die derzeitige Gegenkultur der LOHAS rennt, und das ohne überhaupt erst zur Protestbewegung geworden zu sein, in die Konsumfalle. Denn Protest ist ja anachronistisch. Heute verändern wir die Verhältnisse viel eleganter – durch Konsum. Wir zelebrieren uns selbst als Zielgruppe der Märkte, die wir kostenlos für die Unternehmen erfinden. Dabei lassen wir uns auch nicht über Skandalmeldungen über die Folgen der Massenproduktion “ökorrekter” Produkte von unserem Glauben abbringen – dem Glauben an den richtigen Konsum im Falschen.

Dieser Artikel ist ein Beitrag zum Blogkarneval GreenWashing von karmakonsum und Einladung zur kritischen Diskussion über die Rolle von Konsumenten im Greenwashing-Schleudergang von Unternehmen. “Alles, was gerecht ist” wird auch weiterhin “nachhaltige Shoppingtipps” posten – aber das kann es nicht gewesen sein.

So lautet eine Überschrift im Buch \"Nation of Rebels\" der kanadischen Philosophieprofessoren Heath und Potter. Ihnen zu Folge ist die Anschaffung eines SUVs nur die logische Fortsetzung des Hippy-Lifestyles ab dem Moment, in dem seine Ex-AnhängerInnen gesellschaftlich etabliert sind. Die Gegenkultur schafft sich ihre eigene Konsumkultur, Rebellion wird zum größten Driver des Kapitalismus. Eine \"unbequeme ...

Kategorie Bücher und Magazine | 9 Kommentare »

Bildblog bekommt grünen Bruder

Dienstag, den 12. Februar 2008

Weit bekannt und hoch geschätzt – der BILDblog, welcher den Meinungsmachern vom Springer Verlag in den Topf linst. Toll, dass es jetzt auch so etwas für die PR-Maschinerie der Stromkonzerne und anderer Klimafrevler gibt!

Der Klima-Lügendetektor von Greenpeace Magazin und wir-klimaretter.de hat sich zur Aufgabe gemacht, die potemkinschen Dörfer hinter dem Nachhaltigkeitsgebaren der Industrielobbyisten zum Einsturz zu bringen. Und das ist auch gut so, denn die schießen wie Pilze aus dem Boden. So predigen in der so genannten “love initiative” der young global leaders (Nachwuchsorganisation des World Economic Forum) Medien- und Kommunikationsgrößen CO2-Abstinenz – vor allem jedoch das “re-framing” der Debatte und der Wahrnehmung ihrer Marken. Gesponsert übrigens unter anderem von e-on.

Warum haben wir so ein komisches Gefühl dabei? Klima-Lügendetektor, bitte übernehmen Sie!

Weit bekannt und hoch geschätzt - der BILDblog, welcher den Meinungsmachern vom Springer Verlag in den Topf linst. Toll, dass es jetzt auch so etwas für die PR-Maschinerie der Stromkonzerne und anderer Klimafrevler gibt! Der Klima-Lügendetektor von Greenpeace Magazin und wir-klimaretter.de hat sich zur Aufgabe gemacht, die potemkinschen Dörfer hinter dem Nachhaltigkeitsgebaren der Industrielobbyisten zum ...

Kategorie Kampagnen, Organisationen, Umwelt | 0 Kommentare »

Buch- & TV-Tipp

Freitag, den 8. Februar 2008

Der Klimawandel – dramatischer als jeder Krimi. Doch nachdem sich die letzte Hysteriewelle wieder gelegt hat, droht nun das Thema in den Medien wieder unterzugehen. Damit unsere geneigten LeserInnen dranbleiben, möchten wir auf den arte-Themenabend am kommenden Dienstag (12.02.) und das frisch erschienene Buch “Wege aus der Klimafalle” hinweisen. (weiterlesen…)

Der Klimawandel - dramatischer als jeder Krimi. Doch nachdem sich die letzte Hysteriewelle wieder gelegt hat, droht nun das Thema in den Medien wieder unterzugehen. Damit unsere geneigten LeserInnen dranbleiben, möchten wir auf den arte-Themenabend am kommenden Dienstag (12.02.) und das frisch erschienene Buch \"Wege aus der Klimafalle\" hinweisen. arte Themenabend - Dienstag, 12.02. ab ...

Kategorie Bücher und Magazine, Umwelt | 0 Kommentare »

Harry, fahr schon mal das Atommobil vor!

Dienstag, den 5. Februar 2008

Viel Kurioses aber wenig wirklich Zukunftsweisendes bietet die aktuelle Ausstellung des Deutschen Technikmuseums Berlin “neuStart – Mobil ohne Öl?”. Sehr anschaulich ist der Blick in die Geschichte von ersten Elektro-, Dampf- und Benzinautos, der totalen Automobilisierung in den 60ern bis hin zu Schwarzeneggers nächster Fuhrparkerweiterung, dem Tesla Roadster. Nicht fehlen darf der Eco-Racer von VW und der Mercedes-Benz F-Cell – beides Modelle von Sponsoren der Ausstellung. So verwundert es nicht, dass zwar Peak-Oil und Klimawandel thematisiert werden, die Lösungsansätze aber fast ausschließlich in spritsparenden LOHAS-Flitzern liegen. Solarenergie bringt’s noch nicht wirklich – mag sein. Aber auch im Bereich Mobilität ist die Energiewende wohl kaum ohne die Aufgabe heutiger Leitbilder zu denken. Entschleunigung, Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs, Regionalisierung? Fehlanzeige.

Dennoch lohnt der Besuch der Ausstellung und des ingesamt einmaligen Museums. Gerade wegen Kuriositäten wie dem Ford Nucleon (einer Konzeptstudie eines atomgetriebenen PKW von 1958 ), deren Nicht-Umsetzung den Glauben an die Menscheit teilweise wieder herstellen kann.

Viel Kurioses aber wenig wirklich Zukunftsweisendes bietet die aktuelle Ausstellung des Deutschen Technikmuseums Berlin \"neuStart - Mobil ohne Öl?\". Sehr anschaulich ist der Blick in die Geschichte von ersten Elektro-, Dampf- und Benzinautos, der totalen Automobilisierung in den 60ern bis hin zu Schwarzeneggers nächster Fuhrparkerweiterung, dem Tesla Roadster. Nicht fehlen darf der Eco-Racer ...

Kategorie Reisen, Umwelt | 1 Kommentar »

Aktuelle Petition gegen Gentechnik

Freitag, den 1. Februar 2008

Wem Gentechnik nicht schmeckt, die/der kann noch bis Dienstag, den 23. Februar eine Petition an den Deutschen Bundestag “mitzeichnen”:

“Mit der Petition soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) nicht patentiert und in der Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos gesetzlich verboten werden.

Mit der Petition soll verhindert werden, dass die biologische Vielfalt in Deutschlands Böden und landwirtschaftlichen Erzeugnissen durch Verunreinigung mit GVOs für immer verloren geht. Das empfindliche ökologische Gleichgewicht aller natürlichen Organismen muß erhalten bleiben.”

Am 18. Januar konnten bereits (auch durch eine Kampagne von campact!), einige folgenreichen Änderungen des Gentechnikgesetztes verhindert werden. Haftungsregeln sollten verwässert und das Standortregister ( in dem jedeR einsehen kann wo grüne Gentechnik wächst) geschlossen werden. Durch die Einführung des Labels “ohne Gentechnik” können KonsumentInnen bald auch bei konventionell erzeugten tierischen Produkten erkennen, ob gentechnisch veränderte Pflanzen verfüttert wurden.

Es muss weiter gehen! Endgültig akzeptabel und im Sinne des Vorsorgeprinzips generationengerecht ist nur das vollständige Verbot von Gentechnik. Bis dahin kann jedeR durch den Kauf von Bioprodukten, solchen mit der neuen Kennzeichnung oder dem Pflanzen von Bantam-Mais auf dem Balkon oder im Garten GVOs das Leben schwer machen. Und nicht vergessen: Die Petition mitzeichnen!

Wem Gentechnik nicht schmeckt, die/der kann noch bis Dienstag, den 23. Februar eine Petition an den Deutschen Bundestag \"mitzeichnen\": \"Mit der Petition soll erreicht werden, dass gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) nicht patentiert und in der Land- und Forstwirtschaft ausnahmslos gesetzlich verboten werden. Mit der Petition soll verhindert werden, dass die biologische Vielfalt in Deutschlands Böden und ...

Kategorie Kampagnen, Umwelt | 3 Kommentare »

Licht an für alle!

Donnerstag, den 31. Januar 2008

Nach dem Prinzip der Teekampagne vertreibt Faltins Projektwerkstatt jetzt auch Energiesparlampen. Durch den Verkauf von 10er-Packungen und das Umgehen von Zwischenhandel sinkt der Preis pro Birne auf ganze 2,60 Euro!

Ziel der CO2 Kampagne ist es, durch hohe Einkaufsmengen Druck auf die Preisgestaltung der Hersteller auszuüben. Die angebotene “Petit Economy” ist eine 11 Watt-Birne (entspricht 60 Watt Glühbirne) in angenehmen extra-warmweiß. Neben dem sehr günstigen Einkaufspreis werden über die gesamte Lebensdauer 700 Euro Stromkosten und 2,3 t CO2 eingespart.

Nach dem Prinzip der Teekampagne vertreibt Faltins Projektwerkstatt jetzt auch Energiesparlampen. Durch den Verkauf von 10er-Packungen und das Umgehen von Zwischenhandel sinkt der Preis pro Birne auf ganze 2,60 Euro! Ziel der CO2 Kampagne ist es, durch hohe Einkaufsmengen Druck auf die Preisgestaltung der Hersteller auszuüben. Die angebotene \"Petit Economy\" ist eine 11 ...

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Sekte 2.0

Mittwoch, den 30. Januar 2008

discountology.jpg

Führende Sekten müssen sich wohl künftig warm anziehen. Anscheinend blässt auch hier bald der kalte Wind der Dumpingpreise. Ab März will die noch nicht gelaunchte Plattform Discountology mit Kampfpreisen locken. Für nur 50 cent die Minute wird man gleich ins Ashram-Callcenter in Indien vermittelt. Ein Auditing für 19,95€ kann derzeit wohl keiner der Marktführer anbieten. Neben diversen Standardpaketen können Sinnsuchende nach dem My-Hammer.de-Prinzip die Dienste freiberuflicher Gurus ersteigern.

Sektenexperte Werner Schuhmann erwartet nun einen harten Verdrängungswettbewerb, in der die eine oder andere Organisation ihre Federn lassen muss: “Der Markt wird es regeln und kommt so einem riesigen Problem bei: Die bekannten Wucherpreise wird es in Zukunft wohl nicht mehr geben. Allerdings könnten noch aggressivere Kundenbindungsmaßnahmen an Beliebtheit gewinnen.” Verbraucherschutz für den Sektensektor zu fordern, so Schuhmann zu awgi, sei allerdings verfrüht. Vielleicht ja ein Thema für den nächsten Wahlkampf.

Führende Sekten müssen sich wohl künftig warm anziehen. Anscheinend blässt auch hier bald der kalte Wind der Dumpingpreise. Ab März will die noch nicht gelaunchte Plattform Discountology mit Kampfpreisen locken. Für nur 50 cent die Minute wird man gleich ins Ashram-Callcenter in Indien vermittelt. Ein Auditing für 19,95€ kann derzeit wohl keiner der Marktführer ...

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Der Ruin als Megatrend

Montag, den 21. Januar 2008

Am Anfang war der Berliner Bankenskandal, der die Bildungsqualität an hiesigen Hochschulen dem Abgrund nahe brachte. “Arm aber sexy” wird nun vom bloßen Sinnspurch in die Tat umgesetzt – ausgerechnet von privaten “Bildungs”-Einrichtungen. Wir berichteten bereits von der geplanten Permakultur-Uni auf dem Gelände des verfallenen Spreeparks im Plänterwald .

Noch viel ärger ist die vom November stammende Meldung, Regisseur David Lynch baue eine Uni auf dem Teufelsberg, auf den Trümmern der alten Abhörstation. Und das scheint ideologisch durchaus durchdacht zu sein: An der “Universität des unbesiegbaren Deutschland” soll unter anderem yogisches Fliegen unterrichtet werden. Autsch!

Schade, dass der Palast der Republik bereits für das neue Kitsch-Schloss weichen musste. Die Millionenkosten wären besser in Bildung und soziale Leistungen investiert. Nicht zuletzt wurde uns so auch noch die Freude über das nächste Umnutzungskonzept genommen. Aber der Verfall hat ja Konjunktur, da lässt sich sicher noch einiges anstellen.

Am Anfang war der Berliner Bankenskandal, der die Bildungsqualität an hiesigen Hochschulen dem Abgrund nahe brachte. \"Arm aber sexy\" wird nun vom bloßen Sinnspurch in die Tat umgesetzt - ausgerechnet von privaten \"Bildungs\"-Einrichtungen. Wir berichteten bereits von der geplanten Permakultur-Uni auf dem Gelände des verfallenen Spreeparks im Plänterwald . Noch viel ärger ist die vom ...

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Bitte gib mir noch ein Wort: z.B. Permakultur?

Dienstag, den 8. Januar 2008

“Nachhaltig” klingt ausgelatscht und missbraucht, auch “zukunftsfähig” irgendwie alt und “ökorrekt” (Utopia) kommt bei mir jedenfalls nicht so richtig an. Nun stand ich kurz davor eine neue catch-all phase zu droppen: Permakultur. Pop ist tot. Nachdem ich mir bereits wörtlich “alles mögliche” darunter vorgestellt habe, bemühte ich das sicherlich auch permakulturelle Lexikon Wikipedia:

Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume. Schwerpunkte bilden dabei Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer (Infra-)Strukturen. Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.

Und alle machen mit: der von den Nachhalltextern neu entdeckte Lars Schmidt, Reto verschlagwortet schon seit Ende ’06 und im Berliner Plänterwald soll sogar eine Permakultur-Uni entstehen. Außerdem hat es irgendwas mit Design zu tun und ist total verheißungsvoll: Beispielweise wird mir in Aussicht gestellt, mit meinem (Ess-)Balkon grobgerechnet den gesamten Kiez mit Bio…, pardon, Permagemüse versorgen zu können. Ich darf es nur nicht als solches verkaufen, denn die Deutungsmacht ist bereits durch das Permakultur Institut gesichert, der Begriff akkreditierten “Permakultur Designern” vorbehalten. Und die sind, wie ich weiter lese “Neoschamanen”. Also anscheinend doch nichts für säkularisierte Menschen. Auch andere finden das alles etwas dubios. Die permanente Revolution scheint also bereits verkauft zu sein. Die weitere Verbreitung des Begriffs sollte von einem kritischen Diskurs über Ideologie, Mystizismus und Profitinteressen begleitet werden. Schade eigentlich. Neben vielen weiteren bleibt vor allem eine Frage:

Was soll mensch jetzt sagen?

\"Nachhaltig\" klingt ausgelatscht und missbraucht, auch \"zukunftsfähig\" irgendwie alt und \"ökorrekt\" (Utopia) kommt bei mir jedenfalls nicht so richtig an. Nun stand ich kurz davor eine neue catch-all phase zu droppen: Permakultur. Pop ist tot. Nachdem ich mir bereits wörtlich \"alles mögliche\" darunter vorgestellt habe, bemühte ich das sicherlich auch permakulturelle Lexikon Wikipedia: Permakultur ist ...

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