Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen & Projekte Ein Projekt der SOZIALHELDENAlles, was gerecht ist.
Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen & Projekte

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Letzter Aufruf: Die SOZIALHELDEN brauchen deine Stimme!

Samstag, den 14. November 2009

Hallo Freunde,

wir, die SOZIALHELDEN, brauchen Hilfe! Auf der Website von Geben gibt., dem Bündnis für Engagement, wird der Deutsche Engagementpreis vergeben. Bis heute!

=> Bitte stimmt hier für uns ab! <=

Dem Gewinner des Publikumspreises winkt ein Preisgeld, mit welchem wir unser Wheelmap.org-Projekt weiterentwickeln möchten.

Was sind die SOZIALHELDEN?
Wir SOZIALHELDEN sind ein loses Netzwerk engagierter Menschen, die auf innovative Art und Weise versuchen, soziale Probleme zu lösen. Wir veranstalten mit “Deutschland sucht den SuperZivi” ZiviCastings, ermöglichen mit “Pfandtastisch helfen!” das Spenden von Pfandbons im Supermarkt. Mehr über uns erfahrt ihr hier:
http://www.sozialhelden.de

Wheelmap.org
ist unser neuestes Projekt. Es soll Deutschlands größte Karte für “rollstuhlgerechte Orte” sein. Jeder User soll auf Wheelmap barrierefreie Orte markieren bzw. nicht-barrierefreie Orte melden können. So entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene, die mit geballter Macht die Locationbesitzer zum Umdenken bewegt.
Gerade in einer alternden Gesellschaft, wie Deutschland, wird es zukünftig immer mehr Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren geben. Aber auch Familien mit Kinderwägen werden von Wheelmap profitieren. Das Preisgeld soll dazu dienen, eine nachhaltige und Nutzerfreundliche Plattform aufzubauen und zu betreiben. Wir sind auf jede Hilfe angewiesen. Den aktuellen Stand der Entwicklung kann man auf der Website Wheelmap.org verfolgen

Mehr zum Deutschen Engagementpreis:
Mehr als ein Drittel der Deutschen engagiert sich für die Gesellschaft – die breite Öffentlichkeit nimmt eher selten davon Notiz. Mit dem Deutschen Engagementpreis möchten die Initiatoren der Kampagne Geben gibt. und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht geben und die Anerkennungskultur für alle Formen des Engagements in Deutschland nachhaltig ausbauen. Weitere Informationen hier:
http://www.geben-gibt.de/preisengagement.html

Vielen Dank für Eure Stimme.
Gerne stehen wir für weitere Fragen Rede und Antwort.

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Ein Dino für die Drückeberger

Mittwoch, den 4. November 2009

Bei den aktuellen Klimaverhandlungen passieren täglich mehr oder minder große Skandale. Wenn etwa Algerien Gelder zur Bewältigung der Folgen der globalen Erwärmung an erdölfördernde (!) Länder abzweigen will. Wenn Dänemark vorschlägt, aus „legal bindenden Verpflichtungen“ nichtssagende „politische Verpflichtungen“ zu machen. Oder wenn, wie heute passiert, kanadische Abgeordnete hinter verschlossenen Türen meinen, das „Verluste und Schäden durch den Klimawandel nicht als Teil der finanziellen Anpassungen an den Klimawandel“ gesehen werden sollten.

Der Teufel steckt im Detail, nur das die Welt dieses Mal in Teufels Küche kommen könnte, wenn nicht verbindliche Maßnahmen getroffen werden, die den wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Bei diesen kruden Entscheidungen der Diplomaten bleibt dem besorgten Netzbewohner nur sein „What the fuck?!“. Erlösung verschaffen da jedoch Aktionen, die kreativ und hörbar aufmerksam machen und der breiten, meist uninteressierten Masse von Bürgern zumindest einen Hinweis auf die Klimaproblematik geben. Denn zum Glück werden die kleinen großen Skandale von einer Gruppe von NGOs, dem Climate Action Network, erfasst und verkündet. Sie vergeben den satirischen Preis „Fossil of the Day“ für die ärgsten Klimablockierer des Tages.

Aktivisten in Berlin haben nun wieder begonnen, die täglichen Versager bei den bis Freitag laufenden Verhandlungen in Barcelona auch in Berlin auszuzeichnen. Man nehme: ein Einmachglas, Kohle rein, Dinosaurier drauf, fertig ist das Fossil des Tages:

Bis Freitag können engagierte Berliner bei dieser Aktion noch mitmachen. Immer um 9 Uhr morgens stehen die Aktivisten vor einer Botschaft, die erst gegen 17 Uhr am Vortag feststeht. Wenn ihr dabei sein wollt, schaut auch die Facebook-Gruppe an oder meldet euch direkt bei daniel@nest.im

Denn auch Frühaufsteher-Aktivismus kann Spaß machen:

Bei den aktuellen Klimaverhandlungen passieren täglich mehr oder minder große Skandale. Wenn etwa Algerien Gelder zur Bewältigung der Folgen der globalen Erwärmung an erdölfördernde (!) Länder abzweigen will. Wenn Dänemark vorschlägt, aus „legal bindenden Verpflichtungen“ nichtssagende „politische Verpflichtungen“ zu machen. Oder wenn, wie heute passiert, kanadische Abgeordnete hinter verschlossenen Türen meinen, das „Verluste und ...

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Klick, Klick – GUT! – „netzwirken goes BÜRGERwirken“

Montag, den 2. November 2009

BÜRGERwirken Logo

Im letzten Jahr haben wir zusammen mit Helpedia erfolgreich die erste netzwirken-Challenge bestritten. Neben viel Spass, einer einmonatigen Bühne in Form eines „Challenge-Blogs“ für uns und Helpedia, in der wir jeden zweiten Tag einen Beitrag über uns geschrieben haben, hatte es auch konkret in der Kasse geklingelt. Es ging um die prozentuale Verteilung von 5000,- EUR, die durch die Community noch erhöht wurde. Ihr konntet Euch eine fundierte Meinung bilden, indem Ihr Fragen und Kommentare an uns stellen konntet – und so ist ein interaktiver Dialog entstanden. Das Außergewöhnliche an netzwirken: Mit einem kostenlosen Klick für jeweils eins der Projekte (die Stimme konnte auch hin und her gewechselt werden) konntet Ihr Eurer Meinung Gewicht geben und auch ausdrücken, dass sie auch konkret etwas bewirkt. Was bedeutete: Demokratisch wurde das Verhältnis der Stimmen (nach dem das Geld am Ende verteilt wurde) zwischen uns Projekten durch Euch entschieden. Je mehr Stimmen wir erhielten, umso mehr war unser Stück vom gemeinsamen Kuchen.

Jochen & Co. von netzwirken haben ihr Prinzip der „Weisheit der Vielen“ und der Verbindung von „Fundraising und Crowdsourcing“ nun im letzten Jahr weiterentwickelt. Es entstand BÜRGERwirken. Was im Grunde genommen auf dem selben Prinzip der Challenes basiert – nur für ein lokales Umfeld. Vor 2 Wochen ist nun der Startschuss in Schwerte für zwei lokale Projekte gefallen. Diese stellen sich nun der Internetgemeinde, unterstützt von Stadt, lokalen Unternehmen und der Lokalpresse. Auch wenn Schwerte ein wenig weit weg ist, wäre es toll, wenn Ihr die Projekte und BÜRGERwirken Projekt mit Eurer Stimmabgabe unterstützt. BÜRGERwirken wird auch bald per „System“ in Eure und unsere Nähe kommen – und je mehr Stimmen abgegeben werden, umso einfacher wird es für das Team, Budgets von Unternehmen für eine Unterstützung von Projekten zu erhalten. Und es ist selbst für den sozial Schwachen einfach: Klick, Klick – GUT!

www.buergerwirken.de

Im letzten Jahr haben wir zusammen mit Helpedia erfolgreich die erste netzwirken-Challenge bestritten. Neben viel Spass, einer einmonatigen Bühne in Form eines „Challenge-Blogs“ für uns und Helpedia, in der wir jeden zweiten Tag einen Beitrag über uns geschrieben haben, hatte es auch konkret in der Kasse geklingelt. Es ging um die prozentuale Verteilung von ...

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Die SOZIALHELDEN brauchen deine Stimme!

Montag, den 5. Oktober 2009

Hallo Freunde,

wir, die SOZIALHELDEN, brauchen Hilfe! Auf der Website von Geben gibt., dem Bündnis für Engagement, wird der Deutsche Engagementpreis vergeben.

Bitte stimmt unter folgender Adresse für uns ab!
=> http://www.geben-gibt.de/projekt_detail_ansicht.html?&id=10

Dem Gewinner des Publikumspreises winkt ein Preisgeld, mit welchem wir unser Wheelmap.org-Projekt weiterentwickeln möchten.

Was sind die SOZIALHELDEN?
Wir SOZIALHELDEN sind ein loses Netzwerk engagierter Menschen, die auf innovative Art und Weise versuchen, soziale Probleme zu lösen. Wir veranstalten mit “Deutschland sucht den SuperZivi” ZiviCastings, ermöglichen mit “Pfandtastisch helfen!” das Spenden von Pfandbons im Supermarkt. Mehr über uns erfahrt ihr hier:
http://www.sozialhelden.de

Wheelmap.org
ist unser neuestes Projekt. Es soll Deutschlands größte Karte für “rollstuhlgerechte Orte” sein. Jeder User soll auf Wheelmap barrierefreie Orte markieren bzw. nicht-barrierefreie Orte melden können. So entsteht eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene, die mit geballter Macht die Locationbesitzer zum Umdenken bewegt.
Gerade in einer alternden Gesellschaft, wie Deutschland, wird es zukünftig immer mehr Menschen mit Rollstühlen und Rollatoren geben. Aber auch Familien mit Kinderwägen werden von Wheelmap profitieren. Das Preisgeld soll dazu dienen, eine nachhaltige und Nutzerfreundliche Plattform aufzubauen und zu betreiben. Wir sind auf jede Hilfe angewiesen. Den aktuellen Stand der Entwicklung kann man auf der Website Wheelmap.org verfolgen

Mehr zum Deutschen Engagementpreis:
Mehr als ein Drittel der Deutschen engagiert sich für die Gesellschaft – die breite Öffentlichkeit nimmt eher selten davon Notiz. Mit dem Deutschen Engagementpreis möchten die Initiatoren der Kampagne Geben gibt. und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) engagierten Personen und beeindruckenden Projekten ein Gesicht geben und die Anerkennungskultur für alle Formen des Engagements in Deutschland nachhaltig ausbauen. Weitere Informationen hier:
http://www.geben-gibt.de/preisengagement.html

Vielen Dank für Eure Stimme.
Gerne stehen wir für weitere Fragen Rede und Antwort.

Hallo Freunde, wir, die SOZIALHELDEN, brauchen Hilfe! Auf der Website von Geben gibt., dem Bündnis für Engagement, wird der Deutsche Engagementpreis vergeben. Bitte stimmt unter folgender Adresse für uns ab! => http://www.geben-gibt.de/projekt_detail_ansicht.html?&id=10 Dem Gewinner des Publikumspreises winkt ein Preisgeld, mit welchem wir unser Wheelmap.org-Projekt weiterentwickeln möchten. Was sind die SOZIALHELDEN? Wir SOZIALHELDEN sind ein loses Netzwerk engagierter Menschen, die auf ...

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Hartz IV-Experiment Fazit: Überleben? ja. Leben? Nein!

Samstag, den 19. September 2009

So, nun ist der Monat unseres Hartz IV-Experimentes um. Eine interessante Erfahrung. Aber wir haben auch gelernt, dass ein Monat nicht ausreicht um das Gefühl eines “echten” Hartz IV-Lebens nachzuempfinden.

Das Projekt hatte von Anfang an nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil. Im Laufe des Projektes ist uns klar geworden, dass es vermessen ist so zu tun als ob. Wir leben in der billigsten Stadt Deutschlands. Wir haben keine Kinder und sind mit vorhandenen Küchengeräten, Waschmitteln, funktionierenden Brillen und guter gesundheitlicher Verfassung sehr gut ausgestattet. Größere Anschaffungen wurden einfach für einen Monat ausgesetzt. Wir waren nicht auf dem “Amt” um dort um Unterstützung zu bitten. Wir hatten keinen Bewerbungsmarathon (Bewerbungen muss man fast komplett selber zahlen) und mussten gegenüber der Arbeitsagentur auch keine Nachweise erbringen. Da wir viel bei Freunden gegessen haben, ist es auch nicht möglich dauernd auf Kosten anderer Leute zu leben. Das machen die Freunde nicht mit.
Deswegen geben wir zu, dass das Experiment unrealistisch war. Wahrscheinlich müsste man das Projekt ein Jahr lang machen um an das echte Hartz IV-Gefühl heranzukommen.

Wie Sebastian in seinem Kommentar bereits anmerkte, müsste man strenggenommen ja auch noch eine Pauschale für längerfristige bzw. unregelmäßige Güter wie Kleidung, Versicherungen, Bahnkarten, Computer(-zubehör) hinzuziehen. Mit unseren 8,10 € am Tag waren wir auf jeden Fall schon am oberen Ende von dem was man mit Hartz IV am Tag zur Verfügung hat.
Abgesehen davon ist die eigentliche Herausforderung seinen Antrag, in einer tendenziell beschissen Lebenssituation, bei den Ämtern erstmal durchzubringen.

Nichts desto Trotz haben wir noch nie soviel über Hartz IV nachgedacht, wie in den letzten Wochen.
Was haben wir gelernt?

  • Wir sind schockiert, wie viel sich in unserem Alltag plötzlich um Geld dreht, wenn man bewusster damit umgeht. Wir hätten nicht erwartet, dass es eine so zentrale Rolle in unserem Leben spielt. Das Teure sind die Kleinigkeiten im Leben (Schokolade, Zwischendurch-Snacks).
  • Das vorrausschauende und bewusste Planen des Essens und Einkaufens verlangte uns eine große Umstellung ab. Bio waren unsere Einkäufe wirklich selten. Für den Anfang tut es gut, mal weniger Auswahl im Supermarktregal zu haben. Man muss ja auch nicht alles haben. Das Experiment ist so lange ein Luxus/Sport, bis es zur Not wird. Brot ist kein dauerhafter Nahrungsersatz.
  • Freizeitaktivitäten haben wir so sparsam wie möglich gestaltet. Es geht. Für eine Weile.
  • Initiativen, wie Bücher, Kurse, Seminare, Fortbildungen und Reisen, um aus der Hartz IV-Falle herauszukommen, scheitern fast immer am Geld.
  • Man muss sich schlau machen, wenn man wenig Geld ausgeben will. Das erfordert Wissen, Zeit, Kreativität und Mut.
  • Geld für spätere Zeiten anzusparen, ist nicht drin. Es sei denn, man verkauft wertvolle Dinge, die man vorher schon besaß.
  • Die billigsten Zeitungen am Kiosk sind die BILD, der Berliner Kurier und die B.Z. Eine Taz ist im Budget nicht drin. Da wird einem einiges klarer, oder?

Auch sehr bewegt haben uns die Kommentare die geschrieben wurden und Gespräche, die wir aufgrund des Experimentes geführt haben:
Der echte psychische und finanzielle Leidensdruck sind für echte Hartz IV-Empfänger enorm. Das konnten wir nur bedingt simulieren.

Einer Freundin erzählte, dass die Mitarbeiter beim Arbeitsamt einem nichteinmal die Hand geben wollen, wenn man deren Büro betritt. Zitat der Beamtin: “Sie sehen ja, wer hier so rumläuft. Da gebe ich aus hygienischen Gründen lieber nicht die Hand”. Jemand anderes berichtete uns, dass die Hotline beim Arbeitsamt kostenpflichtig(!) ist und man mit Absicht nie seinen persönlichen Berater ans Telefon bekommt, sondern immer persönlich erscheinen muss.
Einige Studenten sagten uns, dass die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen und Jobcentern sehr freundlich waren und einen wenig schikanieren. Leute, die jedoch eine Ausbildung oder gar nur einen Schulabschluss haben, berichteten hingegen dass sie stark unter Druck gesetzt werden. Gibt es da ein System? Wir haben erfahren, dass viele Ämter sehr streng mit Fristen gegenüber dem Antragssteller sind und sofort “Strafmaßnahmen” einleiten, wenn man diese nicht einhält. Die Ämter selber wiederum kommen aber ihren eigenen Pflichten nicht immer rechtzeitig nach. Wegen Personalmangel.

Erschrocken hat uns, dass wirklich viele Leute glauben, dass 8,10 € am Tag viel Geld ist und man damit locker über die Runden kommt. Argumente wie “Als Student hatte ich auch nicht mehr.” oder “Naja, notfalls geht man halt schwarz arbeiten.” haben wir oft gehört.

All diesen Leuten sagen wir: Das ist eine Milchmädchen-Rechnung. Versucht wirklich mal konsequent von diesem Tagessatz zu leben. Langfristig isoliert man sich von seinen Freunden, die gerne mal mit einem ins Kino, Theater oder auf eine Party gehen wollen. Aber auch von der Gesellschaft, die jedem von uns einen gewissen Gruppendruck aufzwingen. Von 8,10 € kann man überleben, aber nicht leben!

Hier unsere Bilanz. Wir hatten 194,44 € für 24 Tage bzw. 8,10 € am Tag zur Verfügung:
hartz4

Raul:
Ausgaben gesamt (24 Tage): 145,95 €
Ausgaben pro Tag: 6,08 €

Lisa:
Ausgaben gesamt (24 Tage): 192,45 €
Ausgaben pro Tag: 8,02 €

Fazit: Es fällt auf, dass bei uns beiden der größte Teil der Ausgaben auf “Essen und Trinken außer Haus” zurückzuführen ist. Das ist ebenfalls unrealistisch und sicher nicht dauerhaft möglich.

Daran lassen sich zwei Tatsachen ablesen:

  1. Wie schwer uns die Umstellung bei der Einkaufs- und Essensplanung fiel.
  2. Wie wichtig uns Abend-Aktivitäten mit Freunden sind, die man über einen längeren Hartz IV-Zeitraum sicher nicht aufrecht erhalten kann.

Weiteführende Links zum Thema:
Buchtipps:

  • Viel Berlin für wenig Geld – Tausend aktuelle Low-Budget-Adressen
  • Berlin für Arme: Ein Stadtführer für Lebenskünstler

Verwandter Artikel:

  • Würdevoll leben ohne Geld

So, nun ist der Monat unseres Hartz IV-Experimentes um. Eine interessante Erfahrung. Aber wir haben auch gelernt, dass ein Monat nicht ausreicht um das Gefühl eines \"echten\" Hartz IV-Lebens nachzuempfinden. Das Projekt hatte von Anfang an nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil. Im Laufe des Projektes ist uns klar geworden, dass es vermessen ist ...

Kategorie Gesundheit und Ernährung, Hartz IV-Experiment, in eigener Sache, Shopping/Konsum, Soziales | 27 Kommentare »

Nicht überall, wo “Öko” draufsteht, ist auch Öko drin.

Dienstag, den 28. Juli 2009

Wie “Bio” sind eigentlich Marken wie H&M, Henkel und Schwarzkopf?
Ein NDR-Beitrag deckt auf:

via Konsumpf.de

Wie \"Bio\" sind eigentlich Marken wie H&M, Henkel und Schwarzkopf? Ein NDR-Beitrag deckt auf: via Konsumpf.de

Kategorie Gesundheit und Ernährung, Shopping/Konsum, Umwelt | 0 Kommentare »

Re-Post: Ein Besuch bei den Krümmels

Montag, den 6. Juli 2009

Nach den anhaltenden Skandalen rund um das AKW Krümmel, habe ich mich mal etwas umgesehen. Wie wäre es, wenn wir mal das Krisengeschüttelte Kraftwerk “Krümmel” besichtigen?

Einfach anmelden unter:
Krümmel, Joachim Kedziora
Telefon: 04152 152181, Telefax: 04152 152179, E-Mail: kkkinfo@t-online.de

Ach ja, und die Agentur Navigate AG, die diese Website verbrochen hat, braucht man ja auch nicht unbedingt zu Pitches einzuladen, wenn man mal wieder einen Relaunch braucht… Für mich sieht unternehmerische Verantwortung anders aus!

Nach den anhaltenden Skandalen rund um das AKW Krümmel, habe ich mich mal etwas umgesehen. Wie wäre es, wenn wir mal das Krisengeschüttelte Kraftwerk \"Krümmel\" besichtigen? Einfach anmelden unter: Krümmel, Joachim Kedziora Telefon: 04152 152181, Telefax: 04152 152179, E-Mail: kkkinfo@t-online.de Ach ja, und die Agentur Navigate AG, die diese Website verbrochen hat, braucht man ja auch nicht unbedingt ...

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Meine Behinderung. Mein Geheimnis.

Sonntag, den 21. September 2008

Heute Abend, sah ich auf dem Weg zur Videothek folgendes Plakat:

Für mich hat das Plakat einen bitteren Beigeschmack. Heißt das nun, dass man sich jetzt für seine (Hör-)Behinderung schämen muss? Oder sollte man sie gar verstecken?
Sicher lag es den Werbern fern, solche Assotiationen zu wecken. Aber leider kommt es bei mir so an. Was machen denn die, die ihre Hilfsmittel nicht verstecken können? Ich dachte ja immer, unsere Gesellschaft wäre in dieser Hinsicht etwas weiter.

Heute Abend, sah ich auf dem Weg zur Videothek folgendes Plakat: Für mich hat das Plakat einen bitteren Beigeschmack. Heißt das nun, dass man sich jetzt für seine (Hör-)Behinderung schämen muss? Oder sollte man sie gar verstecken? Sicher lag es den Werbern fern, solche Assotiationen zu wecken. Aber leider kommt es bei mir so an. Was ...

Tags: behindert, Behinderung, hörbehindert, hörgeräte, rollstuhl, scham, schämen
Kategorie Gesundheit und Ernährung, in eigener Sache, Kampagnen, lustig, Soziales, SOZIALHELDEN e.V. | 3 Kommentare »

Hager & Mager (H&M)

Montag, den 1. September 2008


Neulich macht mich ein Bekannter auf die aktuelle H&M-Herbst/Winter Kampagne 2008 aufmerksam. Die Models sind so dünn, dass es weder sexy ist noch gesund sein kann. Magersucht?

Offenbar sind wir auch nicht die einzigen, die das finden. Interessant auch dieser Artikel.

Das es auch anders geht, beweist Harvey Nichols.

Update:
Eine sehr ausführlichen Debatte zur aktuellen H&M-Kampagne gibt es bei “The Coveted“. Danke an die Mädchenmannschaft.

Neulich macht mich ein Bekannter auf die aktuelle H&M-Herbst/Winter Kampagne 2008 aufmerksam. Die Models sind so dünn, dass es weder sexy ist noch gesund sein kann. Magersucht? Offenbar sind wir auch nicht die einzigen, die das finden. Interessant auch dieser Artikel. Das es auch anders geht, beweist Harvey Nichols. Update: Eine sehr ausführlichen Debatte zur aktuellen H&M-Kampagne gibt ...

Tags: Gesundheit und Ernährung, H&M, Krank, Magersucht, Mode
Kategorie Design und Kunst, Gesundheit und Ernährung, Kampagnen, Shopping/Konsum, Wirtschaft und Finanzen | 17 Kommentare »

Kevin Connolly gafft zurück: “The Rolling Exhibition”

Mittwoch, den 20. August 2008


Via Behindertenparkplatz: “Kevin Connolly ist Photograf und hat die ganze Welt bereist. Er kam ohne Beine zur Welt und ist auf einem Skateboard unterwegs. In Wien starrte ihn mal wieder jemand an und er nahm die Kamera und drückte ab. Das war der Beginn einer Fotoserie (…): Menschen die ihn anstarren.” [Vgl. auch National Public Radio: “Photographer Without Legs Returns Stares”]

Via Behindertenparkplatz: “Kevin Connolly ist Photograf und hat die ganze Welt bereist. Er kam ohne Beine zur Welt und ist auf einem Skateboard unterwegs. In Wien starrte ihn mal wieder jemand an und er nahm die Kamera und drückte ab. Das war der Beginn einer Fotoserie (…): Menschen die ihn anstarren.” [Vgl. auch National ...

Kategorie Design und Kunst, Reisen, Soziales | 1 Kommentar »

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