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	<title>Alles, was gerecht ist. &#187; Politik</title>
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	<description>Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen &#38; Projekte</description>
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		<title>Anleitung zum Protest</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 10:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[SOZIALHELDEN e.V.]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Handbuch für erfolgreiche Demonstrationen, Attacken und Aktionen“ ist ein erster Schritt für Unzufriedene, politisch Interessierte bzw. Protestbereite, ihre Situation selbst in die Hand zu nehmen, und ihre Meinung öffentlich und erfolgreich kundzutun. Es leitet Aktionsformen an, erzählt Geschichten, gibt Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Protestaktionen, erläutert rechtliche Hinweise und reicht weiterführende Informationen ...]]></description>
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<p><img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/06/buch-1-150x150.jpg" alt="" title="buch-1" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-2257" />Das „Handbuch für erfolgreiche Demonstrationen, Attacken und Aktionen“ ist ein erster Schritt für Unzufriedene, politisch Interessierte bzw. Protestbereite, ihre Situation selbst in die Hand zu nehmen, und ihre Meinung öffentlich und erfolgreich kundzutun. Es leitet Aktionsformen an, erzählt Geschichten, gibt Tipps zur Vorbereitung und Durchführung von Protestaktionen, erläutert rechtliche Hinweise und reicht weiterführende Informationen rund um das Thema Protest dar.</p>
<p>Wir unterstützen gewaltfreien Protest, sofern er keine Rechte Dritter verletzt. Wer also wissen will, was z.B. bei einer Sitzblockade beachtet werden muss, wie eine Großpuppe gebaut wird und was eigentlich Radical Cheerleading ist, dem können wir das Protesthandbuch empfehlen. Es ist gespickt mit zahlreichen ansprechenden Illustrationen, die dieses Thema auch optisch erfrischen.</p>
<p>Weitere Infos unter <a href="http://www.protesthandbuch.de" target="_blank">www.protesthandbuch.de</a></p>
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		<title>Potsdam erfindet sich neu&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 14:02:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[alle machen mit]]></category>
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		<description><![CDATA[

...und bleibt doch traditionell!

1685 erließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg das Edikt von Potsdam. Dieses Toleranzedikt bot den in Frankreich verfolgten Hugenotten eine neue und sichere  Heimat und verhalf Brandenburg zu einem wichtigen wirtschaftlichen Aufschwung, denn die ca. 20.000 "Neu-Brandenburger" hatten auch jede Menge Know-How im Gepäck.

Seit dem 10. Oktober 2008 gibt es ein ...]]></description>
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<p><a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-04-um-15.07.01.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2234" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-04-um-15.07.01.png" alt="" width="328" height="88" /></a></p>
<p><a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-04-um-15.07.01.png"></a>&#8230;und bleibt doch traditionell!</p>
<p>1685 erließ der Große Kurfürst <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_(Brandenburg)">Friedrich Wilhelm von Brandenburg</a> das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edikt_von_Potsdam">Edikt von Potsdam</a>. Dieses Toleranzedikt bot den in Frankreich verfolgten Hugenotten eine neue und sichere  Heimat und verhalf Brandenburg zu einem wichtigen wirtschaftlichen Aufschwung, denn die ca. 20.000 &#8220;Neu-Brandenburger&#8221; hatten auch jede Menge Know-How im Gepäck.</p>
<p>Seit dem 10. Oktober 2008 gibt es ein neues Toleranzedikt, dass in Form eines 100-seitigen Buches für jeden kostenlos zugänglich ist.</p>
<p>Das Neue Potsdamer Toleranzedikt ist das Ergebnis eines 8-monatigen Stadtgesprächs und &#8220;ist kein Edikt von oben, sondern wurde in einem offen angelegten Diskussionsprozess von den Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Potsdam auf vielfältige Art und Weise gestaltet: auf den stadtweit aufgestellten Diskussionstafeln, in zahlreichen Gesprächen auf Veranstaltungen, in Diskussionsrunden, durch eingesendete Postkarten, in erarbeiteten Selbstverpflichtungen und eingebrachten Diskussionsbeiträgen im Internet.&#8221; (<a href="http://www.potsdamer-toleranzedikt.de/index.php?article_id=3">www.potsdamer-toleranzedikt.de</a>)</p>
<p><img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-2230"></span></p>
<p><a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/06/warum_edikt_gross.jpg"><img class="size-medium wp-image-2232 alignleft" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/06/warum_edikt_gross-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a>Für den Verfasser des Neuen Toleranzedikts, Prof. Heinz Kleger gilt: Toleranz heißt Respekt und bedeutet Offenheit. Toleranz wagt neue Wege und schafft Integration. Vor allem aber ist Toleranz nicht mit Gleichgültigkeit zu verwechseln, denn es geht vor allem auch darum, das Nicht-Tolerierbare zu erkennen und zu benennen.</p>
<p>Um das Projekt &#8220;Neues Potsdamer Toleranzedikt&#8221; lebendig zu halten gründete sich im Oktober 2009 der Verein <a href="http://www.potsdamer-toleranzedikt.de/index.php?article_id=454">&#8220;Neues Potsdamer Toleranzedikt. Gemeinsam für eine weltoffene Stadt.&#8221;</a> mit dem Ziel, ihr Toleranzverständnis in alle Bereich des Alltags zu tragen, gemeinsame Projekte zu initiieren und einen lebendigen und dauerhaften Diskurs zu ermöglichen.Mitmachen darf jede Person, gleich welchen Alters oder welcher Herkunft.</p>
<p>Wer mehr wissen möchte kann sich auf der <a href="http://www.potsdamer-toleranzedikt.de/index.php?article_id=34">Homepage</a> des Toleranzedikts umsehen und dort das Edikt als pdf gratis downloaden.</p>
<p>Die ersten 3 Interessenten,  die sich hier melden, erhalten von den Sozialhelden jeweils ein gedrucktes Exemplar des Toleranzedikts per Post zugesandt.</p>
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		<title>Aus dem Takt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 20:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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		<description><![CDATA[Uter dem Motto "Think beyond the Label" hat die US-Amerikanische Arbeitsagentur eine nationale Aufklärungskampagne gestartet, die Arbeitgeber motivieren soll Menschen mit Behinderungen einzustellen.

Die Kampagne zeigt dabei auf eine humorvolle Art "normale" Menschen mit offensichtlichen Macken, die bereits angestellt sind. Unter ihnen ein junger Mann, der offensichtlich im falschen Rhythmus tanzt.

Im Text zur Anzeige heißt ...]]></description>
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<p><a href="http://www.thinkbeyondthelabel.com/" target="_blank"><img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/04/victory-dance-228x300.jpg" alt="" title="victory-dance" width="228" height="300" class="alignright size-medium wp-image-2196" /></a>Uter dem Motto &#8220;<a href="http://www.thinkbeyondthelabel.com/" target="_blank">Think beyond the Label</a>&#8221; hat die US-Amerikanische Arbeitsagentur eine nationale Aufklärungskampagne gestartet, die Arbeitgeber motivieren soll Menschen mit Behinderungen einzustellen.</p>
<p>Die Kampagne zeigt dabei auf eine humorvolle Art &#8220;normale&#8221; Menschen mit offensichtlichen Macken, die bereits angestellt sind. Unter ihnen ein junger Mann, der offensichtlich im falschen Rhythmus tanzt.</p>
<p>Im Text zur Anzeige heißt es: “Nur weil sich jemand ein bisschen anders bewegt, heißt dass nicht, dass er nicht Ihrem Betrieb helfen kann.”</p>
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		<title>Österreich sucht den Superpraktikanten</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 23:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[In Österreich wird in einer äußerst fragwürdigen Show "Der Superpraktikant" gesucht. Österreichs Finanzminister und Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) meint, das begehrteste Praktikum des Landes anzubieten. Unter den mehr als 300 Bewerberinnen und Bewerbern, die "in die faszinierende Welt der Politik eintauchen" und eine Woche an der Seite von Josef Pröll verbringen wollen, ist der ...]]></description>
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<p>In Österreich wird in einer äußerst fragwürdigen Show &#8220;<a href="http://www.superpraktikant.at" target="_blank">Der Superpraktikant</a>&#8221; gesucht. Österreichs Finanzminister und Vizekanzler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Pr%C3%B6ll" target="_blank">Josef Pröll (ÖVP)</a> meint, das begehrteste Praktikum des Landes anzubieten. Unter den mehr als 300 Bewerberinnen und Bewerbern, die &#8220;in die faszinierende Welt der Politik eintauchen&#8221; und eine Woche an der Seite von Josef Pröll verbringen wollen, ist der Rollstuhlfahrer <a href="http://www.superpraktikant.at/index.aspx?pageid=43505&#038;userprofile=ad798a6f-9796-4ca7-9b6c-fdea723af40b" target="_blank">Martin Habacher</a>. Mit seinem Slogan &#8220;Politik Rad an Rad&#8221;, bewirbt er sich für den Job für den auch schon einige Freunde aus Berlin gestimmt haben.<span id="more-2112"></span></p>
<p>Martin, bittet um Unterstützung bei dem <a href="http://www.superpraktikant.at/index.aspx?pageid=43505&#038;userprofile=ad798a6f-9796-4ca7-9b6c-fdea723af40b" target="_blank">Online-Voting</a>, um &#8220;einen Perspektivenwechsel in der Politik&#8221; zu erreichen. Die mit der CDU vergleichbare Partei, der Martin sonst nicht besonders nahe steht, möchte der 32-Jährige Martin herausfordern. Sollte er gewinnen, will er, dass der Vizekanzler und Finanzminister von der Österreichischen Volkspartei eine Woche mit ihm &#8220;Rad an Rad&#8221; Politik macht. Dafür würde er dem Vizekanzler einen ergonomisch passenden Rollstuhl zur Verfügung stellen. Außerdem will er (falls nötig) für persönliche Assistenz sorgen, &#8220;die ihn sicher und zuverlässig durch die Woche schiebt&#8221;.</p>
<p><center><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/RsZC9j0ZZGk&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/RsZC9j0ZZGk&#038;rel=0&#038;color1=0xb1b1b1&#038;color2=0xcfcfcf&#038;hl=en_US&#038;feature=player_embedded&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></embed></object></center></p>
<p>Martin Harbacher ist gelernter Texter, Filmemacher, Schauspieler und Kommunikationswissenschaftler aus Oberösterreich und lebt seit 2001 in Wien und setzt sich seitdem für mehr Barrierefreiheit ein in Österreich.</p>
<p>Vor einer Weile führte ich dazu ein Interview mit ihm:</p>
<p><strong>Warum machst du bei der Aktion „Wer wird Österreichs Superpraktikant“ eigentlich mit, wenn du der Politik der ÖVP nicht besonders nahe stehst?</strong><br />
Weil mir (wie so oft) auf dem WC, kurz vorm Schlafengehen diese Idee mit dem Angebot an den Vizekanzler einfiel. Hätte ich nicht diese Eingebung gehabt, würde ich da nicht mitmachen. Grundsätzlich ist es ja eine nette und harmlose Idee der Volkspartei auf diese Art den Wahlkampf einzuleiten. Durch meine Kandidatur bekommt diese Show etwas &#8220;Gewicht&#8221;. Bekomme ich viele Stimmen, muss sich Josef Pröll (bzw. seine Berater) genau überlegen wie sie damit umgehen. Ich will niemandem eins auswischen! Mir geht&#8217;s um die Gelegenheit vielleicht ein paar Menschen dazu zu bewegen ihre Sichtweise auf die Welt und die Probleme von Menschen mit Behinderungen zu verändern.<br />
Wenn&#8217;s optimal läuft willigt der Vizekanzler dem Experiment zu und wir werden wirklich „Politik Rad an Rad“ erleben. Ich gehe stark davon aus, dass das gesamte Konzept (Superpraktikant) nicht auf Bewerber wie mich ausgelegt ist. Das sieht man schon beim Preis (Skiurlaub für Zwei). Wichtigstes Ziel ist die Top 5 und Auswahlsendung. Ich möchte einfach sehen wie die Organisatoren mit dieser Situation, also mir, umgehen. Und darüber werde ich auch berichten. Auf meinem eigenen <a href="http://www.youtube.com/user/DerSuperpraktikant" target="_blank">YouTube-Kanal: &#8216;DerSuperpraktikant&#8217;</a>, sowie auf <a href="http://www.facebook.com/pages/Der-Superpraktikant-Politik-Rad-an-Rad/176865608444" target="_blank">facebook &#8216;Politik &#8230; Rad an Rad&#8217;</a>. Ich kann mir auch Twitter vorstellen. Neue Medien sind echt was Geiles!</p>
<p><strong>(Wo) Bist du sonst politisch aktiv?</strong><br />
Wenn es Sachen gibt, die mich stören, oder wo ich eine Chance sehe etwas zu erreichen/verändern , wie eben hier, dann mache ich was. Ich stehe in Kontakt mit „<a href="http://www.bizeps.or.at/index.php" target="_blank">bizeps</a>“, aber nur wenn mir was unterkommt/einfällt.</p>
<p><strong>Was machst du hauptberuflich?</strong><br />
Momentan bin ich auf der Suche nach einer Arbeit! Der Kündigungsschutz macht mir die Sache ziemlich schwer. Ich würde gerne im Marketing- oder PR-Bereich arbeiten. Parallel suche ich eine Trafik in Wien. Mein Studium hab ich derzeit ruhen lassen, mir fehlt nur noch die Diplomarbeit.</p>
<p><strong>Wie stehst du denn zur politik der ÖVP? </strong><br />
Ich selbst würd mich am ehesten zu den Grünen einordnen. Mit der Kirche hab ich gar nix am Hut. Da keine der Parteien (auch die Grünen!) wirklich was für die Belange der Menschen mit Behinderung tut bzw. tun können, hab ich mich noch bei keiner Partei engagiert. Ich mache jedesmal von meinem Wahlrecht gebrauch und versuche einfach immer das geringste Übel zu wählen. Für österreich heißt das: fpö so klein wie möglich halten!</p>
<p><strong>Danke für das Gespräch.</strong></p>
<p><strong>Die Links im Einzelnen:</strong><br />
Direkt zum Voting (direkt): <a href="http://bit.ly/Politik_Rad_an_Rad" target="_blank">http://bit.ly/Politik_Rad_an_Rad</a><br />
facebook: <a href="http://bit.ly/FB_PolitikRadanRad" target="_blank">http://bit.ly/FB_PolitikRadanRad</a><br />
YouTube: <a href="http://bit.ly/DerSuperpraktikant" target="_blank">http://bit.ly/DerSuperpraktikant</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Grenzen der Freiheit &#8211; Erinnerung an eine bemerkenswerte Journalistin</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/12/02/die-grenzen-der-freiheit/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/12/02/die-grenzen-der-freiheit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 09:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[
1999 muss es gewesen sein, da wünschte ich mit von meiner Großmutter zum Geburtstag das Buch "Zivilisiert den Kapitalismus" (hier ein Auzug einer gleichnamigen Rede). Ich las es sofort und war begeistert. Die Autorin, Marion Gräfin Dönhoff, würde heute ihren 100. Geburtstag feiern. Ihre Haltung scheint aktueller denn je. 
Zwölf Thesen gegen die Maßlosigkeit ...]]></description>
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<p><a href="http://images.zeit.de/politik/deutschland/2009-11/20-doenhoff-archiv/20-doenhoff-archiv-540x304.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2008" title="20-doenhoff-archiv-540x304" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/12/20-doenhoff-archiv-540x304.jpg" alt="20-doenhoff-archiv-540x304" width="462" height="260" /></a><br />
1999 muss es gewesen sein, da wünschte ich mit von meiner Großmutter zum Geburtstag das Buch &#8220;Zivilisiert den Kapitalismus&#8221; (hier ein<a href="http://www.zeit.de/2008/10/Zivilisiert-den-Kapitalismus"> Auzug</a> einer gleichnamigen Rede). Ich las es sofort und war begeistert. Die Autorin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marion_D%C3%B6nhoff">Marion Gräfin Dönhoff</a>, würde heute ihren 100. Geburtstag feiern. Ihre Haltung scheint aktueller denn je. <span id="more-2007"></span></p>
<blockquote><p><strong>Zwölf Thesen gegen die Maßlosigkeit (Auszug)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 3:</span> [...] Wenn jeder sich nur auf seine Leistung konzentriert und auf seinen Lustgewinn und die Verantwortung für das Gemeinwohl dem Staat überlässt, dann geht die Gemeinschaft vor die Hunde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 4:</span> Die Überbetonung von Leistung, Geldverdienen und Karriere &#8211; die das Wortschafliche in den Mittelpunkt des Lebens stellt &#8211; führt dazu, dass alles Geistige, Humane, Künstlerische an den Rand gedrängt wird. [...]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 7:</span> [...] Vor allem im Bereich der Wirtschaft herrscht bedenkenlose Maßlosigkeit. Immer wieder heißt es, Wachstum sei notwendig als Antwort auf Armut und Unterentwicklung. Nicht bedacht wird, dass Wachstum unter Umständen ärmer macht, weil die ökologischen Kosten den Nutzen aus dem Wachstum übersteigen. [...]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 12:</span> [...] Resümee dieser Betrachtungen: Alles hängt von den Menschen ab – von jedem einzelnen von uns.</p>
<p><span style="color: #000000;"><em>(in: Zivilisiert den Kapitalismus, 1995)</em></span></p></blockquote>
<p>Zahlreiche Bücher <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-11/bibliographie-doenhoff">von ihr</a> und <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-11/bibliographie-doenhoff?page=2">über sie</a> sind erschienen. Die Zeitung &#8220;Die Zeit&#8221;, dessen Herausgeberin sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 war, widmet ihr in der aktuellen Ausgabe eine eigene Sonderbeilage, die auch <a href="http://www.zeit.de/themen/gesellschaft/marion-doenhoff/index">online komplett zu Verfügung</a> steht. Sehr lesenswert.</p>
<p>Und heute? Wenn ein Nikolaus Brender, derzeit noch Chefredakteur des ZDF und bekannt für seinen unabhängigen Journalismus, gehen muss, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,663847,00.html">wie gerade geschehen</a>, da er von einem CDU- und dessen Anhängern dominierten <a href="http://www.unternehmen.zdf.de/index.php?id=66&amp;artid=17&amp;backpid=10&amp;cHash=0921525516">Verwaltungsrat</a>, darunter auch Hessens Landeschef Roland Koch, nicht wiedergewählt wird, sagt das viel über unsere Zeit und politischen Machtstrukturen aus. Auch eine <a href="http://www.campact.de/eil/sn2/signer">online-Petition</a>, bei der ca. 39.000 Stimmen für Brender gesammelt wurden, konnte da nichts mehr reißen. Bedenklich, dass es, vor allem in der Politk, immer weniger kluge, charismatische Dickköpfe mit Weitblick und gesundem Menschenverstand zu geben scheint! Aber das ist ja auch nix Neues.</p>
<p>Es gebe nicht nur eine &#8220;Illusionspolitik&#8221; in der <em>Politik</em> sondern auch in der <em>Gesellschaft</em>, formulierte taz-Chefreporter Peter Unfried treffend zum Abschluss der Utopia-Konferenz am vergangenen Donnerstag. Damit verwies er auf die Forderung <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Harald Welzers</a>: &#8220;Die Bürgergesellschaft muss ihr politisches Mandat wahrnehmen. (&#8230;) Wir müssen auf nichts warten!&#8221; Frau Dönhoff würde das sicherlich ähnlich sehen.</p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><em>Foto: dpa</em></span></p>
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		<title>Unternehmen ohne Chef &#8211; Berliner Startup WhyNot geht der Soziokratie auf den Grund</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[soziokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt nach der Demokratie?
Wie lassen sich 33 Mitarbeiter ohne Chef organisieren?
Wie kann ein Unternehmen trotzdem zügig Entscheidungen treffen?

Was in den Niederlanden schon erfolgreich umgesetzt wird, hat nun auch in Berlin Pioniere: Die Innovationsagentur WhyNot, ein Zusammenschluss aus 33 Absolventen der "School of Design Thinking" am HPI Potsdam hat sich einen Experten ins Haus ...]]></description>
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<blockquote><p>Was kommt nach der Demokratie?<br />
Wie lassen sich 33 Mitarbeiter ohne Chef organisieren?<br />
Wie kann ein Unternehmen trotzdem zügig Entscheidungen treffen?</p></blockquote>
<p>Was in den Niederlanden schon erfolgreich umgesetzt wird, hat nun auch in Berlin Pioniere: Die <a href="http://whynot-berlin.de/" target="_blank">Innovationsagentur WhyNot</a>, ein Zusammenschluss aus 33 Absolventen der &#8220;School of Design Thinking&#8221; am HPI Potsdam hat sich einen Experten ins Haus geholt, um zu lernen, sich soziokratisch zu organisieren:</p>
<p>Christian Rüther, Coach und Organisationsberater vom soziokratischen Zentrum für den DACH-Raum wird das junge Unternehmen am 5. und 6.11. für diese ungewöhnliche Organisationsform trainieren.</p>
<p>Soziokratie heißt für Ihn <em>&#8220;eine Organisation zu gestalten, in der die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden und jeder seine Potentiale optimal entfalten kann.&#8221;</em> Soziokratie beruht dabei auf dem Konsentprinzip, also dem des &#8220;triftigen Arguments&#8221; bei der Entscheidungsfindung und erlaubt es, ohne feste Hierarchien auszukommen.</p>
<p>Wenn Euch das Thema Soziokratie und WhyNot interessiert, dann schreibt uns. Ihr seid herzlich eingeladen, darüber zu berichten. Gerne stellen wir auch passendes Material zum Thema Soziokratie, zum Wochenendworkshop oder Interviewpartner zur Verfügung.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema Soziokratie und Herrn Rüther findet ihr hier:<br />
<a href="http://soziokratie.org/" target="_blank">http://soziokratie.org/</a></p>
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		<title>Kuscheln mit Angela &#8211; die Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrats 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 19:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbe]]></category>

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		<description><![CDATA[

Heute berichte ich von meiner nunmehr vierten Teilnahme an der Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrats der Bundesregierung. Mittlerweile ist es über die Jahre ein großes Klassentreffen mit über 1.000 TeilnehmerInnen geworden. Zum Beginn der sogenannten "parallelen Themenforen" bin ich da und steige hier direkt ein, ins "Forum 1". Das Thema: "Nachhaltigkeit und Bildung: Impulse für gleiche ...]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-1991" title="Bild002" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/11/Bild0022.jpg" alt="Bild002" width="459" height="344" /></p>
<p>Heute berichte ich von meiner nunmehr vierten Teilnahme an der <a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/de/termine/veranstaltungen-des-rates/9-jahreskonferenz/?size=roscdlrhagz">Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrats</a> der Bundesregierung. Mittlerweile ist es über die Jahre ein großes Klassentreffen mit über 1.000 TeilnehmerInnen geworden. Zum Beginn der sogenannten &#8220;parallelen Themenforen&#8221; bin ich da und steige hier direkt ein, ins &#8220;Forum 1&#8243;. Das Thema: &#8220;<strong>Nachhaltigkeit und Bildung: Impulse für gleiche Chancen, Kompetenzen und Qualität</strong>&#8220;.</p>
<blockquote><p>Eine Gesellschaft, die sich erfolgreich den großen Themen der Zeit stellt, braucht ein Mehr an Bildung. Wie können Chancen von Kindern unterschiedlicher sozialer Herkunft bei Eintritt in das Schulsystem und im weiteren Bildungsverlauf erfolgreich gefördert werden? Wie sieht die Bildung der Zukunft aus?</p></blockquote>
<p>Es diskutieren <a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/de/der-rat/mitglieder-des-rates/prof-dr-ute-klammer/?size=&amp;blstr=0">Prof. Dr. Ute Klammer</a>, Mitglied des Rates für Nachhaltige Entwicklung und Prorektorin für Diversity Management, Universität Duisburg-Essen, sowie <a href="http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/f-about/f3aboutifo/50ifostaff/_ifocv_luedemann_e">Elke Lüdemann</a> vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung .</p>
<p><span id="more-1981"></span></p>
<p>In den Impulsvorträgen fallen Schlagworte wie: Zugang zu Erziehung, Bildung, Qualifikation; Inter- und Transdisziplinarität, Lebenslanges Lernen. Klammer verweist auf: Chancengleichheit, Qaulitätsmanagement und Kompetenzentwicklung  als Bausteine für eine nachhaltige Bildungspolitik,  Lerngelegenheiten: vernetztes Denken, Selbstständigkeit, kritische Bewertung, Urteilsfähigeit.</p>
<p>Meine Fragen dazu sind sofort:  Ist &#8220;BNE&#8221; (Bildung für eine nachhaltige Entwicklung) <em>wirklich</em> gewollt?  Was heißt das konkret für einzelne Studiengänge und deren Handlungsfelder?  <em>Welches</em> Wissen soll vermittelt werden und <em>wie? </em> Wie verhält sich BNE zur derzeitigen Bildungssituation, der Bachelor-Master-Implementierung, der Exzelenzcluster-Inititative, der Einführung von Studiengebühren, den hohen Anforderungen an Studierende? Wie verhält es sich zu der Tatsache, dass viele Studierende weniger Zeit für Engagement während des Studiums haben? Wie steht es um die Wettbewerbsorientierung der Hochschulen?  Was ist mit der <em>pädagogischen Kompetenz</em> der ProfessorInnen ?</p>
<p>Bildung beginnt bei der sogenannten &#8220;frühkindliche Erziehung&#8221;, dann folgen Grundschule, Weiterführende Schulen, Berufliche Ausbildung, Studium, Weiterbildung, lebenslanges Lernen. Es ist also sehr schwierig, so allgemein von Bildung zu sprechen, da es doch so verschiedene Lebensabschnitte umfasst, in denen wir (aus)gebildet werden. Insgesamt ist es ein sehr allgemeiner Vortrag. Wie können denn die Forderungen nach einer BNE auf Teilbereiche runtergebrochen werden?</p>
<p>Den nachfolgenden Impusvortrag startet Elke Lüdemann  mit ihrer These: &#8220;Kompetenzen sind wichtiger als formale Bildungsabschlüsse &#8221;. Schlagwörter sind hier: Wissentransfer in neue Kontexte, neue &#8220;Problemlösungskompetenzen&#8221;.<br />
Ihre These Nr. 2: Allein Bildungsausgaben erhöhen reicht nicht aus , denn es gebe keinen causalen Zusamenhang, dass höhere Ausgaben zu einer besseren Ausbildung führen. Investionen in die Bildung müssten sehr effizient sein und sehr früh ansetzen. Sie empfiehlt, verstärkt in die frühkindliche Bildung zu investieren. Sie verweist auf die Problematik unseres 3-gliedrigen Schulsystems. Ihre  Forderung: strukturelle Veränderungen  und Maßnahmen wie externe Leistungsüberprüfungen, zentrale Abschlussprüfungen , Wahlfreiheit, Public-Private-Partnership.</p>
<p>Aus dem Publikum kommt schließlich der passende Hinweis, dass wir eine gleichzeitige Veränderung von Strukturen <em>und</em> Inhalten benötigen, kein Nacheinander. Und: Ja, Nachhaltigkeit muss sich wie ein &#8220;grüner&#8221; Faden durch alle Studiengänge ziehen, danbeben kann es natürlich Studienangebote mit einem ausschließlichen &#8220;Sustainability-Fokus&#8221; geben, wie dies z.B. in <a href="http://www.uni-lueneburg.de/csm/">Lüneburg</a> geschieht.</p>
<p><img class="size-full wp-image-1992 alignnone" title="Neue Publikation &quot;Mission Sustainability&quot;" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/11/Bild0001.jpg" alt="" width="459" height="343" /></p>
<p>Nach der &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fishbowl">Fishbowl</a>&#8220;-Diskussion geht&#8217;s in die Mittagspause. Es folgte die Präsentation von ausgewählten Projekten aus dem Wettbewerb &#8220;<a href="http://mission-sustainability.org/">Mission Sustainability</a>&#8220;, dem Kommunikationsprojekt des Nachhaltigkeitsrates, der seit nunmehr drei Jahren läuft. Eine neue Publikation hierzu ist gerade erschienen und kann <a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/dokumente/bestellservice/?blstr=0">direkt beim Rat bestellt</a> werden. Ich durfte sie wieder gestalten, was mich natürlich sehr gefreut hat. Hoffe, sie gefällt euch und ist eine ergänzende interessante Lektüre für euch.</p>
<p>Die Auswahl der präsentierten Projekte auf der Bühne war &#8211; sagen wir mal &#8211; ok. Der Germanwatch-Spot, &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=EmirohM3hac">Die Rechnung</a>&#8220;, den wir <a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/08/bist-du-mit-dem-klapprad-da-oder-was/">hier</a> bereits vorgestellt haben, war ein erfreulicher Lichtblick. Der Regisseur Peter Wedel hat nun eine <a href="http://www.eco-film.de/">eigene Filmproduktionsfirma</a> gegründet. Das klingt vielversprechend. Den Spot finde ich super!</p>
<blockquote><p>Als selbständige Filmschaffende setzen wir unsere Kompetenzen konzentriert für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung ein. Wir erschaffen Filme, an die wir glauben, über Themen, die uns am Herzen liegen.</p></blockquote>
<p>Die ansonsten sehr oberflächliche Debatte fand ich nicht sehr bereichernd. Ein allgemeines Gerede ist neun Jahre nach Gründung des Rates sicherlich nicht mehr hinreichend.</p>
<p><a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/de/termine/veranstaltungen-des-rates/9-jahreskonferenz/fotos/?size=roscdlrhagz&amp;type=300&amp;res=0&amp;no_cache=1"><img class="alignnone size-full wp-image-1989" title="20091123-001-rne-jahreskonf" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/11/20091123-001-rne-jahreskonf.jpg" alt="20091123-001-rne-jahreskonf" width="460" height="278" /></a></p>
<p>Dann kommt die Kanzlerin: Kuscheln mit Angie . Interessant ist auf dieser jährlichen Konferenz, auf der sich viele Entscheider aus Wirtschaft und gemeinnützigem Sektor tummeln, dass hier klar wird, wo wirklich Entscheidungen getroffen werden können oder dies gerade eben <em>nicht </em>passiert. Eine staatliche Förderung von 500 Millionen für Elektromobilität klingt viel. Aber wenn man die zuvor 5 Milliarden Euro, die die Bundesregierung für die Abwrackprämie bereitgestellt hat, dem gegenüberstellt, dann ist natürlich nicht mehr so eine große Summe. Sie spricht von Nachhaltigkeit als &#8220;Querschnitts- und Koordinierungsaufgabe&#8221; und dem &#8220;dicken Brett, das zu bohren ist&#8221;. Das habe ich letztes Jahr auch schon gehört. Dann ein Abschnitt zu Kopenhagen: &#8220;Ich bin jedenfalls motiviert, zum Erfolg beizutragen&#8221;, sagt Frau Merkel. Na, was Herr Niebel vom BMZ wohl dazu sagen wird? Sie verspricht die &#8220;Integration von Nachhaltigkeitskriterien in das Bruttoinlandsprodukt&#8221;. Dann geht sie, und die vielen Kameras auch.</p>
<p>&#8220;Man kann ein Problem nicht mit dem Denken lösen, das zum Problem geführt hat&#8221;, so zitiert Volker Hauff abschließend Albert Einstein. Hauff sagt noch ein paar Sätze, aber ich bin gedanklich bereits in der Kaffeepause angekommen.</p>
<p>Diese Konferenz tut nicht weh. Sie hängt für mich in der Luft. Wo steht dieser Rat? Wo will er hin? Wo sollte er hin? Mir ist das nicht klar. Welche Impulse nehme ich wirklich mit? Sicherlich den Bildungsaspekt. Früh investieren, &#8220;bildungsferne Schichten&#8221; integrieren. Ja, das weiß ich doch. Vielleicht ist es ein Impuls, hier zukünftig mehr zu machen. Ja, strukturelle Rahmenbedingungen sind gut und wichtig. Jaja, Aber es ist auch langwierig. Also fangen wir schonmal an. Und wenn es zunächst klein ist. Und wenn wir ein kleiner Haufen <a href="http://ww.sozialhelden.de">Sozialhelden</a> oder <a href="http://www.repairberlin.de">rapair berliner </a>sind. Hands on!</p>
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		<title>Ein Dino für die Drückeberger</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/11/04/ein-dino-fur-die-druckeberger/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 23:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[alle machen mit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei den aktuellen Klimaverhandlungen passieren täglich mehr oder minder große Skandale. Wenn etwa Algerien Gelder zur Bewältigung der Folgen der globalen Erwärmung an erdölfördernde (!) Länder abzweigen will. Wenn Dänemark vorschlägt, aus „legal bindenden Verpflichtungen“ nichtssagende „politische Verpflichtungen“ zu machen. Oder wenn, wie heute passiert, kanadische Abgeordnete hinter verschlossenen Türen meinen, das „Verluste und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Bei den aktuellen <a href="http://en.cop15.dk/" target="_blank">Klimaverhandlungen</a> passieren täglich mehr oder minder große Skandale. Wenn etwa Algerien Gelder zur Bewältigung der Folgen der globalen Erwärmung an erdölfördernde (!) Länder abzweigen will. Wenn Dänemark vorschlägt, aus „legal bindenden Verpflichtungen“ nichtssagende „politische Verpflichtungen“ zu machen. Oder wenn, wie heute passiert, kanadische Abgeordnete hinter verschlossenen Türen meinen, das „Verluste und Schäden durch den Klimawandel nicht als Teil der finanziellen Anpassungen an den Klimawandel“ gesehen werden sollten. </p>
<p>Der Teufel steckt im Detail, nur das die Welt dieses Mal in Teufels Küche kommen könnte, wenn nicht verbindliche Maßnahmen getroffen werden, die den wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Bei diesen kruden Entscheidungen der Diplomaten bleibt dem besorgten Netzbewohner nur sein „What the fuck?!“. Erlösung verschaffen da jedoch Aktionen, die kreativ und hörbar aufmerksam machen und der breiten, meist uninteressierten Masse von Bürgern zumindest einen Hinweis auf die Klimaproblematik geben. Denn zum Glück werden die kleinen großen Skandale von einer Gruppe von NGOs, dem <a href="http://www.climatenetwork.org/fossil" target="_blank">Climate Action Network</a>, erfasst und verkündet. Sie vergeben den satirischen Preis „<a href="http://www.fossil-of-the-day.org/" target="_blank">Fossil of the Day</a>“ für die ärgsten Klimablockierer des Tages.</p>
<p><a href="http://www.bit.ly/fb_climate" target="_blank">Aktivisten in Berlin</a> haben nun wieder begonnen, die täglichen Versager bei den bis Freitag laufenden Verhandlungen in Barcelona auch in Berlin auszuzeichnen. Man nehme: ein Einmachglas, Kohle rein, Dinosaurier drauf, fertig ist das Fossil des Tages:</p>
<p><img alt="" src="http://farm4.static.flickr.com/3462/3983415318_637e22ea29.jpg" class="aligncenter" width="281" height="500" /></p>
<p>Bis Freitag können engagierte Berliner bei dieser Aktion noch mitmachen. Immer um 9 Uhr morgens stehen die Aktivisten vor einer Botschaft, die erst gegen 17 Uhr am Vortag feststeht. Wenn ihr dabei sein wollt, schaut auch die <a href="http://www.bit.ly/fb_climate" target="_blank">Facebook-Gruppe</a> an oder meldet euch direkt bei <a href="mailto:daniel@nest.im">daniel@nest.im</a></p>
<p>Denn auch Frühaufsteher-Aktivismus kann Spaß machen:<br />
<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/pE46kDcNFdg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/pE46kDcNFdg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Re-Post: Ein Besuch bei den Krümmels</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/06/re-post-ein-anruf-bei-den-klimaschutzern/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/06/re-post-ein-anruf-bei-den-klimaschutzern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 11:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den anhaltenden Skandalen rund um das AKW Krümmel, habe ich mich mal etwas umgesehen. Wie wäre es, wenn wir mal das Krisengeschüttelte Kraftwerk "Krümmel" besichtigen?

Einfach anmelden unter:
Krümmel, Joachim Kedziora
Telefon: 04152 152181, Telefax: 04152 152179, E-Mail: kkkinfo@t-online.de

Ach ja, und die Agentur Navigate AG, die diese Website verbrochen hat, braucht man ja auch nicht unbedingt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=kr%C3%BCmmel" target="_blank">Nach den anhaltenden Skandalen rund um das AKW Krümmel</a>, habe ich mich mal etwas umgesehen. Wie wäre es, wenn wir mal das Krisengeschüttelte <a href="http://www.kernenergie.de/kernenergie/Themen/KE-fuer-jeden/Standorte_Besuchsangebote/" target="_blank">Kraftwerk &#8220;Krümmel&#8221; besichtigen?</a></p>
<p>Einfach anmelden unter:<br />
Krümmel, Joachim Kedziora<br />
Telefon: 04152 152181, Telefax: 04152 152179, E-Mail: kkkinfo@t-online.de</p>
<p>Ach ja, und die Agentur <a href="http://navigate.de/internet/index.php" target="_Blank">Navigate AG</a>, die diese Website verbrochen hat, braucht man ja auch nicht unbedingt zu Pitches einzuladen, wenn man mal wieder einen Relaunch braucht&#8230; Für mich sieht unternehmerische Verantwortung anders aus!</p>
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  addthis_title  = 'Re-Post%3A+Ein+Besuch+bei+den+Kr%C3%BCmmels';
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		</item>
		<item>
		<title>Euro Wahl Gang 09 – Wir gehen wählen, weil&#8230;</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/04/27/euro-wahl-gang-09-%e2%80%93-sie-gehen-wahlen-weil/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 11:02:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[alle machen mit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Wahl Gang 09]]></category>

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In gut einem Monat wird wieder das europäische Parlament gewählt, genauer gesagt am 7. Juni (in ein paar EU-Ländern wird schon ab dem 4.6. das Kreuzchen gemacht). Und damit viele Erst- und Jungwähler davon erfahren und von ihrem Wahlrecht gebrauch machen, startet nun die unabhängige Kampagne der Euro Wahl Gang 09. 

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<p>In gut einem Monat wird wieder das europäische Parlament gewählt, genauer gesagt <a href="http://www.europarl.europa.eu/elections2009/default.htm?language=DE">am 7. Juni</a> (in <a href="http://www.europarl.europa.eu/elections2009/countries/default.htm;jsessionid=1C2D4F2D4543318FBF0D088325DBBC58.node1?language=DE">ein paar EU-Ländern</a> wird schon ab dem 4.6. das Kreuzchen gemacht). Und damit viele Erst- und Jungwähler davon erfahren und von ihrem Wahlrecht gebrauch machen, startet nun die unabhängige Kampagne der <a href="http://eurowahlgang.de/unsere-kampagne">Euro Wahl Gang 09</a>. <span id="more-1705"></span></p>
<p>Gut 100 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland trafen sich am vergangenen Wochenende in der Mitte Berlins im Europäischen Haus zur <a href="http://eurowahlgang.de/act/1250/berlin-wird-gangster-metropole-90-schulerinnen-und-schuler-zum-vorbereitungsworkshop-in-der-hauptstadt">Auftaktveranstaltung</a>. <a href="http://europa-politik.blogspot.com/2009/04/die-eurowahlgang-der-politikfabrik.html">Hier</a> ein erster Eindruck eines Bloggers zum Wochenende, und <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/939/466520/text/">hier</a> ein schlecht recherchierter aus einer online-Redaktion. Leider hat letzterer mehr Leser als der erste. So ist das mit der Journalie&#8230;</p>
<p>Höhepunkt am Sonntag Abend war die <a href="http://eurowahlgang.de/kickoff">Podiumsdiskussion</a> mit den Deutschen Spitzenkanidaten inklusive dem Präsidenten des EU-Parlaments. In den kommenden Wochen werden an 80 Schulen in Deutschland Veranstaltungen stattfinden. Das ist die Schultour der Kampagne.  Wir werden <a href="http://www.eurowahlgang.de">bloggen</a>, <a href="http://twitter.com/eurowahlgang">twittern</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/36396016@N03/">Fotos</a> und Filme machen, Plakate und Postkarten verteilen, mit Jungwählerinnen und -wählern sprechen und möglichst viele von euch dazu bewegen, von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1707" title="eurowahlgang" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/04/eurowahlgang.jpg" alt="eurowahlgang" width="460" height="307" /></p>
<p>Auf Europäischer Ebene werden so viele wichtige Entscheidungen für die Nationalstaaten getroffen, dass eigentlich niemand mehr beaupten kann, EU-Politik interssiere sie oder ihn nicht. Ja, es ist auch ein Bürokratie-Apperat und Brüssel ist so weit weg. Die Aufgabe der nächsten sechst Wochen besteht nun darin, die EU-Politik so nah es geht an die Menschen heranzubringen und die Frage zu beantworten: Was hat die EU-Politik mit mir und meinem Alltag zu tun? Welche Partei ihr schließlich wählt, ist eure Sache, denn &#8220;Wir sind wählerisch&#8221;. Warum ihr wählen gehen solltet, darüber könnt ihr euch in den nächsten Wochen auf der Website der <a href="http://www.eurowahlgang.de">Euro Wahl Gang 09</a> informieren.</p>
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