Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen & Projekte Ein Projekt der SOZIALHELDENAlles, was gerecht ist.
Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen & Projekte

Archiv der Kategorie ‘Reisen‘

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Trittbrettfahren für den guten Zweck

Dienstag, den 21. Juni 2011

Eines meiner aktuellen Lieblingsprojekte nennt sich colalife. Zwei Gründe machen colalife in meinen Augen so besonders. Erstens ist die Idee simpel, was nicht abwertend gemeint sein soll. Simpel bedeutet eindeutig, klar und einfach zu verstehen und darum geht es bei Innovation. Zweitens zeigt colalife, dass Innvoation keine Räder neu erfinden muss. Im Gegenteil zeigt sich erfolgreiche Innovation häufig dort, wo bestehende Systeme neu arrangiert werden und damit neuen Nutzen schaffen.

Bereits 1988 hat Simon Berry die Idee gehabt, den weltweit hohen Verbreitungsgrad von Coca Cola für einen guten Zweck zu nutzen. In weniger entwickelten Ländern starb damals jedes fünfte Kind vor seinem fünften Geburtstag, häufig wegen mangelnder Ernährung oder unzureichendem Angebot an grundlegenden Medikamenten. Dieses Verhältnis hat sich bis heute kaum maßgeblich verändert und es hat noch einmal zwanzig Jahre gedauert, bis Simon Berry’s Idee Gestalt annahm.

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http://www.youtube.com/watch?v=PWJUhKF7xik&feature=player_embedded#at=555 Eines meiner aktuellen Lieblingsprojekte nennt sich colalife. Zwei Gründe machen colalife in meinen Augen so besonders. Erstens ist die Idee simpel, was nicht abwertend gemeint sein soll. Simpel bedeutet eindeutig, klar und einfach zu verstehen und darum geht es bei Innovation. Zweitens zeigt colalife, dass Innvoation keine Räder neu erfinden muss. Im Gegenteil zeigt ...

Tags: social innovation
Kategorie Gesundheit und Ernährung, Reisen, Soziales | 3 Kommentare »

Auf Plastikflaschen um die Welt!

Dienstag, den 23. März 2010

Bildquelle: www.welt.de

Seit “Plastic Planet” dem neuen Film von Werner Boote wird mal wieder das Thema Plastikmüll genauer beäugt!

Jeder kennt den Joghurtbecher, der im Wald herumliegt und die Plastiktüte, die so schön durch die Luft fliegt und im Film American Beauty sogar eine prominente Nebenrolle erhalten hat.

Manch einer weis auch von den riesigen Müllstrudeln in unseren Meeren. Der Great Pacific Garbage Patch, der zwischen Nordamerika und Asien vor sich hin rotiert ist ungefähr so groß wie Mitteleuropa! (weiterlesen…)

Seit \"Plastic Planet\" dem neuen Film von Werner Boote wird mal wieder das Thema Plastikmüll genauer beäugt! Jeder kennt den Joghurtbecher, der im Wald herumliegt und die Plastiktüte, die so schön durch die Luft fliegt und im Film American Beauty sogar eine prominente Nebenrolle erhalten hat. Manch einer weis auch von den riesigen Müllstrudeln in unseren ...

Tags: Müll, Nachhaltigkeit, Plastik, Plastiki
Kategorie Kampagnen, Reisen, Shopping/Konsum, Umwelt | 9 Kommentare »

Sänk ju for trävelling – the moving office week

Samstag, den 25. Juli 2009

Bis kommenden Freitag mache ich ein Experiment: Durch einen glücklichen Zufall habe ich die Gelegenheit erhalten, eine Woche lang mit der Bahn durch die Republik zu reisen. Dafür werde ich mein “Office” kurzweilig in diverse Waggons zwischen Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Weimar und Eisenach verlegen. Im Gepäck habe ich u.a. meinen Laptop, Mobile Phone und einen schicken W-Lan-Stick, damit ich weiterhin “anschlussfähig” bin und während der Arbeit Mails etc.  verschicken kann. Unterwegs zu sein empfinde ich als sehr inspirierend. Manchmal trifft man ja auch auf angenehme Sitznachbarn und nach München und Weimar wollte ich sowieso schon immer mal, kurz. Also, los geht es.

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Bis kommenden Freitag mache ich ein Experiment: Durch einen glücklichen Zufall habe ich die Gelegenheit erhalten, eine Woche lang mit der Bahn durch die Republik zu reisen. Dafür werde ich mein \"Office\" kurzweilig in diverse Waggons zwischen Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Weimar und Eisenach verlegen. Im Gepäck habe ich u.a. meinen Laptop, Mobile Phone ...

Kategorie Design und Kunst, Digital Lifestyle, Reisen | 1 Kommentar »

Krebspatienten fliegen umsonst

Montag, den 5. Januar 2009

lg_king_air1Die amerikanische Organisation Corporate Angel Network organisiert kostenfreie Inlands-Flüge für Krebspatienten, die auf diesem Wege zu ihren behandelnden Kliniken gebracht werden. Hierfür arbeitet die von Krebspatienten 1981 gegründete Organisation mit über 530 Unternehmen zusammen, die freie Plätze in Firmenflügen zur Verfügung stellen. Die Krebspatienten können die Plätze mit ihren Familienmitgliedern kostenfrei in Anspruch nehmen. Seit der Gründung der Organisation konnten über 25.ooo Flüge durch die Corporate Angels organisiert werden. Super Idee. via: www.corpangelnetwork.org

Die amerikanische Organisation Corporate Angel Network organisiert kostenfreie Inlands-Flüge für Krebspatienten, die auf diesem Wege zu ihren behandelnden Kliniken gebracht werden. Hierfür arbeitet die von Krebspatienten 1981 gegründete Organisation mit über 530 Unternehmen zusammen, die freie Plätze in Firmenflügen zur Verfügung stellen. Die Krebspatienten können die Plätze mit ihren Familienmitgliedern kostenfrei in Anspruch nehmen. ...

Tags: Krebs, Krebspatienten
Kategorie Gesundheit und Ernährung, Organisationen, Reisen, Soziales | 2 Kommentare »

Über das Reisen in den Bergen

Samstag, den 27. September 2008


Das tat gut. Mal wieder raus aus der Stadt, rein in die pure Natur. Vom 12. bis 19. September fuhr ich mit einer Freundin nach Norditalien in die Dolomiten, um dort von Hütte zu Hütte auf dem Höhenwanderweg Alta Via 1 die Berge zu erkunden. Oh man, war das schön, so hoch über den Bergen zu sein. Jeden Tag ein Ziel, dass wir erreichen mussten. Und jeden Tag ein atemberaubender Blick über die karge Alpenlandschaft.
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Das tat gut. Mal wieder raus aus der Stadt, rein in die pure Natur. Vom 12. bis 19. September fuhr ich mit einer Freundin nach Norditalien in die Dolomiten, um dort von Hütte zu Hütte auf dem Höhenwanderweg Alta Via 1 die Berge zu erkunden. Oh man, war das schön, so hoch über den ...

Tags: Dolomiten, wandern
Kategorie in eigener Sache, Reisen, Umwelt | 1 Kommentar »

Barrierefreies Fußballgucken

Freitag, den 19. September 2008

Die Deutsche Bahn und die Deutsche Fußball-Liga haben für die Fußballsaison 2008/2009 einen “Bundesliga-Reiseführer für Menschen mit Behinderungen” zusammengestellt. Die Broschüre informiert über Anreisemöglichkeiten, die Stadien und die Bundesliga-Städte. Besonders wird dabei auf den Gesichtspunkt Barrierefreiheit geachtet.
Der Reiseführer soll helfen, die häufig aufwendige Reiseplanung zu Fußballspielen der ersten und zweiten Bundesliga für Menschen mit Behinderung zu erleichtern und kann unter 01805 512 512 (ca. 14ct/Min.) und über msz@bahn.de oder bei der DFL Deutsche Fußball Liga GmbH bestellt werden (Guiolettstraße 44-46; 60325 Frankfurt am Main; Tel. 069 65 00 50 / Fax 069 65 005 557 / E-Mail:info@bundesliga.de). via: kobinet

Die Deutsche Bahn und die Deutsche Fußball-Liga haben für die Fußballsaison 2008/2009 einen \"Bundesliga-Reiseführer für Menschen mit Behinderungen\" zusammengestellt. Die Broschüre informiert über Anreisemöglichkeiten, die Stadien und die Bundesliga-Städte. Besonders wird dabei auf den Gesichtspunkt Barrierefreiheit geachtet. Der Reiseführer soll helfen, die häufig aufwendige Reiseplanung zu Fußballspielen der ersten und zweiten Bundesliga für Menschen mit ...

Tags: Barriefreiheit, Bundesliga, Deutsche Bahn, DFL
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Kevin Connolly gafft zurück: “The Rolling Exhibition”

Mittwoch, den 20. August 2008


Via Behindertenparkplatz: “Kevin Connolly ist Photograf und hat die ganze Welt bereist. Er kam ohne Beine zur Welt und ist auf einem Skateboard unterwegs. In Wien starrte ihn mal wieder jemand an und er nahm die Kamera und drückte ab. Das war der Beginn einer Fotoserie (…): Menschen die ihn anstarren.” [Vgl. auch National Public Radio: “Photographer Without Legs Returns Stares”]

Via Behindertenparkplatz: “Kevin Connolly ist Photograf und hat die ganze Welt bereist. Er kam ohne Beine zur Welt und ist auf einem Skateboard unterwegs. In Wien starrte ihn mal wieder jemand an und er nahm die Kamera und drückte ab. Das war der Beginn einer Fotoserie (…): Menschen die ihn anstarren.” [Vgl. auch National ...

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Kopenhagens kostenlose Fahrradausleihe

Sonntag, den 6. Juli 2008

bycyklen.jpgIn Kopenhagen, laut aktueller Ausgabe von Spiegel special zum Thema “Architektur und Design” eine der coolsten Boomstädte und “Second City” Europas, habe ich etwas gesehen, das ich mir auch für viele andere Städte wünschen würde: eine kostenlose Fahrradausleihe im Innenstadtbereich. Es funktioniert wie das Einkaufswagen-Prinzip: Einfach ein 20 Kronenstück reinstecken, das man am Ende der Tour zurückbekommt, das Fahrrad aufschließen und los geht’s. Es gibt mehrere Stationen, an denen die Räder an- und abgeschlossen werden können. Jedes Rad ist mit einem am Lenkrad fest installierten Stadtplan ausgestattet. Bereits seit 1995 bietet die Hafenstadt am Øresund den kostenlosen Service an. Leider funktionieren nicht alle Drahtesel, da zum Beispiel Sattel fehlen oder Ketten gerissen sind. Dennoch: Auch Touries sollen Fahrradfahren!

weitere Infos: www.bycyklen.dk | Fotonachweis

In Kopenhagen, laut aktueller Ausgabe von Spiegel special zum Thema \"Architektur und Design\" eine der coolsten Boomstädte und \"Second City\" Europas, habe ich etwas gesehen, das ich mir auch für viele andere Städte wünschen würde: eine kostenlose Fahrradausleihe im Innenstadtbereich. Es funktioniert wie das Einkaufswagen-Prinzip: Einfach ein 20 Kronenstück reinstecken, das man am Ende ...

Tags: Dänemark, Fahrradfahren
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Drei Tage Lohasen im Rückblick

Montag, den 2. Juni 2008

zuerich.jpgZurück aus Zürich und Frankfurt habe ich nun die Eindrücke der vergangenen Tage ein bisschen sacken lassen können. Die Züricher Konferenz war ok, der See sehr schön (siehe Foto), meine Erwartungen nicht sehr hoch. Wieso die Veranstalter dachten, ich sei von der FU-Berlin, weiß ich auch nicht. Und nu steht’s so im Internetz, hm… Mit meiner Anreise mit dem Zug aus Berlin (in gut 8,5 Stunden) – worüber die Veranstalter zunächst sehr erstaunt waren, als habe ich das Fahrrad als Reisevehikel gewählt – habe ich hoffentlich zu einer klimafreundlichen Konferenz beitragen können und meinen eigenen carbon footprint auch nicht in die Höhe getrieben. Außerdem ist es mal ganz schön, so viel Zeit zu haben und die Landschaft an mir vorbeirauschen lassen zu könnnen. Aus den Vorträgen konnte ich das ein oder andere mitnehmen. Habe mich auf eine kleine Stippvisite in der Schweiz gefreut und hoffe, den Anwesenden ein paar Anregungen bezüglich nachhaltigem Design mit auf den Weg habe geben können. (weiterlesen…)

Zurück aus Zürich und Frankfurt habe ich nun die Eindrücke der vergangenen Tage ein bisschen sacken lassen können. Die Züricher Konferenz war ok, der See sehr schön (siehe Foto), meine Erwartungen nicht sehr hoch. Wieso die Veranstalter dachten, ich sei von der FU-Berlin, weiß ich auch nicht. Und nu steht\'s so im Internetz, hm... ...

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Holiday trifft Hilfsorganisation

Dienstag, den 13. Mai 2008

elend.jpg
Am vergangenen äußerst erholsamen Wochenende an der Mecklenburgischen Seenplatte (die Gegend ist ein absolutes MUSS!) las ich einen sehr bezeichnenden Artikel im SZ-Magazin über den Trend der Auslandsreisen junger Erwachsender in Armutsregionen dieser Welt, um dort für eine kurze Zeit Hilfe zu leisten. “Egotrips ins Elend” lautete der Titel. Die Angebote von Organisationen wie ASA, AFS oder der durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammmenarbeit und Entwicklung (kurz BMZ) geförderte Freiwilligendienst weltwärts sind vielfältig und erfreuen sich einer immer größeren Bewerberzahl. Aber wie sinnvoll sind diese Programme wirklich? Wem nützen sie eigentlich und welche Interessen werden hier langfristig vertreten? Die Diskussion ist eine Gratwanderung.

Auszug:
[...]»Vor zwanzig Jahren galten wir Entwicklungshelfer als linke Schluffis in Birkenstocks«, erinnert sich Karoline Wiemers-Meyer, eine ehemalige Entwicklungshelferin. Als sie vor 25 Jahren von ihrem ersten Einsatz zurückkam, erzählte man davon auf dem Arbeitsamt besser erst einmal nichts. Arbeitgeber, die dennoch von ihrer Vergangenheit erfuhren, wurden meist skeptisch. Irgendwann kam dann die obligatorische Frage: »Und, wann wollen sie wieder aussteigen?« Heute dagegen gelten Freiwilligendienste als stählende Erfahrung, als Spoiler am Heck eines getunten Lebenslaufes. Man brüstet sich damit bei Bewerbungen für amerikanische Elite-Universitäten und deutsche Begabtenförderwerke. Die begehrtesten Unternehmen sehen sie als Beleg für Schlüsselqualifikationen und Charakterstärke.”

“Egotrips ins Elend“, von Florian Töpfl, in: Süddeutsche Zeitung Magazin, Gesellschaft/Leben, Heft 19/2008

Am vergangenen äußerst erholsamen Wochenende an der Mecklenburgischen Seenplatte (die Gegend ist ein absolutes MUSS!) las ich einen sehr bezeichnenden Artikel im SZ-Magazin über den Trend der Auslandsreisen junger Erwachsender in Armutsregionen dieser Welt, um dort für eine kurze Zeit Hilfe zu leisten. \"Egotrips ins Elend\" lautete der Titel. Die Angebote von Organisationen wie ...

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