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	<title>Alles, was gerecht ist. &#187; Shopping/Konsum</title>
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	<description>Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen &#38; Projekte</description>
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		<title>Auf Plastikflaschen um die Welt!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 13:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sascha Wolff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Plastik]]></category>
		<category><![CDATA[Plastiki]]></category>

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		<description><![CDATA[

Seit "Plastic Planet" dem neuen Film von Werner Boote wird mal wieder das Thema Plastikmüll genauer beäugt!

Jeder kennt den Joghurtbecher, der im Wald herumliegt und die Plastiktüte, die so schön durch die Luft fliegt und im Film American Beauty sogar eine prominente Nebenrolle erhalten hat.

Manch einer weis auch von den riesigen Müllstrudeln in unseren ...]]></description>
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<div class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><img src="http://www.welt.de/multimedia/archive/1248781435000/00863/flaschen_seite_jpg__863621g.jpg" alt="" width="480" height="320" /><p class="wp-caption-text">Bildquelle: www.welt.de</p></div>
<p>Seit &#8220;Plastic Planet&#8221; dem neuen Film von Werner Boote wird mal wieder das Thema Plastikmüll genauer beäugt!</p>
<p>Jeder kennt den Joghurtbecher, der im Wald herumliegt und die Plastiktüte, die so schön durch die Luft fliegt und im Film <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xu8_8TJC9E8">American Beauty</a> sogar eine prominente Nebenrolle erhalten hat.</p>
<p>Manch einer weis auch von den riesigen Müllstrudeln in unseren Meeren. Der <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCllstrudel">Great Pacific Garbage Patch</a>, </em>der zwischen Nordamerika und Asien vor sich hin rotiert ist ungefähr so groß wie Mitteleuropa!<span id="more-2170"></span></p>
<p>Irgendwie lustig ist auch die Geschichte von nicht weniger als <a href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,491506,00.html">29.000 über Bord gegangenen Quitscheenten</a>, die seit mehr als 15 Jahren durch die Meere planschen und Wissenschaftler sogar dabei unterstützen, mehr über die Meeresströme zu erfahren.</p>
<p>Weitaus weniger Menschen wissen allerdings, dass unser Plastik im Meer und andernorts zu winzig kleinen Partikeln zerrieben wird und so auch in unsere Nahrungskette gelangt. Bereits heute gibt es z.B. 6x mehr Plastik als Plankton im Meer und bisher hat es niemand geschafft, den Fischen den Unterschied zu erklären.</p>
<p>Und jetzt? Wie werden wir das Zeug wieder los? Natürlich kann man versuchen, sein Haushalt möglichst Plastikfrei zu halten, so richtig los werden wir das Zeug wohl aber nicht mehr!</p>
<p>Vielleicht sollten wir wenigstens versuchen, weniger Plastik zu produzieren, und das, dass wir bereits haben, sinnvoll weiter zu verwerten, dachte sich auch David de Rothschild, Gründer von <a href="http://www.adventureecology.com/">Adventure Ecology</a>.</p>
<p>Vor 3 Tagen hat die <a href="http://www.theplastiki.com/">Plastiki</a>, ein Schiff bestehend aus Plastikflaschen ihre Weltreise begonnen.</p>
<p><img class="alignnone" src="http://gcaptain.com/maritime/blog/wp-content/uploads/2009/03/plastiki.jpg" alt="" width="804" height="601" /></p>
<p>Ziel der Reise ist es, auf das Plastikmüll-Problem aufmerksam zu machen und zu zeigen, dass Müll auch eine Ressource sein und sinnvoll weiterverwertet weden kann.</p>
<p>Die Plastiki fährt mit Sonnen- und Windenergie, die Plastikteile sind mit einer Paste aus Cashewnüssen und Zucker verklebt und für Strom muss schon mal geradelt werden. Fast alles an der &#8220;Plastiki&#8221;, vom Bootsrumpf bis zum Segel, ist am Ende  der Reise wieder verwertbar.</p>
<p>&#8220;Eine Welt ohne Plastik wird es nicht mehr  geben, aber statt das Zeug zu verteufeln, sollten wir lernen, es zu  benutzen und zu recyceln.&#8221; (David de Rothschild)</p>
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		<item>
		<title>Reden ist Silber, Machen ist Gold</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/10/21/reden-ist-silber-machen-ist-gold/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 21:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[alle machen mit]]></category>
		<category><![CDATA[Digital Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>

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		<description><![CDATA[

Für die diesjährige Utopia-Konferenz, die am 27. November zum zweiten Mal in Berlin stattfinden wird, werden Tickets verlost. Aber nicht einfach so, sondern nur gegen Einreichung eines coolen selbstgemachten Videos.

Einsendeschluss ist der 6. November

Meine Aufgabe in der Jury, zusammen mit den Herren Backhaus, Gloeckler, Harrach, Kruse und Seidenberg: Die besten zehn Videos auswählen. Also, ...]]></description>
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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RY5NtpSLyTU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/RY5NtpSLyTU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Für die diesjährige Utopia-Konferenz, die am 27. November zum zweiten Mal in Berlin stattfinden wird, werden Tickets verlost. Aber nicht einfach so, sondern nur gegen <a href="http://www.utopia.de/magazin/utopia-konferenz-2009-videohelden-gesucht-die-groessten-hebel-gewinn-aktion">Einreichung eines coolen selbstgemachten Videos</a>.</p>
<p><strong>Einsendeschluss ist der 6. November</strong></p>
<p>Meine Aufgabe in der Jury, zusammen mit den Herren <a href="http://sebastianbackhaus.wordpress.com/">Backhaus</a>, <a href="http://www.ecofashionjunkies.com">Gloeckler</a>, <a href="http://www.karmakonsum.de">Harrach</a>, <a href="http://www.the-ambassador.com">Kruse</a> und <a href="http://www.socialblogger.de">Seidenberg</a>: Die besten zehn Videos auswählen. Also, legt euch ins Zeug! Freu mich schon auf eure Einsendungen. Meinen &#8220;Hebel&#8221; seht ihr in diesem Video da oben. Ist ein Versuch und Anreiz zugleich für euch.</p>
<blockquote><p><strong></strong>Das diesjährige Thema der <a href="http://konferenz.utopia.de/konferenz09">Utopia Konferenz</a> &#8220;Roadmap for the next 10 years – die größten Hebel für den Wandel&#8221; ist zugleich die Vorgabe für den Inhalt des Videos. Was glaubst du persönlich, was der größte Hebel für eine nachhaltige Entwicklung ist? Was bewegt wirklich etwas?</p>
<p>Utopia zeigt und feiert die zehn interessantesten, ungewöhnlichsten, schönsten und wichtigsten persönlichen Hebel unserer Utopisten im Video auf der diesjährigen Utopia-Konferenz in Berlin. Und die zehn Gewinner des Video-Wettbewerbes werden stellvertretend für die gesamte Utopia Community nach Berlin eingeladen.</p></blockquote>
<p>Also, <em>do</em> something!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hartz IV-Experiment Fazit: Überleben? ja. Leben? Nein!</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/09/19/hartz-iv-experiment-fazit-uberleben-ja-leben-nein/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/09/19/hartz-iv-experiment-fazit-uberleben-ja-leben-nein/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 00:25:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nun ist der Monat unseres Hartz IV-Experimentes um. Eine interessante Erfahrung. Aber wir haben auch gelernt, dass ein Monat nicht ausreicht um das Gefühl eines "echten" Hartz IV-Lebens nachzuempfinden.

Das Projekt hatte von Anfang an nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil. Im Laufe des Projektes ist uns klar geworden, dass es vermessen ist ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>So, nun ist der Monat unseres Hartz IV-Experimentes um. Eine interessante Erfahrung. Aber wir haben auch gelernt, dass ein Monat nicht ausreicht um das Gefühl eines &#8220;echten&#8221; Hartz IV-Lebens nachzuempfinden.</p>
<p>Das Projekt hatte von Anfang an nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Im Gegenteil. Im Laufe des Projektes ist uns klar geworden, dass es vermessen ist so zu tun als ob. Wir leben in der billigsten Stadt Deutschlands. Wir haben keine Kinder und sind mit vorhandenen Küchengeräten, Waschmitteln, funktionierenden Brillen und guter gesundheitlicher Verfassung sehr gut ausgestattet. Größere Anschaffungen wurden einfach für einen Monat ausgesetzt. Wir waren nicht auf dem &#8220;Amt&#8221; um dort um Unterstützung zu bitten. Wir hatten keinen Bewerbungsmarathon (Bewerbungen muss man fast komplett selber zahlen) und mussten gegenüber der Arbeitsagentur auch keine Nachweise erbringen. Da wir viel bei Freunden gegessen haben, ist es auch nicht möglich dauernd auf Kosten anderer Leute zu leben. Das machen die Freunde nicht mit.<br />
Deswegen geben wir zu, dass das Experiment unrealistisch war. Wahrscheinlich müsste man das Projekt ein Jahr lang machen um an das echte Hartz IV-Gefühl heranzukommen.</p>
<p>Wie <a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/08/24/19444-fur-24-tage/#comment-1283">Sebastian in seinem Kommentar</a> bereits anmerkte, müsste man strenggenommen ja auch noch eine Pauschale für längerfristige bzw. unregelmäßige Güter wie Kleidung, Versicherungen, Bahnkarten, Computer(-zubehör) hinzuziehen. Mit unseren 8,10 € am Tag waren wir auf jeden Fall schon am oberen Ende von dem was man mit Hartz IV am Tag zur Verfügung hat.<br />
Abgesehen davon ist die eigentliche Herausforderung seinen Antrag, in einer tendenziell beschissen Lebenssituation, bei den Ämtern erstmal durchzubringen.</p>
<p>Nichts desto Trotz haben wir noch nie soviel über Hartz IV nachgedacht, wie in den letzten Wochen.<br />
Was haben wir gelernt?</p>
<ul>
<li>Wir sind schockiert, wie viel sich in unserem Alltag plötzlich um Geld dreht, wenn man bewusster damit umgeht. Wir hätten nicht erwartet, dass es eine so zentrale Rolle in unserem Leben spielt. Das Teure sind die Kleinigkeiten im Leben (Schokolade, Zwischendurch-Snacks).</li>
<li>Das vorrausschauende und bewusste Planen des Essens und Einkaufens verlangte uns eine große Umstellung ab. Bio waren unsere Einkäufe wirklich selten. Für den Anfang tut es gut, mal weniger Auswahl im Supermarktregal zu haben. Man muss ja auch nicht alles haben. Das Experiment ist so lange ein Luxus/Sport, bis es zur Not wird. Brot ist kein dauerhafter Nahrungsersatz.</li>
<li>Freizeitaktivitäten haben wir so sparsam wie möglich gestaltet. Es geht. Für eine Weile.</li>
<li>Initiativen, wie Bücher, Kurse, Seminare, Fortbildungen und Reisen, um aus der Hartz IV-Falle herauszukommen, scheitern fast immer am Geld.</li>
<li>Man muss sich schlau machen, wenn man wenig Geld ausgeben will. Das erfordert Wissen, Zeit, Kreativität und Mut.</li>
<li>Geld für spätere Zeiten anzusparen, ist nicht drin. Es sei denn, man verkauft wertvolle Dinge, die man vorher schon besaß.</li>
<li>Die billigsten Zeitungen am Kiosk sind die BILD, der Berliner Kurier und die B.Z. Eine Taz ist im Budget nicht drin. Da wird einem einiges klarer, oder?</li>
</ul>
<p>Auch sehr bewegt haben uns die Kommentare die geschrieben wurden und Gespräche, die wir aufgrund des Experimentes geführt haben:<br />
Der echte psychische und finanzielle Leidensdruck sind für echte Hartz IV-Empfänger enorm. Das konnten wir nur bedingt simulieren.</p>
<p>Einer Freundin erzählte, dass die Mitarbeiter beim Arbeitsamt einem nichteinmal die Hand geben wollen, wenn man deren Büro betritt. Zitat der Beamtin: <i>&#8220;Sie sehen ja, wer hier so rumläuft. Da gebe ich aus hygienischen Gründen lieber nicht die Hand&#8221;</i>. Jemand anderes berichtete uns, dass die Hotline beim Arbeitsamt kostenpflichtig(!) ist und man mit Absicht nie seinen persönlichen Berater ans Telefon bekommt, sondern immer persönlich erscheinen muss.<br />
Einige Studenten sagten uns, dass die Mitarbeiter in den Arbeitsagenturen und Jobcentern sehr freundlich waren und einen wenig schikanieren. Leute, die jedoch eine Ausbildung oder gar nur einen Schulabschluss haben, berichteten hingegen dass sie stark unter Druck gesetzt werden. Gibt es da ein System? Wir haben erfahren, dass viele Ämter sehr streng mit Fristen gegenüber dem Antragssteller sind und sofort &#8220;Strafmaßnahmen&#8221; einleiten, wenn man diese nicht einhält. Die Ämter selber wiederum kommen aber ihren eigenen Pflichten nicht immer rechtzeitig nach. Wegen Personalmangel.</p>
<p>Erschrocken hat uns, dass wirklich viele Leute glauben, dass 8,10 € am Tag viel Geld ist und man damit locker über die Runden kommt. Argumente wie <i>&#8220;Als Student hatte ich auch nicht mehr.&#8221;</i> oder <i>&#8220;Naja, notfalls geht man halt schwarz arbeiten.&#8221;</i> haben wir oft gehört.</p>
<p>All diesen Leuten sagen wir: Das ist eine Milchmädchen-Rechnung. Versucht wirklich mal konsequent von diesem Tagessatz zu leben. Langfristig isoliert man sich von seinen Freunden, die gerne mal mit einem ins Kino, Theater oder auf eine Party gehen wollen. Aber auch von der Gesellschaft, die jedem von uns einen gewissen Gruppendruck aufzwingen. Von 8,10 € kann man überleben, aber nicht leben!</p>
<p>Hier unsere Bilanz. Wir hatten <a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/08/24/19444-fur-24-tage/">194,44 € für 24 Tage bzw. 8,10 € am Tag</a> zur Verfügung:<br />
<img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/09/hartz4.jpg" alt="hartz4" title="hartz4" width="450" height="251" class="aligncenter size-full wp-image-1927" /></p>
<p>Raul:<br />
Ausgaben gesamt (24 Tage): 145,95 €<br />
Ausgaben pro Tag: 6,08 €</p>
<p>Lisa:<br />
Ausgaben gesamt (24 Tage): 192,45 €<br />
Ausgaben pro Tag: 8,02 €</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Es fällt auf, dass bei uns beiden der größte Teil der Ausgaben auf &#8220;Essen und Trinken außer Haus&#8221; zurückzuführen ist. Das ist ebenfalls unrealistisch und sicher nicht dauerhaft möglich.</p>
<p>Daran lassen sich zwei Tatsachen ablesen:</p>
<ol>
<li>Wie schwer uns die Umstellung bei der Einkaufs- und Essensplanung fiel.</li>
<li>Wie wichtig uns Abend-Aktivitäten mit Freunden sind, die man über einen längeren Hartz IV-Zeitraum sicher nicht aufrecht erhalten kann.</li>
</ol>
<p><strong>Weiteführende Links zum Thema:</strong><br />
Buchtipps:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.edition-gauglitz.de/VielB.htm" target="_blank">Viel Berlin für wenig Geld &#8211; Tausend aktuelle Low-Budget-Adressen</a></li>
<li><a href="http://www.amazon.de/Berlin-f%C3%BCr-Arme-Stadtf%C3%BChrer-Lebensk%C3%BCnstler/dp/3821858303/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1253317589&#038;sr=8-1" target="_blank">Berlin für Arme: Ein Stadtführer für Lebenskünstler</a></li>
</ul>
<p>Verwandter Artikel:</p>
<ul>
<li><a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2008/03/30/wurdevoll-leben-ohne-geld/">Würdevoll leben ohne Geld</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Neues vom Hartz IV-Experiment</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/09/07/neues-vom-hartz-iv-experiment/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 08:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Manthey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

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		<description><![CDATA[

Wir haben uns inzwischen an das Tagesbudget von 8,10 € gewöhnt und es sogar bisher geschafft Luxusbeschäftigungen wie Yoga und Singen von dem Geld zu bezahlen. Allerdings erlaubt das Budget nicht über den Moment hinaus zu denken. Eine Mediations-Ausbildung, könnte Lisa nicht zahlen, die Reise nach Israel, die bei ihr nach Projektende ansteht, wäre ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/09/hartz.jpg" alt="hartz" title="hartz" width="490" height="142" class="aligncenter size-full wp-image-1897" /></p>
<p>Wir haben uns inzwischen an das Tagesbudget von 8,10 € gewöhnt und es sogar bisher geschafft Luxusbeschäftigungen wie Yoga und Singen von dem Geld zu bezahlen. Allerdings erlaubt das Budget nicht über den Moment hinaus zu denken. Eine Mediations-Ausbildung, könnte Lisa nicht zahlen, die Reise nach Israel, die bei ihr nach Projektende ansteht, wäre nicht drin, die Überlegungen, für ein neues Fahrrad zu sparen, könnte sie bleiben lassen. Und das sind nur Peanuts im Vergleich zu kaputt gegangenen Brillen, Praxisgebühren oder anderen grundlegenderen Bedürfnissen. Reisen, Fortbildungen und größere Anschaffungen sind mit wenig Geld eben nicht verwirklichbarer Luxus. Für Lisa sind sie sonst gut geplanter und lang angesparter Luxus. Das ist ein großer Unterschied.</p>
<p>Unser Bericht über die zweite Hartz IV-Woche: <span id="more-1886"></span></p>
<p><strong>Tag 9 &#8211; Dienstag</strong></p>
<p>Raul:</p>
<blockquote><p>Völlig ohne nachzudenken, habe ich 2 Songs bei <a href="http://www.apple.com/de/itunes/">iTunes</a> gekauft. Man merkt garnicht, dass man dabei Geld ausgibt. Mist, 2 Euro weniger für heute im Portemonaie.</p>
<p>Gehe jetzt einen Kumpel treffen. Mal sehen wie ich den heutigen Tag bestreite.</p>
<p>Wieder 3,50 für Kuchen + Getränk ausgegeben. Der heutige Tag wird knapp.</p>
<p>Mit ner Freundin Mittagessen gewesen. 5 € war aber lecker. ich sollte wieder zuhause essen.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Sogar in der Mensa ist es leicht Geld auszugeben. Dieser Gedanke von &#8220;ich gönn mir mal was&#8221;, was in meinem Fall heute eine einfache Bionade zum Kantinenessen war, ist schon gefährlich. Vor allem gehe ich heute Abend noch zum Yoga. Budget längst überschritten. Ups!</p></blockquote>
<p><strong>Tag 10 &#8211; Mittwoch</strong></p>
<p>Raul:</p>
<blockquote><p>Heute in der Kantine gegessen und vergessen nur eine halbe Portion zu bestellen. Mist, wieder 5 Euro flöten.</p>
<p>Am Abend 5 Euro in ein super leckeres selbstgekochtes Abendessen mit Freunden investiert. Der Tag war teurer als erwartet.</p>
<p>Stelle fest, dass mich viele Leute wegen dem Projekt auslachen. Einige behaupten, dass es ja kein Problem sei von 8,10 Euro zu leben. Mache ich irgendwas falsch?</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Heute mal nen Kaffee gegönnt zum Frühstück! oh yeah!<br />
Den Tag mit Oma unterwegs; sie zahlt. Abends für ne Limo draußen. Morgen muss ich mal wieder den Küli auffüllen.</p></blockquote>
<p><strong>Tag 11 &#8211; Donnerstag</strong></p>
<p>Raul:</p>
<blockquote><p>Heute ist es soweit. Meine Mitbewohner waren einkaufen. 40 Euro auf einen Schlag. Das ist happig.</p>
<p>Am Abend gab es eine kleine Mahlzeit mit Getränk für 5 Euro auswärts. Auf Dauer geht das nicht.</p>
<p>Mir schießen viele Gedanken durch den Kopf: Wie sehr würde ich mich isolieren, wenn ich immer nur zuhause essen würde und abends &#8220;auf ein Bier&#8221; nicht mehr weggehe? Wovon finanziere ich mir Unterhaltung wie Kino oder Theater? Wie kaufe ich mir ein technisches Equipment oder eine Brille, wenn sie mal kaputt geht? Wie soll ich 10 Euro Praxisgebühr und Medikamente bezahlen? Und was ist mit einem kleinen Urlaub?</p>
<p>Durch das Experiment unterhalte ich mich viel mit Menschen, die selber mal Hartz IV bekommen haben. Interessanterweise haben die Leute sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Alle sagen, dass es eine Zumutung sei. Wobei einige, meist Studierte, sagen, dass die Mitarbeiter in den <a href="http://www.arbeitsagentur.de/">Arbeitsagenturen</a> und <a href="http://www.berlin.de/jobcenter/">Jobcentern</a> sehr freundlich waren und wenig schikaniert hätten. Leute, die jedoch eine Ausbildung oder gar nur einen Schulabschluss haben, wurden hingegen stark unter Druck gesetzt. Da scheint es ein System zu geben. Auch gibt es keine persönlichen Ansprechpartner bei den Ämtern, die man anrufen kann. Die (kostenpflichtige!) Hotline vermittle die Anrufe auch nicht vernünftig weiter. Man wird &#8220;gebeten&#8221; persönlich zu erscheinen und studenlang auf den Fluren der Ämter zu warten. Jemand erzählte mir sogar, dass einige Mitarbeiter in den Jobcentern einem nicht mehr die Hand geben zum Grüßen. (Zitat: &#8220;Sie sehen ja, wer hier so rumläuft, da gebe ich aus hygienischen Gründen lieber nicht die Hand.&#8221;)</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Habe für 16,10 eingekauft. Aber was eigentlich? Das war jetzt viel zu spontan. So richtig Mittag essen vorgeplant habe ich dabei nicht. Macht auch keinen Spaß finde ich. Lieber drauf los kaufen und später improvisieren, aber dann gibt&#8217;s bestimmt Reste. Oh je. So ginge das nicht gut auf Dauer, glaube ich.</p>
<p>Habe heute überlegt, auch nach Projektende von einem bestimmten Tagesbudget zu leben, dachte so um die 10 Euro am Tag. Dann ist mir aufgefallen, dass das eigentlich genau das ist, was mir sonst eh zur Verfügung steht. Berechne das bloß nie tageweise. </p></blockquote>
<p><strong>Tag 12 &#8211; Freitag:</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Heute bei <a href="http://www.ikea.com/de/">IKEA</a> gewesen. 13 Euro für Tupperware ausgegeben. Bekomme aber noch 8 Euro von meinen Mitbewohnern für Kostenbeteiligung zurück. Habe dort noch einen Hotdog für 1 Euro gegessen (Mittagessen).</p>
<p>Am Abend für 8 Euro essen gewesen. So geht das nicht weiter!</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>War bei meiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mediation">Mediation</a>sausbildung. Die könnte ich mir im Übrigen nie leisten, wenn ich dauerhaft von Hartz 4 leben würde. Habe 3,50 für n Stück Pizza, Eis und ne Cola ausgegeben. Das ist billiger als selber kochen manchmal. Aber Mittags vorher zu Hause gehabt. </p></blockquote>
<p><strong>Tag 13 &#8211; Samstag</strong></p>
<p>Raul:</p>
<blockquote><p>argh. War heute mit einer Freundin Frühstücken. Weil sie auf mich warten musste, habe ich sie eingeladen. 8 Euro. Anschließend habe ich ihr 20 Euro geliehen. Hoffe, die bekomme ich bald wieder.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Wieder ein langer Ausbildungstag. Obwohl ich <a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/64771023868699/Spanische-Tortilla.html">Tortilla</a> für das Mittagessen vorbereitet hatte, hat mich die Gruppe mitgerissen Mittags beim Vietnamesen zu essen. Gebe also doch Geld aus. 4 Euro für Suppe plus Portion Reis. Lecker. Abends habe ich nen Gesangsauftritt. Raul ist im Publikum. Dem schenke ich meine übrig gebliebenen Tortilla. Er hat das Sparen ja nötig.</p>
<p>Gebe noch mal 6 Euro für Wein aus in einem Cafe. Stoßen auf den schönen Gesangsauftritt an. Nach zwei Wein habe ich das Geld nicht mehr im Blick und hätte locker noch mehr bestellt, wenn ich nicht morgen früh wieder raus müsste, um zur Ausbildung zu fahren. Prost.</p></blockquote>
<p><strong>Tag 14 &#8211; Sonntag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>War heute Diplomfrühstücken. 2 Euro für Espresso gezahlt. Gegessen habe ich zuhause. Am Nachmittag lud mich eine Freundin aus Mitleid ein. Der Abend hat mit 6,50 Abendessen nur knapp mein Budget gesprengt. Montag gibt es Butterbrot.</p>
<p><strong>Seit dem Projektbeginn hat Raul 107,15 Euro ausgegeben.</strong></p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Den Tag bei der Ausbildung selbst gemachte Tortilla gegessen. Nach der Ausbildung wurde ich zum Kaffee eingeladen. Bin super früh ins Bett gegangen, weil das volle und schöne Wochenende mich müde gemacht hat. Das ist auch ne Art zu sparen. Einfach schlafen.</p>
<p><strong>Seit dem Projektbeginn hat Lisa 86,30 Euro ausgegeben.</strong></p></blockquote>
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  addthis_title  = 'Neues+vom+Hartz+IV-Experiment';
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		<item>
		<title>Es wird weiter geHARTZelt</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/09/01/es-wird-weiter-gehartzelt/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 23:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Manthey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Experiment regt zum Nachdenken an. Wir freuen uns über die vielen Rückmeldungen und auch kritischen Kommentare, die wir hier erhalten. Noch nie haben wir so viel über Hartz IV nachgedacht wie jetzt. Allein das bringt schon was. Wir müssen aber auch sagen, dass wir sehr viel gerade von unseren Vorräten leben und das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/08/24/19444-fur-24-tage/">Das Experiment</a> regt zum Nachdenken an. Wir freuen uns über die vielen <a href="http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/08/24/19444-fur-24-tage/#comments">Rückmeldungen und auch kritischen Kommentare</a>, die wir hier erhalten. Noch nie haben wir so viel über Hartz IV nachgedacht wie jetzt. Allein das bringt schon was. Wir müssen aber auch sagen, dass wir sehr viel gerade von unseren Vorräten leben und das nicht schlecht. Da sieht man mal wie gut man zu Hause vorgesorgt hat und wie lange man davon eigentlich leben kann und wie privilegiert das eben auch schon ist. Insgesamt tut es uns super gut, einfach nicht die Wahl zu haben zu konsumieren.</p>
<p>Uns wird immer klarer, dass das Experiment nicht ausreicht um das wirkliche Problem, von einem Hartz IV-Satz zu leben, zu begreifen. Für uns ist der Verzicht momentan noch Luxus. Für viele ist es eine Not.<br />
Für uns ist es zeitlich begrenzt und größere Anschaffungen zeitlich verschiebbar, für Millionen von Menschen Dauerzustand:</p>
<p><iframe src="http://embedded.statista.com/statistik/embedded/embType/StatSec/studie/4275/umfrage/anteil-der-hartz-iv-empfaenger-an-der-deutschen-bevoelkerung/" id="iframe" name="input" scrolling="no" width="520px" height="415px" style="border: 0px;">
<p>Leider kann Ihr Browser diese Grafik nicht anzeigen. Direkter <a href="/statistik/daten/studie/4275/umfrage/anteil-der-hartz-iv-empfaenger-an-der-deutschen-bevoelkerung/">Link zur Statistik &#8220;Anteil der Hartz-IV-Empfänger an der Bevölkerung der Bundesrepublik (Stand: Februar 2009)&#8221;</a></p>
<p></iframe></p>
<p>Hier unser Hartz IV Tagebuch der vergangenen Woche:</p>
<p><strong>Tag 2 &#8211; Dienstag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Habe gestern kein Geld ausgegeben. Versuche es heute wieder.<br />
<span id="more-1868"></span> Frühstücke jetzt zuhause und gehe danach in die Bibliothek.<br />
In der Bibliothek habe ich plötzlich Durst bekommen. Es gab kein rollstuhlgerechtes Waschbecken. Habe mir für 50 Cent einen Saft gekauft.</p>
<p>Zuhause liegt ein Brief vom Finanzamt im Briefkasten. Ich bekomme Steuern zurückgezahlt. Nicht wenig. Fühlt sich merkwürdig an. Bin doch mitten im Experiment. Da kann ich mich gerade nicht wirklich drüber freuen.<br />
Das Experiment fühlt sich sehr beklemmend an, wenn man weiss, dass man in Wirklichkeit viel mehr Geld hat und es eigentlich nur der Hauch eines Hartz IV-Lebens ist. Ich ziehe es trotzdem durch. Ich hätte nicht gedacht, das Geld in meinem Leben eine so zentrale Rolle spielt. </p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Der erste Tag lief also schonmal gut. Wache auf und schmiere mir erstmal Aufbackbrötchen für den Arbeitstag an der Uni. Die Golmer Mensa kann zwar auch günstig sein, aber macht so früh zu in den Ferien und danach kann man nur noch teuer am Potsdamer Hauptbahnhof Essen kriegen. Also entscheide ich mich für die Brötchen. Will heute Abend in&#8217;n Biergarten, muss also was übrig bleiben für später.</p>
<p>Jetzt habe ich doch mein komplettes Tagesbudget ausgegeben. Hatte zwar den Tag über Brote bei, aber hatte dann Abends im Biergarten groooßen Hunger und habe mir ne Pizza geteilt und Apfelschorle getrunken. 8 Euro weg. So schnell kann&#8217;s gehen. Oh je.
</p></blockquote>
<p><strong>Tag 3 &#8211; Mittwoch</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Habe heute wieder 10 Cent verloren. Doofe Tasche. Die Mittagspausenstulle habe ich vergessen zu essen. Wurde stattdessen auf ein Eis eingeladen. Wieder gespart.</p>
<p>Am Abend ruft Lisa an &#8220;Hast du was zu Essen zu Hause, oder soll ich etwas mitbringen?&#8221;. Normalerweise würden wir uns etwas holen. Die Frage hätte sie sonst nie gestellt.</p>
<p>Meine Mittagsstulle gabs dann am Abend. Jetzt um 23.30 habe ich wieder Hunger. Was esse ich nun? Stulle?
</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Schreibe meine Bewerbung fürs Referendariat; muss das gleich noch zur Post bringen, am besten per Einschreiben, damit es auch wirklich ankommt. Das Porto innerhalb von Berlin wird auf Hartz IV nicht mehr übernommen. Soll ich doch einfach persönlich hinfahren und die Bewerbung im Hausbriefkasten einwerfen? Bin zu faul. Fahre zur Post und gebe ein Viertel meines Tagesbudget für die Briefmarken aus. Schicke auch ein kleines Geschenk an eine Freundin in Köln ab. Also schon die Hälfte des Tagesbudgets. Grmpf. Zum Glück habe ich schon gut Mittaggegessen mit Restbeständen von zu Hause. Da reicht Abends noch ne Stulle.
</p></blockquote>
<p><strong>Tag 4 &#8211; Donnerstag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Ok. Heute hat mich Brotessen wirklich wieder genervt. Habe 65 Cent in eine Wiener Wurst investiert. Anschließend eine Bekannte zum &#8220;Tafelwassertrinken&#8221; eingeladen (insgesamt 1,20 €) und am Abend meiner Mutter ein Bier ausgegeben (1,80 €) Zum Abendessen gabs Nudeln. Zuhause selbstgekocht. </p>
<p>Obwohl ich mich für einen recht sparsamen Menschen halte, merke ich, wie präsent das Thema Geldausgeben doch in meinem Leben ist. Es sind die Kleinigkeiten für die das Geld draufgeht: Schokolade (Heute 2 Euro), Getränke, Unterhaltung mal eben so zwischendruch.</p>
<p>Langsam gewöhne ich mich an die andere Lebensweise. Ich habe das Gefühl, dass ich bewusster Lebe und konsumiere. Auf einmal bekommen andere Dinge mehr Bedeutung. Wo ich mich früher &#8220;glücklich gekauft&#8221; habe, suche ich mir den Spaß woanders: Draußen, mit Freunden. Zum Glück ist Sommer. Mir wird immer klarer, dass es aber auch kein Dauerzustand sein darf. Der Reiz für mich liegt noch in der neuen Lebensweise. Ich betrachte das &#8220;Sparen&#8221; als Sport. Aber auch dem besten Sportler geht irgendwann mal die Puste aus. Mal sehen, wann ich erschöpft bin&#8230;</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Heute nur von Brot gelebt bisher. War eben beim 1-Euro-Shop. Will mir Jonglierbälle basteln und habe Luftballons gekauft, Sand vom Spielplatz stiebitzt und nehme noch ne alte Strumpfhose, um den Sand zu sichern. Gleich mache ich mir Spaghetti zum Mittag.</p>
<p>War eben mit ner Freundin Eis essen. Sie hat mich eingeladen. Danach habe ich sie zu ner halben Biolimo eingeladen. Die haben wir uns geteilt. Geht also sogar das &#8211; jemanden mal einladen. Bisher macht mir das sparsam leben Spaß. Es nimmt mir die Qual der Wahl. Draußen essen geht eben nicht, also muss ich kochen, ob ich will oder nicht. Sonst entscheide ich mich viel zu oft für nen schnellen Imbiss und plane gar nicht vor was meine Mahlzeiten angeht. Dabei kann das zu Hause essen auch richtig nett sein.
</p></blockquote>
<p><strong>Tag 5 &#8211; Freitag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Heute habe ich mir etwas gegönnt: 3 Brötchen (60 Cent) Einen kakao mit sahne für 3 Euro.</p>
<p>Anschließend habe ich mit Lisa Sushi gegessen (5,50) und am Abend mich an einem Abschiedsgeschenk (2 Euro) für einen Kollegen beteiligt. Die Mitarbeiter-Feier im Betrieb war sehr angenehm. Es gab all you can drink. Sehr gut. Denn die Ausgaben lagen für Heute über den mir zur Verfügung stehenden 8,10 €.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Das war ein Luxustag.  Habe mir Mittags mit Raul Sushi und ne Cola dazu gegönnt und später auf der Fritz Party umsonst Getränke abgegrast. Danke Raul fürs Mitnehmen <img src='http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<p><strong>Tag 6 &#8211; Samstag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Es war ein guter Tag. Habe den ganzen Tag nichts ausgegeben. Am Abend waren Lisa und ich auf einer Geburtstagsfeier eingeladen. Wieder ein Abendessen gespart. Ich frage mich, wie oft man noch von seinen Freunden eingeladen und ausgehalten wird. Mir wird klar, dass das nicht ewig so geht.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Guten Morgen, kann die Aufbackbrötchen nicht mehr sehen. Zum Glück sind die jetzt alle. Muss bald wieder einkaufen. Aber erstmal: Sozialheldengipfel.</p>
<p>Der Tag war günstig. Nix ausgegeben, sondern durchgefuttert auf diversen Veranstaltungen.</p></blockquote>
<p><strong>Tag 7 &#8211; Sonntag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Habe mit einem Freund gefrühstückt. 4 Euro. Den Rest gabs zuhause. Meine Mitbewohner waren gestern einkaufen. Eine Abrechnung steht noch aus. Das wird bestimmt 40 € auf einen Schlag kosten. Das Geld muss ich mir schonmal zur Seite legen.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Habe den ganzen Tag zu Hause verbracht und auch hier gekocht. Abends wurde ich von Freunden zum Eis eingeladen. Den Yogi-Tee mit Ballonbrot danach habe ich selbst gezahlt. Mir macht das Sparen Spaß. Und das eingeladen werden auch. Auf Dauer machen das aber die Freunde sicher nicht mit.</p></blockquote>
<p><strong>Tag 8 &#8211; Montag</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Habe mich wieder nur von Brot ernährt. Das gab es umonst bei einer Agentur, die ich beruflich besucht habe. Morgen esse ich mal was anderes. Am Abend dann habe ich aber zugeschlagen: 1 Bratwurst mit Nudelsalat für 5 Euro.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>Morgens Brötchen geschmiert und die auf den Tag verteilt verspeist. Abends mein angespartes Geld für Gesangsunterricht ausgegeben. Auf den Luxus möchte ich nicht verzichten und bin froh, dass ich es mir diese Woche leisten kann. Aber das auch nur, weil ich zu Anfang geschummelt hatte und mein Küli voll war bei Projektstart. Sonst wärs eng. Mal sehen, ob ich in zwei Wochen mir das immer noch leisten kann.</p></blockquote>
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		<item>
		<title>Hartz IV: 194,44 € für 24 Tage = 8,10 € pro Tag</title>
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		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/08/24/19444-fur-24-tage/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 10:54:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Manthey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV-Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[SOZIALHELDEN e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>

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		<description><![CDATA[Raul und ich starten heute einen Selbstversuch. 24 Tage auf Hartz 4 (ALG II). Bei einem Regelsatz von 359 Euro (ab 1.7. gab es eine Erhöhung von 351 auf 359) und bei Weiterführung unseres jetzigen Lebensstandards was Strom (20 Euro), Telefon und Internet (30 Euro) und BVG-Ticket (Sozialticket für 33,50) angeht, bleiben uns noch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/08/Foto1-300x190.jpg" alt="Foto" width="300" height="190" class="alignleft size-medium wp-image-1845" />Raul und ich starten heute einen Selbstversuch. 24 Tage auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II">Hartz 4 (ALG II)</a>. Bei einem <a href="http://www.bafoeg-aktuell.de/cms/soziales/hartz-iv/regelbedarf.html">Regelsatz von 359 Euro (ab 1.7. gab es eine Erhöhung von 351 auf 359)</a> und bei Weiterführung unseres jetzigen Lebensstandards was Strom (20 Euro), Telefon und Internet (30 Euro) und BVG-Ticket (<a href="http://www.bvg.de/index.php/de/Bvg/Detail/folder/211/id/27254/rewindaction/Index">Sozialticket für 33,50</a>) angeht, bleiben uns noch 194,44 für 24 Tage. (Das sind 277,94 (Regelsatz auf 24 Tage runtergerechnet) &#8211; 30 Euro &#8211; 20 Euro -33,50 Euro).  Dass unsere Mieten so übernommen würden, wie sie sind, setzen wir einfach mal voraus.<br />
Das bedeutet 8,10 pro Tag. Wir wollen damit nicht mit erhobenem Zeigefinger auf Missstände deuten, oder eine politische Botschaft senden. Es geht uns hauptsächlich um die eigenen Erfahrungen.</p>
<p><strong>Tag </strong><strong>1</strong><br />
Raul:</p>
<blockquote><p>Das Experiment beginnt. Will heuteabend Cocktailtrinken gehen. Darf also vorher nix ausgeben.<br />
Schmiere mir ein Brot für die Mittagspause. Meine Kollegen lachen mich aus.<br />
Meine Mitbewohnerin Andrea sagt: &#8220;Lange hälst du das Brot schmieren jeden Tag nicht durch.&#8221; Sie weiss, wovon sie spricht.<br />
Habe auf dem Weg zur Arbeit 10 Cent verloren. Ärgerlich.<br />
Es ist 12. Ich sitze im Büro und habe Hunger. Esse ich jetzt meine Stulle? Habe mir wohl zu wenig mitgenommen.<br />
16 Uhr: Ich würde mir gernen einen Zitronentee kaufen. Trinke Leitungswasser.</p>
<p>Cocktailtime: Trinke einen Baileys. Zum Glück wurde ich eingeladen.<br />
Bilanz heute: 0 € ausgegeben.</p></blockquote>
<p>Lisa:</p>
<blockquote><p>194,44 € für 24 Tage.<br />
Der erste Tag auf Hartz 4-Satz. Wache auf mit dem Gedanken, mir zum  Frühstück irgendwo &#8216;nen Kaffee zu holen, aber trinke dann doch lieber den schwarzen Tee, den ich noch zu Hause habe. Schmeckt gut. Habe zum Glück letzte Woche kurz nach meinem Urlaub noch mal meinen Kühlschrank vollgekauft. Das wird noch n paar Tage für Frühstück reichen. Heute Abend gehe ich mit meiner Mama essen, da zahlt meistens sie. Wie es aussieht wird das ein günstiger erster Projekttag. </p></blockquote>
<p>Wir berichten einmal die Woche. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht überall, wo &#8220;Öko&#8221; draufsteht, ist auch Öko drin.</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/28/nicht-uberall-wo-oko-draufsteht-ist-auch-oko-drin/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/28/nicht-uberall-wo-oko-draufsteht-ist-auch-oko-drin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie "Bio" sind eigentlich Marken wie H&#038;M, Henkel und Schwarzkopf?
Ein NDR-Beitrag deckt auf:


via Konsumpf.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Wie &#8220;Bio&#8221; sind eigentlich Marken wie H&#038;M, Henkel und Schwarzkopf?<br />
Ein NDR-Beitrag deckt auf:<br />
<object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/inYUtiZJg9c&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/inYUtiZJg9c&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>via <a href="http://konsumpf.de/?p=5212" target="_blank">Konsumpf.de</a></p>
<script type="text/javascript">
  addthis_url    = 'http%3A%2F%2Falles-was-gerecht-ist.de%2F2009%2F07%2F28%2Fnicht-uberall-wo-oko-draufsteht-ist-auch-oko-drin%2F';
  addthis_title  = 'Nicht+%C3%BCberall%2C+wo+%26%238220%3B%C3%96ko%26%238221%3B+draufsteht%2C+ist+auch+%C3%96ko+drin.';
  addthis_pub    = '';
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		</item>
		<item>
		<title>Jenseits des Green-Glamour &#8211; und was machen wir jetzt?</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/06/25/jenseits-des-green-glamour-und-was-machen-wir-jetzt/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/06/25/jenseits-des-green-glamour-und-was-machen-wir-jetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandtastisch helfen!]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://alles-was-gerecht-ist.de/?p=1729</guid>
		<description><![CDATA[
Foto: Vortrag Hans Reitz, "Die Krise - mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation"

Vorab: Ich habe wirklich überlegt, was der Grund meiner nunmehr dritten Teilnahme an der Karmakonsum-Konferenz und des darauf folgenden Greencamps ist: Diesmal hatte ich zwar keinen Vortrag oder Workshop in der Tasche, freute mich aber ein paar Leute aus den letzten Jahren wiederzusehen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-1737" title="img_5994" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/06/img_5994.jpg" alt="img_5994" width="460" height="216" /><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: Vortrag Hans Reitz, &#8220;Die Krise &#8211; mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation&#8221;</span></p>
<p>Vorab: Ich habe wirklich überlegt, was der Grund meiner nunmehr dritten Teilnahme an der Karmakonsum-<a href="http://karmakonsum.de/konferenz">Konferenz</a> und des darauf folgenden <a href="http://www.karmakonsum.de/greencamp">Greencamps</a> ist: Diesmal hatte ich zwar keinen Vortrag oder Workshop in der Tasche, freute mich aber ein paar Leute aus den letzten Jahren wiederzusehen. Ich fuhr hin und ließ mich zwei Tage lang &#8220;berieseln&#8221;. Wie es mir erging, das diskutierte ich mit co-Autorin und -Besucherin Julia und schrieb es auf. <span id="more-1729"></span></p>
<p><strong><a href="http://farm4.static.flickr.com/3337/3650480642_49323a95c6.jpg?v=0"><img class="alignleft" src="http://farm4.static.flickr.com/3337/3650480642_49323a95c6.jpg?v=0" alt="" width="159" height="240" /></a>Virus im Finanzkörper</strong><br />
Dann sind wir da, im Ludwig-Erhard-Saal am Frankfurter Börsenplatz. Nebenan läuft normalerweise Deutschlands Broker-Elite über das Börsenparkett. Da wird gehandelt. Und zwar so richtig. Da werden Summen geschoben, dass es nur so kracht und crashed. Heute weht von dem Gebäude eine Karmakonsum-Fahne – wann hat die Börse vorher schon einmal so etwas erlebt? Ein Virus im Finanzkörper sollen wir sein. Leider ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit gering, weil die Händler nicht mit dabei sind. Vielleicht sind sie ja schon ohne uns etwas angeschlagen?</p>
<p>Dann der erste Vortrag: Marlen Thieme vom <a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/de/der-rat/mitglieder-des-rates/?size=mfkubinhgnsrgyr">Nachhaltigkeitsrat</a> spricht morgens um neun vom  &#8220;Loha&#8221;. Loha? Lifestyle of hälls änd? Hells End? Da fehlt doch das &#8220;S&#8221; für Sus-tai-na-bi-li-ty!<br />
Peter Unfried ist wieder gut, <a href="http://www.realise.de/">Simonetta Carbonaro</a> bleibt im Geiste &#8220;hängen&#8221;, da sie jeden Satz mit einem schönen Bild veranschaulichen kann. <a href="http://www.grameencreativelab.com/">Hans Reitz</a> wollte ich ja unbedingt sehen, weil er für und mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammed_Junus">Mohammad Yunus</a> arbeitet. Wir brauchen mehr <a href="http://www.oekosex.eu/">Ökotainment</a> wie von Martin Unfried.  Max Wittrock rockt das <a href="http://www.mymuesli.com">mymuesli</a> in stilsicherer BWL-Manier und einem ausgesprochenem Zeitgeist-Gefühl. Die wissen halt, wie man&#8217;s macht und wie man heute so was aufzieht. Dazwischen ein ärgerlicher Vortrag von der ecosign, zu dem ich mir eine Anmerkung für die Twitter-Wall (die von der Bühne leider schlecht einsehbar ist) wirklich nicht verkneifen kann (Bitte keine Hochschulwerbung!). Wenn eine umgebaute Badewanne, die als Einzelstück für einen dreistelligen Betrag produziert wird, als Nachhaltiges Design vorgestellt wird, frage ich mich, was die Studenten an der privaten Hochschule lernen. Im Alnatura-Chef-Vortrag erfuhren wir, dass sich der Alnatura <a href="http://www.alnatura-blog.de/2008/05/20/bienenschmaus-bei-dm-und-budnikowsky/">Bienenschmaus</a> ca. 75.000 mal verkauft hat und nun die Bienen wieder was gesundes zu Essen haben. Kooperationspartner ist <a href="http://beegood.de/">Bee Good</a> (die bieten sehr zu empfehlende Bienenpatenschaften an,  Honigglas inklusive.)<br />
<strong></strong></p>
<p><strong>Award! Yeees!</strong><br />
Am Freitag Abend erhalten die Sozialhelden dann den <a href="http://karmakonsum.de/konferenz/programm/award/">KarmaKonsum-Gründer-Sonderpreis</a> für das Projekt <a href="http://www.pfandtastisch-helfen.de">Pfandtastisch helfen</a>. Es ist schön, dass das Projekt so gut läuft. Wir helfen einer Organisation, weil Menschen ihren Pfandbon spenden. Es sind Cent-Beträge. Sie sollen alle richtig viel trinken. Wenn&#8217;s geht aus Pfandflaschen!</p>
<p><strong><a href="http://farm4.static.flickr.com/3658/3650375842_d46b5fca56.jpg?v=0"><img class="alignnone" src="http://farm4.static.flickr.com/3658/3650375842_d46b5fca56.jpg?v=0" alt="" width="460" height="306" /></a></strong><span style="font-size: xx-small;"><br />
Foto: Die Sozialhelden werden für das Projekt &#8220;Pfandtastisch helfen&#8221; ausgezeichnet<br />
</span><br />
<strong>Consumere ergo sum – Ich konsumiere, also bin ich</strong><br />
Nach einem so vollen Tag brummt schließlich der Schädel, nicht nur vom Kaffee und Wein sondern wegen der Frage: Warum machen wir das alles? Warum reden wir einen Tag lang über Konsum und den Sinn, über Müsli und hungernde Menschen, über Badewannen und Motivationen? Ich komme zu dem Schluss: Es ist eine Frage der &#8220;Haltung&#8221;. Müssen wir das wieder lernen? Haltung? Achtung? Respekt? Lernen wir das heute in Konferenzen? Und setzen es um als Konsumenten?<br />
Gibt es etwas Sinnfreieres als einfach zu kaufen? Was und wer sind wir noch, wenn wir nicht konsumieren? Ist Schlafen, Essen, Arbeiten, Einkaufen und Fernsehen alles, was wir noch haben? Sicherlich beginnt für viele der Einstieg erst einmal über den täglichen Einkauf, wenn sie sich dem Thema nachhaltiger Lebensstil zuwenden. Aber was kommt dann?</p>
<p><strong>Grün Campen</strong><br />
Am Samstag, beim greencamp, da wundere ich mich über die eindimensionale Verwendung des Begriffs &#8220;Nachhaltigkeit&#8221;. Und das in gleich zwei Workshops: von Langlebigkeit bzw. Dauerhaftigkeit ist die Rede. Hm,.. zum Thema Nachhaltigkeit habe ich auch schonmal <a href="http://www.chbeck.de/productview.aspx?product=12838">was anderes</a> gelesen. Ökologie und Soziales und so. Ich frage einen Referenten, ob es Kriterien für seine &#8220;nachhaltige&#8221; Gründerberatung gibt. Die Antwort ist: nein. Und ob alle Ideen (sinnvoll oder nicht), gefördert werden? Ja, sagt er. Oh je!</p>
<p>Leider haben einige Referenten ihren Vortrag nicht als Austausch verstanden, sondern zur persönliche Werbeveranstaltung umgemünzt. Das ist weit entfernt von den <a href="http://www.franztoo.de/?p=18">Regeln eines Barcamps.</a> In Frankfurt heißt es: Ihr könnt alle was tun. Ihr alle. Du musst nur bei dir selbst anfangen. Jeder kann was machen. Klein anfangen. Aber: Stimmt das wirklich? Die einen sind aktiver, aktionistisch, Machertypen. Die anderen warten erstmal ab, schauen und machen vielleicht dann mit, wenn ihnen die Möglichkeit dazu geboten wird.</p>
<p>Während wir mit unserem Biosalat auf den Treppen des Gebäudes der Frankfurter Wertpapier-Börse sitzen und Menschen in den gegenüberliegenden &#8220;Görtz&#8221; rennen sehen, wird klar: Ja, es gibt Menschen, die gehen am Samstag einfach nur shoppen, während wir darüber nachdenken, wie wir in der Welt bzw. in unserer kleinen Welt etwas anders machen können. Wer sagt, dass wir das müssen? Nicht alle. Aber: Vielleicht müssen wir uns überlegen, wie wir andere dazu motivieren können, mitzumachen.</p>
<p>In nur 100 Meter Entfernung treffen wir auf eine andere Realität als die der strategischen Konsumenten. Wenn die Verkäuferin im Coffeeshop – gleich neben dem &#8220;Görtz&#8221; – meine Frage nicht versteht, warum sie nur Plastiklöffel haben, und erst einmal glaubt, man habe gesundheitliche Bedenken, dann merkt man plötzlich, in was für einer Blase wir da sitzen. Sie will ihrem Chef vorschlagen, Besteck aus Edelstahl zu kaufen, verspricht sie uns.  <strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1735" title="dscn7846" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/06/dscn7846.jpg" alt="dscn7846" width="460" height="346" /><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: Demonstration der Piratenpartei in Frankfurt</span></p>
<p><strong>Klar machen zum Ändern</strong><br />
In der Seitenstraße am Börsenplatz wird es laut: Eine Demo der Piratenpartei zieht vorbei. Unbemerkt. Vor wenigen Tagen ist ein SPD-Mitglied beigetreten, Herr Tauss. Sein Beitritt ist fraglich. Während wir immer noch unseren Salat essen, versuchen in Berlin ein paar Tausend Aktivisten, das Gelände des Flughafens Tempelhof zu besetzen. Es soll eine friedliche Aktion werden. Ein symbolischer Akt soll es sein. 100 Personen werden <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zQk1ZBF-zNs">festgenommen</a>. Protestformen gibt es heutzutage viele verschiedene: Am Samstag zuvor startete Deutschlands erster <a href="http://www.carrotmobberlin.com">Carrotmob</a> (es war wirklich cool!). Im September ist globaler <a href="http://www.parkingday.org/">Parking Day</a> (das wird hoffentlich auch richtig cool!).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1734" title="dscn7841" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/06/dscn7841.jpg" alt="dscn7841" width="460" height="345" /><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: Carrotmob in Berlin am 13. Juni 2009</span></p>
<p>Am Sonntag wurde in Berlin-Mitte das &#8220;andere Parken&#8221; vorab getestet und ein Parkplatz besetzt und begrünt. Es kommen ein paar Passanten vorbei. Einige lassen sich auch auf ein Gespräch ein. Warum wir autofreie Innenstädte brauchen und mehr Park statt Parkplatz, darüber wird hier informiert. Es ist eine wahrlich kleine Aktion. Der <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/267478.html">Berliner Kurier</a> berichtet am nächsten Morgen darüber. Aber den Park bekommen wir nicht, wenn wir nur mehr Biojoghurt kaufen oder eine Gemüsekiste aus Brandenburg bestellen.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"><img class="alignnone size-full wp-image-1733" title="parking-1-2009-2" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/06/parking-1-2009-2.jpg" alt="parking-1-2009-2" width="460" height="307" /><br />
Foto </span><span style="font-size: xx-small;">(P. Hildebrandt)</span><span style="font-size: xx-small;">: Parking Day, Berlin<br />
</span></p>
<p><strong>Jenseits des Green-Glamour</strong><br />
Ja, wir müssen klug konsumieren, ja, wir müssen Bio einkaufen, und überhaupt: müssen wir dauernd einkaufen? Vielleicht sollte ich einfach wieder Klavierunterricht geben und jungen Menschen dabei helfen, dem Sound im Kopf freien Lauf zu lassen.</p>
<p>Musikmachen rettet zwar nicht das Klima, aber es ist quasi eine Präventionsmaßnahme für zuviel Konsum. Und: Ich tue etwas. Ganz direkt. Ist gut fürs Karma. KarmaMusika. Ein Klavier verbraucht noch nicht einmal Strom! Gitarren und Schlagzeuge auch nicht. Es sei denn, man spielt mit Verstärker. Musik machen, by the way, schafft etwas, das mehr ist als &#8220;reden über&#8221;. Es ist schöpferisches Handeln. &#8220;Man müsste mal ein C spielen dann ein E und B&#8221;, das gibt&#8217;s in der Musik nicht. Musik verbindet.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1736" title="dscn7857" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/06/dscn7857.jpg" alt="dscn7857" width="460" height="361" /><br />
<span style="font-size: xx-small;">Foto: Fete de la Musique am 21. Juni 2009, Mauerpark Berlin</span></p>
<p>Beim Fete de la Musique, das in Berlin leider im Regenschauer endet, wird mir das wieder sehr bewusst. Musik hat das unglaublich schöne Potenzial, ganz viele Menschen zusammenzubringen. Damit endet das Wochenende jenseits des &#8220;Green Glamour&#8221;.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Text: Andrea Nienhaus, Julia Hartmann</span></p>
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		<title>abgespeist – Abstimmen für die dreisteste Werbelüge</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 10:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[alle machen mit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit und Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>

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Die Organisation foodwatch verleiht erstmalig den "goldenen Windbeutel" für die dreistesten Werbelügen auf Lebensmitteln. Du kannst ab sofort und bis zum 19. März hier online abstimmen, welches Produkt diesen Preis mehr als verdient hat. Als Mitglied der Jury habe ich gemeinsam mit vier weiteren Mitgliedern (darunter u.a. Sarah Wiener) eine Vorauswahl getroffen, von denen ...]]></description>
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<p><object width="468" height="60" data="http://www.abgespeist.de/e5709/e6962/e7090/abgespeist_windbeutel_468x60.swf" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="false" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.abgespeist.de/e5709/e6962/e7090/abgespeist_windbeutel_468x60.swf" /><param name="allowfullscreen" value="false" /></object></p>
<p>Die Organisation <a href="http://www.foodwatch.de/">foodwatch</a> verleiht erstmalig den &#8220;goldenen Windbeutel&#8221; für die dreistesten Werbelügen auf Lebensmitteln. Du kannst ab sofort und bis zum 19. März <a href="http://www.abgespeist.de/der_goldene_windbeutel/index_ger.html">hier online abstimmen</a>, welches Produkt diesen Preis mehr als verdient hat. Als Mitglied der Jury habe ich gemeinsam mit vier weiteren Mitgliedern (darunter u.a. Sarah Wiener) eine Vorauswahl getroffen, von denen nun fünf nominierte Produkte für euch zur Abstimmung stehen. Also, macht mit, stimmt ab, sagt es euren FreundInnen und KollegInnen. <span id="more-1571"></span></p>
<p>In der Aktion &#8220;<a href="http://www.abgespeist.de/ueber_uns/index_ger.html">abgespeist – denn Etiketten lügen wie gedruckt</a>&#8221; werden bereits seit einiger Zeit Produkte vorgestellt, die durch ihre haarsträubende Etikettierung auffallen. In den meisten Fällen reagieren die Unternehmen mehr oder weniger auf die Aktion, wie <a href="http://www.abgespeist.de/biene_maja/index_ger.html">dieses Beispiel</a> zeigt.</p>
<p>Ausführliche Infos zur Kampagne gibt es <a href="http://www.abgespeist.de/e5709/e7104/e7143/goldenerwindbeutel_kompaktinfo_20090217.pdf">hier zum download</a> (pdf).</p>
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		<title>Revolutionäre Werbeschnipsel – eine Ausstellung</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Feb 2009 21:55:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design und Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>

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In der Galerie Olga Bernario in Berlin-Neukölln läuft noch bis zum 2. April eine Ausstellung, in der eine Sammlung "revolutionärer Werbeanzeigen" zu sehen ist.
Bereits seit langer Zeit hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Während es in den 60er und 70er Jahren um die Disziplinierung, Umdeutung und Lächerlichmachung der ...]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-1495" title="j_berlin_linden" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/02/j_berlin_linden.jpg" alt="j_berlin_linden" width="460" height="302" /><br />
In der <a href="http://www.galerie-olga-benario.de/">Galerie Olga Bernario</a> in Berlin-Neukölln läuft noch bis zum 2. April eine Ausstellung, in der eine <a href="http://www.demoz-lb.de/inis/inis.htm">Sammlung &#8220;revolutionärer Werbeanzeigen&#8221;</a> zu sehen ist.<span id="more-1472"></span></p>
<blockquote><p>Bereits seit langer Zeit hat die Werbeindustrie die Bilderwelten linken und alternativen Protests für sich „entdeckt“. Während es in den 60er und 70er Jahren um die Disziplinierung, Umdeutung und Lächerlichmachung der Zeichen des Protests ging, nutzen die kreativen Industrien heutzutage diese Parolen, Ikonen und Symbole zur Erzeugung von Differenz zum gesellschaftlichen Mainstream.</p></blockquote>
<p>OK, diese Erkenntnis ist wirklich nicht neu. Spätestens seit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hy1f7cw3ixA&amp;feature=related">Werbespot</a> für die Automarke Dacia wissen wir, wie es aussieht, wenn sich Fidel, Che, Karl, Wladimir, Martin und Mahatma in einem Haus begegnen. Dennoch, ein Archiv mit Bilderwelten, in denen rote klassiker-Revoluzzer in kommerziellen Werbeanzeigen von 1967 bis heute dokumentiert sind, das könnte interessant sein. Ich war noch nicht dort, aber bis Anfang April kann man es ja noch schaffen&#8230;</p>
<p><em>Austellung: &#8220;So geht Revolution – Werbung &amp; Revolte&#8221;, 29.1. bis 2.4.2009,<br />
Richardstr. 14, Berlin-Neukölln, geöffnet: Donnerstags, ab 19.00 Uhr </em><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #ffffff;"><em>Ri</em>chardstr. 104, 12043 Berlin </span></p>
<p>via: <a href="http://www.kommunikationsguerilla.twoday.net">kommunikationsguerilla.twoday.net</a></p>
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