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	<title>Alles, was gerecht ist. &#187; Wirtschaft und Finanzen</title>
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	<description>Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und deren Nachhaltigkeit. Interessante Ideen &#38; Projekte</description>
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		<title>Aus dem Takt</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 20:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Uter dem Motto "Think beyond the Label" hat die US-Amerikanische Arbeitsagentur eine nationale Aufklärungskampagne gestartet, die Arbeitgeber motivieren soll Menschen mit Behinderungen einzustellen.

Die Kampagne zeigt dabei auf eine humorvolle Art "normale" Menschen mit offensichtlichen Macken, die bereits angestellt sind. Unter ihnen ein junger Mann, der offensichtlich im falschen Rhythmus tanzt.

Im Text zur Anzeige heißt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://www.thinkbeyondthelabel.com/" target="_blank"><img src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2010/04/victory-dance-228x300.jpg" alt="" title="victory-dance" width="228" height="300" class="alignright size-medium wp-image-2196" /></a>Uter dem Motto &#8220;<a href="http://www.thinkbeyondthelabel.com/" target="_blank">Think beyond the Label</a>&#8221; hat die US-Amerikanische Arbeitsagentur eine nationale Aufklärungskampagne gestartet, die Arbeitgeber motivieren soll Menschen mit Behinderungen einzustellen.</p>
<p>Die Kampagne zeigt dabei auf eine humorvolle Art &#8220;normale&#8221; Menschen mit offensichtlichen Macken, die bereits angestellt sind. Unter ihnen ein junger Mann, der offensichtlich im falschen Rhythmus tanzt.</p>
<p>Im Text zur Anzeige heißt es: “Nur weil sich jemand ein bisschen anders bewegt, heißt dass nicht, dass er nicht Ihrem Betrieb helfen kann.”</p>
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		<title>Die Grenzen der Freiheit &#8211; Erinnerung an eine bemerkenswerte Journalistin</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/12/02/die-grenzen-der-freiheit/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 09:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[
1999 muss es gewesen sein, da wünschte ich mit von meiner Großmutter zum Geburtstag das Buch "Zivilisiert den Kapitalismus" (hier ein Auzug einer gleichnamigen Rede). Ich las es sofort und war begeistert. Die Autorin, Marion Gräfin Dönhoff, würde heute ihren 100. Geburtstag feiern. Ihre Haltung scheint aktueller denn je. 
Zwölf Thesen gegen die Maßlosigkeit ...]]></description>
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<p><a href="http://images.zeit.de/politik/deutschland/2009-11/20-doenhoff-archiv/20-doenhoff-archiv-540x304.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2008" title="20-doenhoff-archiv-540x304" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/12/20-doenhoff-archiv-540x304.jpg" alt="20-doenhoff-archiv-540x304" width="462" height="260" /></a><br />
1999 muss es gewesen sein, da wünschte ich mit von meiner Großmutter zum Geburtstag das Buch &#8220;Zivilisiert den Kapitalismus&#8221; (hier ein<a href="http://www.zeit.de/2008/10/Zivilisiert-den-Kapitalismus"> Auzug</a> einer gleichnamigen Rede). Ich las es sofort und war begeistert. Die Autorin, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marion_D%C3%B6nhoff">Marion Gräfin Dönhoff</a>, würde heute ihren 100. Geburtstag feiern. Ihre Haltung scheint aktueller denn je. <span id="more-2007"></span></p>
<blockquote><p><strong>Zwölf Thesen gegen die Maßlosigkeit (Auszug)</strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 3:</span> [...] Wenn jeder sich nur auf seine Leistung konzentriert und auf seinen Lustgewinn und die Verantwortung für das Gemeinwohl dem Staat überlässt, dann geht die Gemeinschaft vor die Hunde.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 4:</span> Die Überbetonung von Leistung, Geldverdienen und Karriere &#8211; die das Wortschafliche in den Mittelpunkt des Lebens stellt &#8211; führt dazu, dass alles Geistige, Humane, Künstlerische an den Rand gedrängt wird. [...]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 7:</span> [...] Vor allem im Bereich der Wirtschaft herrscht bedenkenlose Maßlosigkeit. Immer wieder heißt es, Wachstum sei notwendig als Antwort auf Armut und Unterentwicklung. Nicht bedacht wird, dass Wachstum unter Umständen ärmer macht, weil die ökologischen Kosten den Nutzen aus dem Wachstum übersteigen. [...]</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">These 12:</span> [...] Resümee dieser Betrachtungen: Alles hängt von den Menschen ab – von jedem einzelnen von uns.</p>
<p><span style="color: #000000;"><em>(in: Zivilisiert den Kapitalismus, 1995)</em></span></p></blockquote>
<p>Zahlreiche Bücher <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-11/bibliographie-doenhoff">von ihr</a> und <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2009-11/bibliographie-doenhoff?page=2">über sie</a> sind erschienen. Die Zeitung &#8220;Die Zeit&#8221;, dessen Herausgeberin sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2002 war, widmet ihr in der aktuellen Ausgabe eine eigene Sonderbeilage, die auch <a href="http://www.zeit.de/themen/gesellschaft/marion-doenhoff/index">online komplett zu Verfügung</a> steht. Sehr lesenswert.</p>
<p>Und heute? Wenn ein Nikolaus Brender, derzeit noch Chefredakteur des ZDF und bekannt für seinen unabhängigen Journalismus, gehen muss, <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,663847,00.html">wie gerade geschehen</a>, da er von einem CDU- und dessen Anhängern dominierten <a href="http://www.unternehmen.zdf.de/index.php?id=66&amp;artid=17&amp;backpid=10&amp;cHash=0921525516">Verwaltungsrat</a>, darunter auch Hessens Landeschef Roland Koch, nicht wiedergewählt wird, sagt das viel über unsere Zeit und politischen Machtstrukturen aus. Auch eine <a href="http://www.campact.de/eil/sn2/signer">online-Petition</a>, bei der ca. 39.000 Stimmen für Brender gesammelt wurden, konnte da nichts mehr reißen. Bedenklich, dass es, vor allem in der Politk, immer weniger kluge, charismatische Dickköpfe mit Weitblick und gesundem Menschenverstand zu geben scheint! Aber das ist ja auch nix Neues.</p>
<p>Es gebe nicht nur eine &#8220;Illusionspolitik&#8221; in der <em>Politik</em> sondern auch in der <em>Gesellschaft</em>, formulierte taz-Chefreporter Peter Unfried treffend zum Abschluss der Utopia-Konferenz am vergangenen Donnerstag. Damit verwies er auf die Forderung <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Harald Welzers</a>: &#8220;Die Bürgergesellschaft muss ihr politisches Mandat wahrnehmen. (&#8230;) Wir müssen auf nichts warten!&#8221; Frau Dönhoff würde das sicherlich ähnlich sehen.</p>
<p><span style="color: #c0c0c0;"><em>Foto: dpa</em></span></p>
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		<title>Unternehmen ohne Chef &#8211; Berliner Startup WhyNot geht der Soziokratie auf den Grund</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/11/30/unternehmen-ohne-chef-berliner-startup-whynot-geht-der-soziokratie-auf-den-grund/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 19:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
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		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[soziokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Was kommt nach der Demokratie?
Wie lassen sich 33 Mitarbeiter ohne Chef organisieren?
Wie kann ein Unternehmen trotzdem zügig Entscheidungen treffen?

Was in den Niederlanden schon erfolgreich umgesetzt wird, hat nun auch in Berlin Pioniere: Die Innovationsagentur WhyNot, ein Zusammenschluss aus 33 Absolventen der "School of Design Thinking" am HPI Potsdam hat sich einen Experten ins Haus ...]]></description>
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<blockquote><p>Was kommt nach der Demokratie?<br />
Wie lassen sich 33 Mitarbeiter ohne Chef organisieren?<br />
Wie kann ein Unternehmen trotzdem zügig Entscheidungen treffen?</p></blockquote>
<p>Was in den Niederlanden schon erfolgreich umgesetzt wird, hat nun auch in Berlin Pioniere: Die <a href="http://whynot-berlin.de/" target="_blank">Innovationsagentur WhyNot</a>, ein Zusammenschluss aus 33 Absolventen der &#8220;School of Design Thinking&#8221; am HPI Potsdam hat sich einen Experten ins Haus geholt, um zu lernen, sich soziokratisch zu organisieren:</p>
<p>Christian Rüther, Coach und Organisationsberater vom soziokratischen Zentrum für den DACH-Raum wird das junge Unternehmen am 5. und 6.11. für diese ungewöhnliche Organisationsform trainieren.</p>
<p>Soziokratie heißt für Ihn <em>&#8220;eine Organisation zu gestalten, in der die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt werden und jeder seine Potentiale optimal entfalten kann.&#8221;</em> Soziokratie beruht dabei auf dem Konsentprinzip, also dem des &#8220;triftigen Arguments&#8221; bei der Entscheidungsfindung und erlaubt es, ohne feste Hierarchien auszukommen.</p>
<p>Wenn Euch das Thema Soziokratie und WhyNot interessiert, dann schreibt uns. Ihr seid herzlich eingeladen, darüber zu berichten. Gerne stellen wir auch passendes Material zum Thema Soziokratie, zum Wochenendworkshop oder Interviewpartner zur Verfügung.</p>
<p>Mehr Informationen zum Thema Soziokratie und Herrn Rüther findet ihr hier:<br />
<a href="http://soziokratie.org/" target="_blank">http://soziokratie.org/</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Re-Post: Ein Besuch bei den Krümmels</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/06/re-post-ein-anruf-bei-den-klimaschutzern/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/07/06/re-post-ein-anruf-bei-den-klimaschutzern/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 11:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Raul Krauthausen</dc:creator>
				<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach den anhaltenden Skandalen rund um das AKW Krümmel, habe ich mich mal etwas umgesehen. Wie wäre es, wenn wir mal das Krisengeschüttelte Kraftwerk "Krümmel" besichtigen?

Einfach anmelden unter:
Krümmel, Joachim Kedziora
Telefon: 04152 152181, Telefax: 04152 152179, E-Mail: kkkinfo@t-online.de

Ach ja, und die Agentur Navigate AG, die diese Website verbrochen hat, braucht man ja auch nicht unbedingt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><a href="http://news.google.de/news?pz=1&amp;ned=de&amp;hl=de&amp;q=kr%C3%BCmmel" target="_blank">Nach den anhaltenden Skandalen rund um das AKW Krümmel</a>, habe ich mich mal etwas umgesehen. Wie wäre es, wenn wir mal das Krisengeschüttelte <a href="http://www.kernenergie.de/kernenergie/Themen/KE-fuer-jeden/Standorte_Besuchsangebote/" target="_blank">Kraftwerk &#8220;Krümmel&#8221; besichtigen?</a></p>
<p>Einfach anmelden unter:<br />
Krümmel, Joachim Kedziora<br />
Telefon: 04152 152181, Telefax: 04152 152179, E-Mail: kkkinfo@t-online.de</p>
<p>Ach ja, und die Agentur <a href="http://navigate.de/internet/index.php" target="_Blank">Navigate AG</a>, die diese Website verbrochen hat, braucht man ja auch nicht unbedingt zu Pitches einzuladen, wenn man mal wieder einen Relaunch braucht&#8230; Für mich sieht unternehmerische Verantwortung anders aus!</p>
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<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fix the world – Die &#8220;Yes Men&#8221;-Story</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/02/10/fix-the-world-%e2%80%93-die-yes-men-story/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/02/10/fix-the-world-%e2%80%93-die-yes-men-story/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 07:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design und Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Filme und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[lustig]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[

Am Samstag waren sie bereits hier, und heute noch einmal: Zwei Männer aus den USA, die "Yes Men", die einfach so coole Sachen machen und zeigen, was auf diesem Planeten so alles schief läuft und wie man es einfach besser machen könnte. Sie tun das, was wir uns so oft wünschen von einflussreichen Personen. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><object width="480" height="295" data="http://www.youtube.com/v/J8DbaMAnKu4&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/J8DbaMAnKu4&amp;hl=en&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Am Samstag waren sie bereits <a href="http://www.betahaus.de">hier</a>, und heute noch einmal: Zwei Männer aus den USA, die &#8220;<a href="http://www.theyesmen.org/">Yes Men</a>&#8220;, die einfach so coole Sachen machen und zeigen, was auf diesem Planeten so alles schief läuft und wie man es einfach besser machen könnte. Sie tun das, was wir uns so oft wünschen von einflussreichen Personen. <span id="more-1460"></span></p>
<blockquote><p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Yes_Men">The Yes Men</a> sind eine Netzkunst- und Aktivistengruppe, die Kommunikationsguerilla betreibt und mit einer Fälschung der Webseite der WTO bekannt wurde. Mitglieder der Gruppe geben sich als Repräsentanten internationaler KonzerneInstitutionen aus und karikieren mit übertriebenen Forderungen auf Konferenzen deren Ziele (Überidentifikation). Sie selbst bezeichnen dies als „Identitätskorrektur“ (“<em>identity correction</em>“).</p></blockquote>
<p>Sie reden nicht, nein, sie intervenieren. Mit Aktionen wie die <a href="http://www.nytimes-se.com/">&#8220;good-news-Ausgabe&#8221; der New York-Times</a> (hier der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ML8nmpqmThY">Film</a> dazu) oder einer gefakten öffentlichen Entschulding als &#8220;Dow&#8221;-Repräsentant <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SlUQ2sUti8o">in der BBC</a>. Laut <a href="http://blogs.taz.de/popblog/2009/02/07/berlinale_2_der_vorleser_the_yes_men_fix_the_world_ricky/">taz</a> &#8220;Der beste Moment&#8221;:</p>
<blockquote><p>The Yes Men bei der BBC in Paris: Mit weiß aufgerissenen Augen kündigen sie an, dass den Opfern des Unglücks von Bhopal endlich Gerechtigkeit widerfahren soll – der Akteinkurs der verantwortlichen Dow fällt prompt um über 3 Prozentpunkte. Unglaublich. Unglaublich großartig.</p></blockquote>
<p>Auf der Berlinale wurde nun  der zweite <a href="http://www.theyesmen.org/theyesmenfixtheworld">Film über die Yes Men</a> vorgestellt. Wenn es geht, schaut ihn euch an: ich habe sehr viel gelacht, obwohl es sich dabei eigentlich um so ernste Themen handelt. Wann, ob und wo der Film hier in die Kinos kommt, habe ich leider noch nicht rausfinden können&#8230;</p>
<p>Nachtrag: Hier noch ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rZcP_NOwVSo&amp;fmt=18 ">lustiges ganz frisches Video</a> der beiden Jungs: Sie demonstrieren auf der Cinema for Peace-Veranstaltung, gesponsort von BMW, die im Rahmen der Berlinale stattfand. &#8220;We aren&#8217;t leaving till BMW stops making cars. (&#8230;) Cars are killing the planet, and charity events that greenwash their image aren&#8217;t helping.&#8221;</p>
<p>via: <a href="http://grass-routes.org/blog/the-yes-men-are-in-berlin.html">Frans u.a.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Sozialer Reichtum – Trendtag 2009</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/02/07/sozialer-reichtum-trendtag-2009/</link>
		<comments>http://alles-was-gerecht-ist.de/2009/02/07/sozialer-reichtum-trendtag-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 11:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digital Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[trends]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am 14. Mai 2009 lädt das Trendbüro Hamburg, eine Beratungsgesellschaft, die sich "mit der Beobachtung von Trends und der Interpretation des gesellschaftlichen Wandels befasst", zum 14. Trendtag ein. Das Thema in diesem Jahr ist: "Sozialer Reichtum – wer teilt, gewinnt". Diese Info schwappte kürzlich in mein Email-Postfach über deren Newsletter-Funktion. "Nach der Versöhnung von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-1450" title="trendtag" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2009/02/trendtag.jpg" alt="trendtag" width="460" height="242" /><br />
Am 14. Mai 2009 lädt das Trendbüro Hamburg, eine Beratungsgesellschaft, die sich &#8220;mit der Beobachtung von Trends und der Interpretation des gesellschaftlichen Wandels befasst&#8221;, zum 14. Trendtag ein. Das Thema in diesem Jahr ist: &#8220;<a href="http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=505">Sozialer Reichtum – wer teilt, gewinnt</a>&#8220;. Diese Info schwappte kürzlich in mein Email-Postfach über deren <a href="http://trendbuero.de/index.php?f_articleId=1393">Newsletter-Funktion</a>. &#8220;Nach der Versöhnung von Ökonomie und Ökologie am Ende des 20. Jahrhunderts geht es jetzt um die Versöhnung von Profitmotiv und sozialer Verantwortung.&#8221;</p>
<p>Sprecher der Konferenz ist u.a. der <span class="mw-redirect">Medien-</span> und <span class="mw-redirect">Kommunikationstheoretiker </span><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norbert_Bolz">Norbert Bolz</a>. In  einem <a href="http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=512&amp;f_articleId=3204">Interview zum Thema der Veranstaltung </a> fasste Bolz seine Beobachtungen wie folgt zusammen:<span id="more-1445"></span></p>
<blockquote><p>Sozialer Reichtum heißt für mich vor allen Dingen, dass an die Stelle der Produktion, [...] und an die Stelle des Konsums [...] jetzt die Kommunikation tritt. Deshalb haben wir es auch mit einer neuen Generation zu tun, die man vielleicht als „Generation We“ bezeichnen könnte. [...] So gehe ich davon aus, dass diese neue Generation We eine Ethik des Sozialen gewinnt.</p>
<p>[...] Man kann vier Bereiche bzw. vier Faktoren unterscheiden, die sozialen Reichtum schaffen: Selbstverwirklichung oder Selbsttranszendenz, Soziale Netzwerke, Vorsorgender Sozialstaat und Caring-Capitalism. [...] Wer sich sozial engagieren will, muss über den Weg der Kommunikation und des Marketings gehen. Mein Vorschlag wäre, Marketing durch „Societing“ zu ersetzen. Dann wäre genau das markiert, worum es eigentlich geht: Nämlich den Kunden durch den Bürger zu ersetzen. Das wäre genau die Kommunikationsstrategie, die ich empfehlen würde. Die Leute haben es satt, als Konsumenten verstanden zu werden. Sie wollen mehr. Der Konsum ist mittlerweile Ausdruck ihrer Bürgerlichkeit geworden. Darauf muss man reagieren.</p>
<p>[...] Wir haben mit den Internet-Communities ganz neue Organisationswerkzeuge, mit denen man die Institutionalisierung von Werten vorantreiben kann. Werte, die frei schweben, sind vollkommen sinnlos. Werte müssen gelebt werden, um glaubwürdig zu sein. Was nicht organisiert ist, zählt nicht.</p></blockquote>
<p>Ja, darüber kann man durchaus diskutieren. In dem <a href="http://www.initiative-sozialmarketing.de/">super-Sozialmarketing-Buch</a> findet sich bereits 2006 eine Transskription eines Vortrags von Herr Bolz mit dem Titel &#8220;vom Marketing zum Societing&#8221;. Man mag den Professor streitig finden, da er mal ein sehr konservatives Buch über Familienwerte geschrieben hat und immer wieder neue Themen öffnet, zu denen er dann auch noch was zu sagen hat. Kluge Gedanken sind es dennoch.</p>
<p>Weitere Vorträge wird es u.a. von Charles Leadbeater, Autor des Buchs &#8220;We-Think: Mass innovation, not mass production&#8221; oder Keynote-Speaker Lawrence Lessig, dem Gründer der <a href="http://de.creativecommons.org/index.php">Creative-Commons-Initiative</a>, geben.</p>
<p>Leider kostet der Eintritt zur Konferenz unschlagbare <a href="https://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=57">980 Euro</a>. Ein Spottpreis. Ich habe keinen Chef, der mir so was zahlt, wo soll ich also das Geld herzaubern? Mag es mir vielleicht jemand spenden? Oder sollte ich mal den <a href="http://florian.wirsindjungundbrauchendasgeld.de/">wirsindjungundbrauchendasgeld</a>-Schulfreund-Florian nach einer guten Geldeintreibe-Möglichkeit fragen? Ach, vielleicht ist das auch alles ganz schön viel heiße-Trendluft und ich sollte einfach auf die <a href="http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=484&amp;f_page=4">Videodokumentation</a> warten oder die Audio-Dateien anhören, wie bereits im letzten Jahr. Für einen guten Input reicht es allemal.</p>
<p>weitere trendige Neuigkeiten findet ihr hier: <a href="http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=505">Trendtag 2009</a> | <a href="http://www.trendbuero.de/index.php?f_categoryId=155">Trendbüro-Blog</a> |  <a href="http://twitter.com/trendbuero">twitter.com/trendbuero</a></p>
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		<title>It&#8217;s a Free World – Filmtipp</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 23:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[ungerecht]]></category>
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		<description><![CDATA[

Soeben komme ich aus dem Kino zurück und bin etwas bedrückt: Der neue Film "It's a free World" von meinem britischen Lieblings-Regisseur Ken Loach stand auf dem montaglichen Kinotag-Programm. Wieder einmal geht es in seinem Film um die harte Realität.

In einem Interview in der Wochenzeitung "Die Zeit" beschreibt Loach seinen Film wie folgt:
Wir erzählen ...]]></description>
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<p>Soeben komme ich aus dem Kino zurück und bin etwas bedrückt: Der neue Film &#8220;It&#8217;s a free World&#8221; von meinem britischen Lieblings-Regisseur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Loach">Ken Loach</a> stand auf dem montaglichen Kinotag-Programm. Wieder einmal geht es in seinem Film um die harte Realität.</p>
<p>In einem <a href="http://www.zeit.de/2008/48/Interview-Ken-Loach">Interview in der Wochenzeitung &#8220;Die Zeit&#8221;</a> beschreibt Loach seinen Film wie folgt:<span id="more-1211"></span></p>
<blockquote><p>Wir erzählen eine Geschichte über Immigranten, die auf der Suche nach Arbeit nach London kommen. Wir zeigen ihr Schicksal aus dem Blickwinkel von Angie, einer jungen Frau, die ihre Arbeit verloren hat. Aus Geldnot kommt sie auf den Gedanken, die Immigranten als Leiharbeiter auszubeuten. Sie gründet ein Unternehmen und verliert nach und nach ihre Skrupel. Und so wandelt sie sich von einer zunächst sympathischen Figur in einen anstößigen Charakter. Durch die Logik geschäftlichen Erfolgs.&#8221;</p></blockquote>
<p><a href="http://mediathek.daserste.de/daserste/servlet/content/1121530?pageId=487872&amp;moduleId=431902&amp;categoryId=&amp;goto=1&amp;show=">Hier</a> noch ein interessanter Beitrag über den Film aus der Sendung &#8220;titel, thesen, temperamente&#8221;, moderiert von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Moor">Dieter Mohr</a> (der übrigens einen Öko-Bauernhof in Brandenburg und die dazugehörige Website <a href="http://www.afz-netz.de/home.html">&#8220;arschlochfreie Zone&#8221; (afz-netz)</a> betreibt). In der online-Ausgabe des Magazins &#8220;fluter&#8221; kann man ebenfalls einen <a href="http://film.fluter.de/de/291/kino/7301/">guten Beitrag</a> über den Film lesen.</p>
<p><a href="http://www.free-world-der-film.de/">It&#8217;s a Free World</a> |  Drama  GB, Italien, Deutschland, Spanien, Polen  2007  |  Farbe   92 Minuten  OmU DF   35mm  |  Regie:  Ken Loach</p>
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		<title>Rückblick Vision Summit 2008</title>
		<link>http://alles-was-gerecht-ist.de/2008/11/04/ruckblick-vision-summit-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 09:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Hartmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisationen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Business]]></category>
		<category><![CDATA[Social Entrepreneurs]]></category>

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Am letzten Wochenende kam Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus nach Berlin um auf dem Vision Summit 2008 seine diesjährige Kampagne „Social Business“ fortzusetzen. Sein Ziel ist die Etablierung eines neuen Sektors in der Weltwirtschaft, der eine ökonomische Lösung unserer weltweiten Probleme anstrebt. Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank, der im Jahr 2006 für seine Idee der ...]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-1064" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2008/11/header.gif" alt="" width="460" height="70" /></p>
<p>Am letzten Wochenende kam Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus nach Berlin um auf dem <a href="http://www.visionsummit.org/">Vision Summit 2008</a> seine diesjährige Kampagne „Social Business“ fortzusetzen. Sein Ziel ist die Etablierung eines neuen Sektors in der Weltwirtschaft, der eine ökonomische Lösung unserer weltweiten Probleme anstrebt. Muhammad Yunus, Gründer der Grameen Bank, der im Jahr 2006 für seine Idee der Mikrokredite für arme Menschen ausgezeichnet wurde, glaubt, wenn man die profit-maximierende Brille abnimmt und zur sozialen Brille greift, dass wir dann die Welt aus einer völlig anderen Perspektive wahrnehmen.<span id="more-1022"></span></p>
<p>Der diesjährige Vision Summit widmete sich dem Thema „Social Business- Just try it!“. Veranstaltet wurde die Konferenz von dem erst vor 3 Monaten gegründeten <a href="http://www.genisis-institute.org/index.html">GENISIS Institut</a>. Es versteht sich als Think-and-do-tank für den Paradigmenwechsel vom Charity-Denken zu sozialem Unternehmertum. Die Idee dahinter ist soziale Probleme, wie Armut, mangelnde Gesundheitsversorgung, Bildung und Chancengleichheut etc. durch die Gründung von Social Business zu reduzieren. Ein Social Business basiert auch wie jedes andere Business auf wirtschaftlichen Prinzipien, das bedeutet, es arbeitet ganz normal wie jedes anderen Unternehmen mit der Zielsetzung der Gewinnorientierung. Der Gewinn wird jedoch nicht ausgeschüttet, sondern soll weiter dazu genutzt werden, das soziale Problem zu lösen.</p>
<p>Eines wollte die Konferenz auf jeden Fall erreichen: Sie wollte zeigen, dass es viele Menschen gibt, die an die Idee des Social Business glauben und Mut dafür machen, selbst aktiv zu werden. Daher waren auch einige Social Entrepreneurs eingeladen, die über ihre Arbeit berichteten, wie zum Beispiel Marcia Odell, Leiterin des Womens’ Empowerment Progams in Afrika oder Murat Vural, der mit seinem Verein IBFS e.V. interkulturelle Bildungs- und Förderarbeit für Schüler und Studenten mit Migrationshintergrund initiiert. Wer auf der Suche nach Ideen ist, soll raus in die Welt gehen, dorthin wo die Probleme sind und mit den Menschen sprechen. Viele der mehr als 1000 Teilnehmer hatten sicherlich Ideen im Kopf, allerdings fragten sich auch viele, ob und wie man in Deutschland ein Social Business aufbauen kann, ohne am Ende des Tages &#8220;nur&#8221; Charity Organisation zu sein. Es ist zu hoffen, dass auf dem nächsten Vision Summit auch mehr erfolgreiche Beispiele aus Deutschland gezeigt werden und Social Entrepreneurs sich vorstellen können.</p>
<p>Einer der Höhepunkte war sicherlich die Rede von Yunus, in der er über seine Arbeit und seine zukünftigen Projekte berichtete. Richtigerweise wies er darauf hin, dass in der derzeitigen Finanzkrise die Banken weltweit in den größten Schwierigkeiten sind, während seine gegründete Grameen Bank, die den Armen gehört, sehr erfolgreich dasteht. Das hätten vor einigen Jahren viele sicherlich nicht für möglich gehalten. Zumal 98% der vergebenen Kredite wieder zurückgezahlt werden. Davon können dieser Tage viele andere Banken nur träumen.</p>
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		<title>Lass uns Geld machen – Kinotipps für November</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 08:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filme und Musik]]></category>
		<category><![CDATA[hingehen!]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Dokumentarfilm]]></category>

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Nach "We Feed The World" hat der Filmemacher Erwin Wagenhofer nun ein neues dokumentarisches Werk für die Kinoleinwand geschaffen: "Let's Make Money". In Zeiten der Finanzkrise kann so ein Film brisanter nicht sein. Kinostart ist heute, am Donnerstag. Werde ihn mir sobald wie möglich anschauen. Das Buch zum Film erscheint im kleinen aber feinen ...]]></description>
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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="426" height="346" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7FosAsoioM0&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="426" height="346" src="http://www.youtube.com/v/7FosAsoioM0&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nach &#8220;<a href="http://we-feed-the-world.at/">We Feed The World</a>&#8221; hat der Filmemacher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_Wagenhofer">Erwin Wagenhofer</a> nun ein neues dokumentarisches Werk für die Kinoleinwand geschaffen: &#8220;<a href="http://www.letsmakemoney.at">Let&#8217;s Make Money</a>&#8220;. In Zeiten der Finanzkrise kann so ein Film brisanter nicht sein. Kinostart ist heute, am Donnerstag. Werde ihn mir sobald wie möglich anschauen. Das <a href="http://www.orange-press.com/programm/alle-titel/lets-make-money.html">Buch zum Film</a> erscheint im kleinen aber feinen Verlag <a href="http://www.orange-press.com/programm/weitere-titel.html">orange-press</a>.</p>
<p>Nachtrag (11.11.2008): Habe den Film nun gesehen und muss sagen: Unbedingt angucken! Ich finde ihn zwar stellenweise etwas durcheinander, aber ansonsten bietet er einen guten Eindruck, was mit unserem Finanzsystem gewaltig schiefläuft. Man kann und sollte den Kapitalismus nicht abschaffen, aber wenigstens &#8220;zivilisieren&#8221;, wie Marion Gräfin Dönhoff es einmal <a href="http://www.zeit.de/1996/36/rede.txt.19960830.xml">treffend formuliert</a> hat.</p>
<p>Weitere Filme wie z. B. &#8220;<a href="http://www.heimatkunde-der-film.de/trailer.html">Heimatkunde</a>&#8221; vom ehemaligen Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn, sind ebenfalls ein &#8220;Muss&#8221; in den nächsten Wochen. Knapp zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer begibt sich der Journalist in seiner filmischen Sozialstudie auf eine Spurensuche in den Osten der Republik. Viel Spaß beim gucken!</p>
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		<title>Marke Eigenbau – das Ende der Massenproduktion</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 12:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Nienhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher und Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Design und Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping/Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft und Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>
		<category><![CDATA[Social Entrepreneurship]]></category>

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		<description><![CDATA[
Schon wieder ein neues interessantes Buch: Es heißt "Marke Eigenbau" und entstammt aus der Feder zweier Berliner Autoren: Der eine, Holm Friebe, ist Mitbegründer der Zentralen Intelligenz Agentur und Co-Autor des digitalen Bohème-Buchs Wir nennen es Arbeit. Der andere, Thomas Ramge, schreibt u.a. für das Magazin brandeins. Hier gibt's die beiden im Interview.

Wir erleben ...]]></description>
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<p><img class="alignnone size-full wp-image-949" title="markeeigenbau" src="http://alles-was-gerecht-ist.de/wp-content/uploads/2008/10/markeeigenbau.jpg" alt="" width="460" height="274" /><br />
Schon wieder ein neues interessantes Buch: Es heißt &#8220;Marke Eigenbau&#8221; und entstammt aus der Feder zweier Berliner Autoren: Der eine, Holm Friebe, ist Mitbegründer der <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/organisation.html">Zentralen Intelligenz Agentur</a> und Co-Autor des digitalen Bohème-Buchs <a href="http://www.wirnennenesarbeit.de">Wir nennen es Arbeit</a>. Der andere, <a href="http://www.thomasramge.de/">Thomas Ramge</a>, schreibt u.a. für das Magazin <a href="http://www.brandeins.de">brandeins</a>. <a href="http://marke-eigenbau.org/buch/das-video/">Hier gibt&#8217;s die beiden im Interview</a>.<br />
<span id="more-907"></span></p>
<blockquote><p>Wir erleben den Aufstand des Selbermachens gegen eine anonyme industrielle Massenproduktion. Die Marke Eigenbau verlässt den Hobbykeller und entert die Ladenlokale, Laufstege und das Internet. Wo die listenreiche und verstreute Revolution des Selbermachens zuschlägt, verändert sie die Spielregeln von Arbeit, Produktion und Konsum. Ihre Vorboten sind boomende Webplattformen für Handgemachtes, neue Märkte für hochwertige und ökologische Produkte zu fairen Preisen, die wachsende Open Source-Bewegung und die Renaissance der Manufakturen.</p></blockquote>
<p class="normal">
<p>Das Buch enthält unter anderem auch Kapitel zu den Themen Soziale Entrepreneure (Kapitalismus mit menschlichem Gesicht), Strategischer Konsum (mit Shopping die Welt verändern), Crowdsourcing (Die Weisheit der Vielen wird produktiv) und Open Source (Massen produzieren gemeinsam).</p>
<p>Sehr gut finde ich das <a href="http://marke-eigenbau.org/buch/die-produktion/">Design-Konzept des Buchs</a>. Jeder Bucheinband ist gleichzeitig eine umklappbare Schablone für die Titelseite. So wurde – wohlgemerkt von Hand – jedes Buch mit einer Farbe besprüht und ist somit, trotz maschineller Herstellung durch die Druckwalze, gleichzeitig ein Unikat.</p>
<p>Auf der <a href="http://marke-eigenbau.org/">Website zum Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion</a>, werden allerhand Produkte der Marke &#8220;Eigenbau&#8221; vorgestellt. Jede/r, der/die will, kann dort sein <a href="http://marke-eigenbau.org/produkt-eintragen/">Angebot hochladen</a>.</p>
<p>Das Buch ist nominiert für die Shortlist des <a href="http://www.handelsblatt.com/journal/kultur-lifestyle/die-kandidaten;2020012">Deutschen Wirtschaftsbuchpreises</a>.</p>
<p><a href="http://www.campus.de/isbn/9783593386751">Marke Eigenbau</a> erscheint im Campus Verlag und kostet 19,90 Euro.<br />
Website zum Buch: <a href="http://marke-eigenbau.org">www.marke-eigenbau.org</a></p>
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